Anspannung, Nervosität und überflüssige Ängste loslassen – Hintergrundwissen, Live-Hacks, Übungen und 5 Erste-Hilfemaßnahmen, die jeder durchführen kann.

Und du kannst das auch. Niemand muss unter Anspannung, Nervosität und überflüssigen Ängsten leiden. Deshalb gehe ich zunächst auf die Hintergründe von Nervosität und Anspannung ein, damit sie besser verständlich werden.

Danach gibts einige sehr hilfreiche Übungen als wertvolle und unkomplizierte Mittel gegen innere Unruhe und Anspannung. Diese sind sehr bewährt.

► Tipp: Wenn du jetzt sofort und einfach nur schnelle Hilfe suchst, dann passt diese Meditationsanleitung.

Wenn du mehr willst: Um die Wirkungsweise zu verstehen, wollen wir uns erst mal mit einigen Hintergründen beschäftigen. Allein schon dieses Wissen hilft enorm dabei, seine Ängste loslassen zu können. Denn machen wir uns nichts vor – die Ursache von alle dem Ist Angst. Und Angst loslassen ist eine wichtige Aufgabe. Das braucht jeder.

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Mehr über Innere Unruhe und wie du sie los wirst findest du hier: Innere Unruhe … oder Gelassenheit?

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Diese Form von Anspannung kennst du auch, oder?

Sie geht etwa so:

Ohmann, heut ist was los. Ich bin völlig verspannt, und mein Kopf ist total wuselig. Sogar die Hände sind feucht.

Wie entsteht diese Stimmung? Warum ist das oft so?

Immerhin leben wir in einer sehr sicheren Welt, hier mitten in Europa. Woher kommen diese ängstlichen und nervösen Stimmungen? Eigentlich könnten wir doch ganz gelassen leben. Tun wir aber nicht. Warum?

Der Grund für diese Stimmung ist – theoretisch – ganz simpel. Praktisch allerdings kann er ein Riesenproblem sein.

Das passiert mit dir, wenn du nervös, unruhig oder ängstlich bist:

Du verlierst “die Bodenhaftung”. Es ist einfach zu viel los! Beruflich familiär, und der Freizeitstress. Es gibt so viele Dinge, so viele Pflichten. Alles mögliche, was noch erledigt werden will. Vor allem deshalb weil ich das so will.

Ja da entsteht ein richtiger Druck. Mindestens Anspannung. Und es kann auch nervös machen.

Manchmal kommt sogar Angst hoch.

Ja, Angst! Nein ich mag keine Angst. Das fühlt sich total blöd an. Die Angst kann gerne wegbleiben. 

Leider ist es nicht so einfach.

Die Ängste hinter dieser Stimmung lassen sich nicht ignorieren

Die Angst, die Nervosität, die Anspannung, all das kommt immer wieder zurück. Und das obwohl ich gar nicht haben will. Der Grad von Anspannung zeigt sich an bekannten Symptomen:

  • Spannungskopfschmerz
  • innere Unruhe unklarer Herkunft
  • Schlafstörungen, und …
  • der allseits bekannte harte Nacken.

Denn nur wer ausdauernd in seinem Stress verharrt, wird damit belohnt:
Wer hartnäckig ist, bekommt einen harten Nacken!” – ein bekannter Spruch.

Nervosität, Anspannung und Ängste verstecken geht auch nicht

Das Schlimmste ist, wenn man versucht diese Ängste zu verstecken. Das bringt gar nichts. Oft macht man sich selbst dadurch erst richtig auf die Ängste aufmerksam. Es wird schlimmer.

Um die Situation besser zu verstehen, mache dir bewusst:

Spannungen und Ängste sind es Signale des Unterbewusstseins.

