Anspannung #1: Körperliche Anspannung lösen? Ständige Anspannung im Körper & Innere Unruhe Ursachen ( effektiv )

Körperliche Anspannung ist die natürliche Reaktion auf Stress. Und Stress basiert immer auf Angst. Beispielsweise auf der Angst etwas nicht gut genug zu können, oder dass jemand anderes seine Aufgaben nicht so erledigt wie es sein sollte. Oft sind Ängste auch unbewusst. In jedem Falle sorgen sie für körperliche Anspannung.

Auffallend ist: Bei innerer Anspannung hast du angespannte Muskeln im ganzen Körper. Du willst die Anspannung im Körper loswerden.

Interessant daran ist, dass man diese Verbindung auch in der Gegenrichtung nutzen kann: Wenn es dir gelingt körperliche Anspannung zu lösen, dann wirkt diese Entspannung bis in deine emotionale und mentale Ebene – du kannst damit tatsächlich psychische Anspannung lösen.

Du wirst innerlich ruhiger, einfach weil es dir gelungen ist deine Muskeln zu entspannen.

Man kann tatsächlich sogar soweit gehen zu sagen: „Körper verkrampft Psyche“ – weil sich körperliche Anspannung ebenfalls in der Psyche wieder spiegelt. Wer schon mal verspannte Muskeln hatte kennt das.

Lies hier wie du das am effektivsten machst.

#1 – Wie fühlt sich ständige Anspannung im Körper an? … und warum macht Daueranspannung krank?

Anspannung im Körper bedeutet, dass deine Muskeln fest und unflexibel sind. Dir fällt es schwer in die tiefe Hocke zu gehen, du kommst nicht an deine Füße, deine Rückenmuskeln oder Schultermuskeln können schmerzen. Das hat man dann oft. Viele haben dann auch Kopfschmerzen von den verspannten Schulter-Nacken-Muskeln.

Daueranspannung kann sogar krank machen, deshalb ist es wichtig das ernst zu nehmen. Körperlich angespannt ist jeder mal, klar. Aber auf Dauer darf das nicht passieren, weil es schädlich ist.

Allerdings, wenn es ein „dauerhaft angespannt sein“ ist, entstehen viele körperliche Beschwerden.

Die sind überhaupt nicht lustig, und dagegen muss man was tun. Körperliche Anspannung aufzulösen ist gar nicht mal so schwer. Man braucht dazu bewusste Achtsamkeit und einige Übungen. Dazu weiter unten mehr.

Wichtig ist überhaupt aktiv zu werden und was zu tun. Denn jede Anspannung kann solche Ausmaße annehmen, dass der gesamte Körper verspannt ist. Und der Arzt findet nichts, weil keine Krankheit dahinter steckt. Dauerhafte innere Anspannung verursacht körperliche Symptome. Innere Anspannung ist die Ursache körperlicher Anspannung.

Und Vorsicht:
Dauerhafte Anspannung kann auch ein Anzeichen für eine Depression sein. Oder für einen (drohenden) Burnout. Deshalb: Wenn gründliches Ausruhen in Verbindung mit Achtsamkeits-Übungen und den unten beschriebenen Körperübungen nicht hilft, dann solltest du auf jeden Fall erst mal zum Arzt gehen, damit er schlimmere Ursachen ausschließen kann.

 


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Findet der Arzt nichts, dann ist das schon mal gut!

In dem Fall kümmere dich selbst und aktiv darum, deine körperliche Anspannung zu lösen. Dann ist der Arzt nicht zuständig. Und wenn du nichts an deinem Zustand änderst, dann wird es nur schlimmer. Das muss nicht sein. Deshalb entspanne deinen Körper und dein Inneres selbst.

  • Um deinen angespannten Körper von seiner Spannung zu befreien, mache die unten aufgeführten Übungen. Sie haben sich sehr bewährt und tun es jeden Tag wieder. Damit kannst du muskuläre Anspannung lösen, und kommst in einen besseren Zustand.
  • Zusätzlich zu den Übungen solltest du dich unbedingt um mentale Entspannung mit Achtsamkeitsübungen kümmern. Denn in deiner geistigen Aktivität liegt die eigentliche Ursache deiner Anspannung. Wenn du diese Verbindung berücksichtigst, dann kommst du aus deiner körperlichen Anspannung gut raus.