Es sind emotional gesteuerte Regungen, die sich über deinen Körper ausdrücken. Sie basieren auf Mechanismen aus unserer Urzeit. Aus der Zeit, wo …

  • … der Sägesäbelzahntiger um die Ecke kam.
  • Wo man von einem anderen Stamm gemeuchelt wurde.
  • Und wo man mit wilden Tieren um die letzten Nahrungsreserven kämpfen musste.

Damals gab es gute Gründe für diese Anspannungen. Gründe und Ursachen für Angst, die wir auch heute noch erleben. Angst ist wie eine Warnlampe, etwas das uns sagt:

Vorsicht!

In unserer heutigen Zeit ist das alles etwas überdimensioniert.

Wir brauchen diese Reaktion gar nicht mehr.

Leider weiß unser Unterbewusstsein davon gar nichts. Dieses kennt den Unterschied zwischen Lebensgefahr und einem nervösen Chef oder Kunden nicht.

Heutzutage kommen wir in Stress wegen irgendwelcher Dinge, die mit der Kunst des Überlebens überhaupt nichts zu tun haben:

  • Eine schlechte Note auf dem Zeugnis
  • zu viele Termine
  • den Rasen nicht gemäht
  • es nicht in die Yogastunde geschafft.

Wir wissen auch, dass diese Dinge nicht existentiell sind. Aber das ist egal. Sie bringen uns trotzdem in Anspannung. Stress ist Stress. Das ist einfach so.

Um kurzfristig aus diesem unheilvollen Mechanismus auszusteigen, und dir eine wertvolle Verschnaufpause zu verschaffen ist diese Meditationsanleitung bestens geeignet. Danach hast du inneren Abstand zu den Ereignissen und kannst du wieder klarer denken. Das hilft enorm.

Aber: Der Verstand kommt nicht gegen Angst und Nervosität an

Klar, der Verstand weiß genau, dass das alles so nicht passt.

Und deswegen wollen wir das alles gar nicht spüren. Wir versuchen das zu verdrängen. Etwa so:

  1. Also, wir sind doch erwachsen! Wir können das!
  2. Wir tun obercool, und bauen uns noch mehr Stress auf, um uns von dieser Anspannung abzulenken.
  3. Oder wir ignorieren uns selbst.

Und wie immer wenn etwas ignoriert wird, kehrt es umso deutlicher zu uns zurück.

  • Das was verdrängt wird, tendiert dazu immer deutlicher sichtbar zu werden.
  • Bis man es nicht mehr übersehen kann.
  • Je stärker ich das mache, umso größer werden Ängste und Anspannung.

Irgendwann beginnen diese Emotionen sich körperlich auszudrücken:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Magenschmerzen
  • usw.  … bis hin zu Depressionen, Burnout, Angststörung.

Das ist eine Teufelsspirale. Sie endet mit dem Zusammenbruch. Es gibt nur einen Weg da raus, oder dem vor zu beugen:

Akzeptanz und emotionale Selbstregulation haben die Kraft Emotionen zu verändern.

Der einzige Weg aus dem Trubel überschiessender Emotionen heraus zu kommen ist, die Ängste als existierend anzuerkennen. Zumindest vor sich selbst sollte man akzeptieren, dass sie da sind.

Warum du die Existenz deiner Anspannung oder Angst akzeptieren solltest:

  1. Das nimmt ihnen ihre Macht über dich
  2. Denn nur wenn du sie als existierend anerkennst, ist es dir möglich mit ihnen umzugehen.
  3. Was du ignorierst und unterdrückst, damit kannst du nicht umgehen.

Logisch, oder? Was bedeutet das jetzt? Dies bedeutet …

So löst du Anspannung, Nervosität oder Angst direkt auf der emotionalen Ebene auf

1. Schritt: Akzeptanz ist die Voraussetzung

Ich akzeptiere, dass ich diese Ängste habe, dass sie ein Teil meines Lebens sind. Deswegen brauche ich mich nicht zu schämen, denn das ist ganz normal. Jedem geht es so. Zumindest ab und zu. Und bei mir ist das gerade jetzt so.