 


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 #2 – Wie wird man körperliche Anspannung los?

Muskuläre Anspannung auflösen – so gehts. Du brauchst zwei Schritte:

1: Eine Mental-Technik bei innerer Unruhe, um deine Gedanken zur Ruhe zu bringen die gegen innere Unruhe hilft.

Denn die Unruhe deiner Gedanken fördert die Muskel-Anspannung enorm. Wenn du dir dafür Unterstützung wünschst, dann nimm die Gedankenstopper-Atemmeditation (MP3 + PDF). Damit bringst du sofort Ruhe in deine Gedankenwelt.

2: Die richtigen Übungen um die verspannte Muskulatur zusätzlich zu lockern befreien dich von innerer Unruhe

#1 – Um körperliche Anspannung zu lösen spanne den betroffenen Muskel an, halte das mindestens 10 Sekunden lang, und lass dann los.
Angenommen du hast den Hals verspannt, vorne oder hinten ist egal, dann stehe aufrecht und drehe den Kopf nach rechts. Halte das 10 Sekunden lang. Dann drehe den Kopf nach links. Auch das halte 10 Sekunden lang. Dann entspanne und beobachte, wie dein Körper oder deine Halsmukeln darauf reagieren. Deine Halsmuskeln werden mit einem Entspannungsreflex antworten. Der gesamte Nacken-Schulter-Bereich reagiert darauf.

Anderes Beispiel:
Du hast die Hand verspannt. Ziehe die Hand mit Hilfe der Handmuskeln desselben Arms in Richtung Unterarm. Also nicht mit der anderen Hand ziehen. 10 Sekunden halten, dann loslassen. Du spürst die Entspannung. Der Reihe nach alle 4 Richtungen üben.

#2 – Nach der Anspannung des Muskels, und der Entspannung, dehne den verspannten Muskel. Halte diese Dehnung mindestens 10 Sekunden lang. Dann lass los.

Weiter mit dem Beispiel Hand:
Nimm jetzt die andere Hand zu Hilfe, und ziehe die Hand in die 4 verschiedenen Richtungen. Diesmal geht es um eine passive Dehnung. Spüre nach jeder Dehnung nach. Gerade über die Hände kannst du Muskel-Anspannung im gesamten Oberkörper auslösen.

DAS CAFE AM ENDE DES STRESSIVERSUMS PRÄSENTIERT …

#3 – Anspannung und Dehnung im Wechsel sorgt dafür, dass verspannte Muskeln entspannen.
Beispiel verspannter Nacken: Gib die Hände über dem Gesäss zusammen. Arme strecken, und nach oben ziehen. So bringst du die verspannten Nackenmuskeln zum Arbeiten. 10 Sekunden halten, dann loslassen. Anschließend gib die Hände vor dem Körper zusammen, strecke die Arme, und schiebe sie so weit nach vorne du kannst. Achte darauf, die Schultermuskulatur und die Region um die Schulterblätter kräftig zu dehnen. 10 Sekunden halten, dann nachspüren. Mache das einige Male im Wechsel: Arme nach hinten – Arme nach vorne. Danach geniesse deine Entspannung.

#4 – Um verspannte Muskeln zu entspannen ist es wichtig, sie systematisch zu bewegen. Wohldosiert. Also ohne Übertreibung.
Es ist gut, wenn du dich viel bewegst. Denn wenn du ständig angespannt und verkrampft bist, dann liegt das am Stress. Stresshormone verstärken muskuläre Verspannungen. Stresshormone brauchen Bewegung, um abgebaut werden zu können. Also bewege dich: Geh flott spazieren, Wandern, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, … alles was den gesamten Körper durchwärmt und so unkompliziert ist, dass du es täglich machen kannst ist gut.