2. Schritt: Emotionsregulation beschliessen

Ich übernehme die Verantwortung für mich. Ich kümmere mich darum, diese Ängste bewusst zu regulieren. Mit bewusster Emotionsregulation erreiche ich, dass mir die Ängste nicht schaden. Ich löse sie auf. Sie verschwinden. Dadurch kommen meine besseren Seiten zum Vorschein, und ich kann mehr Positives zu meinem Lebensumfeld beitragen. Das ist für alle gut.

… und dann schreite zur Tat:

3. Schritt: Atemübung durchführen

Ich bringe mich jetzt bewusst in eine ruhigere und positivere Verfassung, um danach fit zu sein für das was ansteht. Dazu verwende ich eine Atemmeditation mit Konzentration:

  1. Tiefe Bauchatmung: In den Bauch einatemen, und aus dem Bauch ausatmen. Der Brustkorb bleibt unbewegt
  2. Atemzüge runter zählen: Bei 108 und bei jeder Ausatmung eins runter zählen
  3. Körpergewicht bewusst wahrnehmen, und spüren wie ich mit jedem Atemzug schwerer werde

Eine angeleitete und etwas stärkere Variante leite ich mit dieser Meditationsanleitung für dich an. Damit stellst du zuverlässig jeden Gedanken sofort ab. Danach bist du eine Zeit lang sehr ruhig, und damit frei für das was ansteht. Beispielsweise für die untenstehenden weiteren Übungen.

4. Schritt: Bewusstseinsübungen anwenden

Nun bist du bereit für den Schritt, welcher dir hilft dein Bewusstsein zu formen. Dadurch stärkst du dich für zukünftige Situationen, und wirst bald deutlich souveräner und gelassener mit deinen inneren Unruhestiftern umgehen.

Denn im Aussen kann dich nur das aus der Ruhe bringen, was dich innerlich sowieso aus der Ruhe bringt. Stellst du die innere Ursache ab, hört die äussere Ursache auch auf dich zu piesacken.

Mach es einfach, du wirst es erleben. Folge den weiteren Anleitungen hier auf dieser Seite.

 

Bewusstseinsübungen, um Emotionen zu regulieren

Nervosität, Ängste und Anspannungen lassen sich durchaus auf gesunde Art herunter regeln.

Und genau diese Möglichkeiten solltest du unbedingt nutzen. Für dich, und für die Menschen mit denen du täglich zusammen bist. Das ist für alle besser.

Was ich dir biete, das sind alles Methoden aus dem Raja-Yoga (Yoga der Geistesbeherrschung), die dir helfen die Herrschaft und Kontrolle über deinen eigenen Geist zurück zu erhalten. Du hattest das ja alles schon mal drauf. Als Kind. Weist du noch? 🙂

Erst war alles gut. Und dann kam das Leben, und dir hat niemand gezeigt wie du damit umgehen kannst.

Bewusstseinsübungen die dir helfen entspannt zu leben sind der nächste Schritt.

Nutze die Kraft der Affirmationen

Wie du mit deinen Emotionen und Gefühlen gut umgehst

Zwei zentrale Schritte, die du dir fest einprägen solltest sind diese:

  1. Verschaffe dir Raum für dein Selbst, Raum für ein glückliches und entspanntes Leben. Ja genau, man muss sich diesen Raum selber schaffen
  2. Steuere gegen negative Emotionen an. Jedes Mal, wenn Anspannung und oder Angst spürbar werden, unternimm gezielt etwas dagegen. Sofort.

Nutze die Kraft der Affirmation. Rezitiere sie geistig so oft du kannst. Nicht nur dann, wenn die Situation akut ist. Hänge sie dir an einer Stelle auf, wo du sie oft in entspanntem Zustand anschauen kannst.

1 Affirmation für den bewussten Umgang mit dir selbst

Ich gebe mir Raum, um mein Leben aktiv so zu gestalten, wie es mir gut tut. Denn dann kann ich anderen auch besser was gutes tun.

Ich gebe mir Raum, um mein Leben aktiv so zu gestalten, wie es mir gut tut. Weil ich so anderen besser Gutes tun kann. .Die Eigen-Fürsorge gerät einfach zu leicht in Vergessenheit.

Und dann sind wir ganz schnell wieder “im Strudel der Ereignisse” gefangen. Das Ganze geht von vorne los. Das ist für niemanden gut. Keiner will gerne mit einem nervösen und unruhigen Menschen seine Zeit verbringen.

Du tust auch deinen Lieben was Gutes, wenn du gut für dich selbst sorgst. Und danach, sorgst du für die Menschen, die es verdient haben. Die du liebst. Die dir wichtig sind.

2 Affirmationen für deinen inneren Frieden

Bitte mache dir bewusst, dass du vor allem dann ein wertvolles Mitglied deiner Gemeinschaft (Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeit, …) bist, wenn du deine inneren Werte zum Leuchten bringst. Dazu musst du dich erst mal um dich selbst kümmern. Eigenfürsorge ist emotionale Selbstregulation.

Um deine Eigenfürsorge so zu stärken, dass Nervosität, Anspannung und Ängste verschwinden, empfehle ich dir zunächst mal zwei Affirmationen

Für Schritt #1 – Anerkennen der Angst:

Ich darf Angst haben, das ist normal. Es ist ein ganz natürlicher Vorgang. Und ich halte das aus.

… und für Schritt #2 –  Umgang mit der Angst:

Ich bin voller Kraft, und ich erlaube mir regelmäßig Angst und Druck in meinem Leben zu verringern, weil mein Leben dadurch schöner wird.

Verbinde diese Affirmationen mit den 5 Erste-Hilfetipps

Es geht um die Maßnahmen, die zusammen mit den Affirmationen genutzt werden. Die sollte man kennen. Und regelmässig anwenden.

Erste Hilfetipp #1: ein höheres Ziel anvisieren

Wann immer du feststellst, dass du dich verstrickt hast. Dass du dich wieder in Grübeleien verlierst, und deine Gedanken um dieselben Themen kreisen. Dann hebe deinen Blick aus diesem Sumpf heraus. Schaue auf dein höheres Ziel.

Was willst du in deinem Leben wirklich erreichen? Was ist wirklich wichtig hier?

Wirklich wichtig ist zum Beispiel nicht, dass der Rasen perfekt gestylt ist.

Wichtig ist, dass es uns allen miteinander gut geht, und die Familie glücklich zusammen leben kann.

Wirklich wichtig ist auch nicht, dass ich meine Arbeit in höchster Perfektion erledige.

Wichtig ist dass die Ziele des Projektes erreicht werden.

Die eine oder andere Abweichung wird dabei nicht stören. Möglicherweise bietet sie sogar Verbesserungspotenzial.

Es ist nicht wichtig, dass die Wohnung aussieht wie aus dem Möbelhaus-Katalog. Kein Mensch wird je auf meinen Grabstein schreiben: Sie hatte immer eine saubere Wohnung.

Viel wichtiger ist es liebevolle Beziehungen zu den Mitmenschen zu pflegen.

Wenn die Wohnung dabei mal ein bisschen kürzer treten muss, dann ist das völlig o. k. Dafür steht dann auf dem Grabstein: Sie war ein wundervoller Mensch

Um dich aus dieser Verstrickung zu lösen zwei wichtige Live-Hacks:

Live-Hack #1: “Beam me up, Scotty!”

Verlasse die aktuelle Ebene, wechsle auf die nächst höhere Ebene.

Es geht darum die Lage aus einer höheren Perspektive heraus zu sehen. Mindestens 100 m über dem Boden, oder mindestens eine Hierarchieebene höher in der Firmenhierarchie. Es geht darum die Details etwas kleiner zu machen, und den Blick fürs Ganze zu schärfen. Dabei nimmt man automatisch eine innere Distanz zum unruhe-erzeugenden Geschehen ein.

So erkennt man die Dinge, die wirklich wichtig sind. Und das sind nur selten die Dinge über die man sich gerade tatsächlich Sorgen macht.

Eine andere Frage, die zu vergleichbaren Erlebnissen führt ist:

Live-Hack #2: “There is no intelligent live here”

Welche Rolle spielt dieses Thema für mich in einem Jahr? Und in fünf Jahren? Und in zehn Jahren?

Wenn diese Antwort lautet:

Gar keine, ich werde es dann längst vergessen haben.

Dann sollte es heute auch nicht zu Anspannungführen. Also akzeptiere die Situation wie sie ist, und wende dich den wichtigen Dingen zu.

In dem Moment wo du deine Konzentration änderst, wird der Grund deiner Anspannung unwirksam.

Dann hast du Ruhe.

Es ist einfach nicht mehr wichtig.

Du hast es losgelassen.

Eine Erweiterung zu diesem Erste-Hilfe-Tipp findest du in in meinen Video-Tipp #2: Angst und Unruhe loslassen durch Perspektive ändern

Erste Hilfetipp #2 – Dankbarkeit

Er ist so einfach, und wird so oft vergessen: der Tipp mehr Dankbarkeit in sein Leben zu holen.

In jedem Leben gibt es Dinge für die man wirklich dankbar sein kann:

  • Die schöne Wohnung in der man lebt
  • die tollen Menschen mit den man zu tun hat
  • die liebevollen Geschenke der Kinder
  • die zufriedene Schnurren der Katze
  • das gute Essen
  • der Job
  • die netten Kunden
  • … usw.
Die 5 Tipps gegen Angst, Nervosität und Anspannung gibt’s ganz unten am Ende des Beitrags als Infografik zum Download. kostenlos.

Dankbarkeit ist die stärkste Maßnahme gegen jede Form von Angst und Anspannung.

Es ist nicht möglich gleichzeitig Angst und Dankbarkeit zu spüren. Das geht nicht. Um Angst loszulassen, ist es wichtig den Fokus von der Angst wegzuziehen. Das hatten wir weiter oben schon.

Es geht darum einen neuen Fokus bewusst zu wählen, und sich auf diesen zu konzentrieren. Das ist Loslassen in höchster Perfektion! Deshalb ist es erforderlich in jeglicher Angst-Situation bewusst einen positiv aufgeladenen neuen Fokus zu wählen.

Die Fragen der Dankbarkeit sind diese:

  1. Welche Person, welcher Umstand, was ist so richtig gut in meinem Leben?
  2. Was wäre ganz schlimm, wenn es nicht mehr da wäre?
  3. Wo liegen meine Wunder und Genüsse? Was habe ich einen wundervollen Dingen in meinem Leben, die andere nicht haben?
Mal so als Anregung, bei mir wären das diese Dinge:

Ich bin sehr dankbar für die wundervollen Menschen in meinem Leben, die so viel Verständnis für meinen etwas ungewöhnlichen Lebensstil haben. Wir leben in wunderbare Harmonie zusammen.

Ich bin dankbar für die tolle Natur in die ich mich jederzeit begeben kann, um sie zu genießen. Sie ist für mich dazu da, um mich aufzuladen.
Ich bin dankbar für meinen gesunden, stabilen und robusten Körper, für meinen gesunden Schlaf, und für die vielen leckeren Dinge, die ich essen darf. Und die ich sogar sehr gut verdauen kann! 🙂

Ich bin dankbar für meine Kreativität, und dafür dass ich sie ausleben darf.

Mach dir eine lange Liste, die die Dinge enthält, für die du dankbar bist.

Eine sehr gute Übung ist es, jeden Abend, kurz vor dem Schlafengehen, in einem kleinen Tagebuch oder Notizbuch drei Dinge zu notieren, für die du heute dankbar bist.

Wenn du dies als Ritual jeden Tag durchführst, es kostet ja nur ein bis 2 Minuten, kannst du den Tag auf die wunderbarste Weise beenden, die du dir nur wünschen kannst. Probiere es aus.

Wahrscheinlich wirst du das erleben:

  • Durch den Fokus auf drei Dinge, für die du dankbar bist, lässt du die Angst des Tages los.
  • Die Anspannung verschwindet aus deinem Geist.
  • Sie macht Raum frei für tiefe entspannte Dankbarkeit.

Du wirst sehr gut schlafen.

Dankbarkeit hebt dein Glücksniveau drastisch an, und senkt gleichzeitig den Stresspegel ebenso dramatisch ab.

Und wenn du außerdem jeden Tag, in jeder Situation, in der du von Anspannung und Angst geplagt bist, gezielt an das denkst, wofür du in dieser Situation jetzt dankbar sein kannst, dann wirst du diesen Situationen den Stachel ziehen. Du wirst ganz neue Kräfte entwickeln.

Bewusst gepflegte Dankbarkeit ist eine außerordentlich wirkungsvolle Sofortmaßnahme gegen Angst Anspannung und Nervosität.

Erste Hilfetipp #3 – Atmen

Die Yogis wissen seit Urzeiten: Geist und Atem sind eng miteinander verbunden.

Wer seinen Atem beherrscht, beherrscht seinen Geist.

Atmen tun wir sowieso, dass es nichts Außergewöhnliches. Jeder weis das. Es geht um die Qualität des Atmens. Das macht den Unterschied.

Beobachte einmal deinen Atem, wenn du unruhig bist.

  • Er ist dann eher flach und schnell.

Und beobachte dein Atem, wenn du sehr entspannt bist.

  • Du wirst feststellen dass er sehr viel ruhiger und tiefer fließt.

In diesen Situationen bestimmt die Anspannung deines Geistes die Unruhe deines Atems. Und du kannst den Spieß umdrehen. Schau die Erweiterung zu diesem Erste-Hilfe-Tipp in meinen Video-Tipp #1: Angst und Unruhe loslassen mit Atemübung

Du kannst willentlich deinen Atem beruhigen, und über deinen Atem allmählich auch deinen Geist beruhigen. Für diesen Zweck gibt es diese sehr intensiv wirkende Meditation. Du kannst sie als MP3-Anleitung hier downloaden: Meditationsanleitung

Erste Hilfetipp #4 – Wurzeln visualisieren

Stell dir beim Ausatmen vor, …

  1. du schickst Wurzeln durch deine Füsse in den Boden unter dir.
  2. Lass diese Wurzeln mit jeder Ausatmung immer stärker werden.
  3. So stark, bis du die Ausstrahlung einer 1.000-jährigen Eiche hast.
  4. Die hat schon unzählige Stürme überstanden, und steht immer noch aufrecht da. Sie mag ein bisschen zerzaust sein, und hier und da einen Ast verloren haben. Aber sie steht da. Stolz und aufrecht. Eine echte Persönlichkeit.
  5. Sie streckt ihre Persönlichkeit aufrecht nach oben, und lässt sich nicht beeindrucken.
  6. Von nix.

Wann immer dein Leben etwas anstrengend ist, mache diese Übung.

Sie ist ganz besonders gut, während eines anstrengenden Gesprächs. Lass den anderen reden, und konzentriere dich. Freundlich lächelnd. Und warte ab, was passiert. Es ist manchmal erstaunlich.

Eine echte Persönlichkeit hat ein Profil mit Ecken und Kanten. Alles andere ist Stromlinienform.

Erste Hilfetipp #5 – Bewegung

Im Zustand von Angst, Nervosität und Anspannung ist dein Körper bereit sich zu bewegen.

Deshalb bist du so zappelig und unruhig.

  • Du wirst mit den Füßen wippen
  • Die Finger nicht ruhig halten können.
  • Dich ständig irgendwo kratzen
  • Deine Kleidung zurecht zupfen.
  • … oder ähnliches

Einfach deshalb, weil du in dieser Stimmung auf Bewegung programmiert bist.

Was gibt es also Besseres, als sich tatsächlich zu bewegen?

Hierzu einige Ideen von mir, zur Anregung deiner eigenen Kreativität:

  • Geh raus, machen flotten Spaziergang.
  • Erledige Dinge zu Fuß.
  • Lauf das Treppenhaus ein paar Mal rauf und runter.
  • Du kannst auch Kniebeugen machen, Handstand, oder die guten alten Heldenstellungen aus dem Yoga. Die gehen überall, wo du stehen kannst.
  • Du kannst dir angewöhnen grundsätzlich mehr Bewegung in dein Leben zu bringen, indem du mehr Fahrrad fährst. Wähle Strecken, die du sonst mit dem Auto oder Bus fahren würdest.
  • Indem du zur Arbeit skatest, oder die Inliner nimmst.
  • Du kannst auch auf einem Bein zur Arbeit hüpfen.

Das würde sicher vielen Freude machen.  🙂

Während deines Arbeitstages bau öfter mal da, wo es hinpasst, Dehnübungen ein. Du kannst einfache stehende Yogaübungen neben deinem Schreibtisch (oder wo sonst du arbeitest) durchführen.

Wenn du dich nicht beobachten lassen willst, dann …

  • schliesse dlich auf der Toilette ein. Mach deine Übungen dort.
  • Oder in einer Besenkammer.

Du wirst Wege finden, sei kreativ.

Spannende Erweiterungen zu diesem Erste-Hilfe-Tipp findest du in meinen Beitrag Angst und Unruhe loslassen mit Bewegung

Du weißt: wer nicht will findet Gründe, wer will findet Wege.

Mit diesen einfachen Tipps wird schon einiges besser

Du wirst sehr schnell und einfach Angst und Anspannung aus deinem Leben beseitigen können.

Macht dein Leben selber schöner, andere werden das nicht für dich tun.

Wenn du nicht auf dich achtest, wer soll es dann tun?

Akzeptiere, dass Ängste zum Leben dazugehören.
Aber akzeptiere niemals, dass sie dich dauerhaft im Griff behalten!

Du kannst sie in jeder einzelnen Situation willentlich beenden.

Raja-Yoga bietet dir dazu hervorragende Möglichkeiten.

Du brauchst mehr Anleitung, und willst Unterstützung?

Dann brauchst du die geführte Audio-Anleitung. Gehe zur Atemmeditation.

Diese Atemmeditation führt dich sicher und zuverlässig durch den Prozess der Selbst-Beruhigung. Du befreist dich von unbequemen Gedanken und kommst zur Ruhe. Je öfters du das übst, um so intensiver wirst du es erleben. Mit der Zeit entwickelt sich daraus ein konditionierter Reflex. Denn kannst du dann als Sofortentspannung anwenden. Aber erst musst du ihn aufbauen. Und dazu musst du üben.

Je sicherer du darin wirst dich Kraft deines Bewusstseins in den wohligen Zustand innerer Ruhe zu bringen, um so brilliantere Ideen und kreativere Lösungen wirst du für dich und die Menschen in deinem Umfeld haben. Hier geht es zur  Meditationsanleitung  (Audio-Anleitung)

Mahashakti Uta EngelnIch wünsche dir viel Freude und vor allem Erfolg auf deinem Weg.

Wenn du Fragen oder Anregungen für mich hast, dann melde dich bitte. Du erreichst mich hier.

Liebe Grüsse,
deine Mahashakti

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Angst und Unruhe: 8 Wege zu emotionaler Stabilität und welche Mudras dich schützen

► Starke Tipps, um Anspannung, Unruhe und unerwünschte Emotionen zu beenden.


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