#5 – Um verspannte Muskeln zu lösen ist es eine gute Idee, einmal die Stunde alle Muskeln von den Zehen bis zu den Ohren systematisch anzuspannen und zu dehnen.
Folge obiger Anleitung, und baue sie weiter aus. Mach es so, dass du nach diesem Prinzip alle Muskeln systematisch im Wechsel anspannen und dehnen kannst. So kannst du auch die Verspannungen im Rücken und entlang der Wirbelsäule erreichen.

Stress lässt sich nicht vermeiden bist du Opfer oder Schöpfer deiner Reaktion
Stress lässt sich nicht vermeiden bist du Opfer oder Schöpfer deiner Reaktion

 

#6 – Wenn die Ursache deiner Muskelverspannung Stress ist, dann bewege deine Muskeln, um deinen Stress aufzulösen.
Sorge dafür, dass du diesen Wechsel von Dehnen und Anspannung täglich 3-5 Mal machst – für den kompletten Körper. Das erste Mal gleich morgens im Bad – dann löst du die morgentlichen Verspannungen auf. Außerdem einmal in der Mittagspause, einmal wenn du Feierabend hast, und einmal vor dem Zubettgehen. Und noch einige Male zwischendurch, wann immer du Zeit hast.

#7 – Wenn du gestresst bist, und mit Anspannungen und Dehnungen deine Muskeln lockerst, lockerst du auch dein Stress Gefühl. Das hängt zusammen.
Deine täglichen Dehnungen haben eine sehr angenehme Nebenwirkung: Sobald deine Muskeln reagieren und beginnen zu entspannen, wirst du auch allgemeine Entspannung erleben. Denn diese Übungen sind aktiver Stressabbau. Es ist eine wichtige Komponente in deinem Stressmanagement, wenn du diese einfachen Übungen täglich machst.

#8 – Nach den Dehnungen atme durch den Muskel hindurch. Stell dir vor dein Atem würde durch den Muskel hinein und hinaus fließen. Diese Konzentration verstärkt den Entspannungs-Effekt.
Du kannst die Wirkung deiner Übungen mit Atemübungen zusätzlich verstärken. Atme bitte NUR durch die Nase, und stell dir tatsächlich vor, dass dein Atem durch deine Muskeln hindurch fließt. Dass das anatomisch nicht geht ist unwichtig. Es handelt sich um eine Kommunikation mit deinem Unterbewusstsein, dem du auf diese Weise mitteilst, was du von ihm erwartest: Fließen, Flow, loslassen, Entspannung. Es wird darauf reagieren. Probiere es aus.

#9 – Visualisiere einen Lichtstrom, der durch deine verspannten Muskeln hindurch fließt, und sie sanft massiert. Ähnlich wie ein kleiner Wiesenbach, der durch dich hindurch plätschert.
Du kannst die Kommunikation mit deinem gestressten Unterbewusstsein weiter intensivieren, indem du dir vorstellst, ein kleiner Plätscherbach würde deine Verspannungen wegspülen und die Muskulatur massieren. Auch das klappt sehr gut. Man muss es nur tun. Probiere es aus. Finde deine eigenen Varianten, die dich entspannen.

#10 – Um körperliche Anspannung zu lösen kannst du dir vorstellen wie es sich angefühlt hat, als du einmal sehr entspannt warst. Lass dieses Wiedererleben sehr sehr stark werden. Aus der Erinnerung heraus werden deine Muskeln und dein ganzer Körper entspannen.
Wenn du mit deinen Übungen fertig bist, auch mit den Konzentrationen, dann arbeite mit deiner Erinnerung. Erinnere dich an eine schöne Situation, in der du genial super-entspannt warst. Lass die Erinnerung daran sehr stark werden. So stark, dass deine Muskeln heute noch etwas mehr entspannen. Genieße das.


Eine Methode der besonderen Art um Stress-Anspannung loszulassen ist diese Yogastunde: Stress-Verspannung lösen mit dem zischenden Heilatem (macht ruhig & klar)


 

#3 – Was tun, wenn du nicht entspannen kannst, weil du psychisch angespannt bist oder Angst hast?

Manchmal kann man nicht entspannen, weil eine Unruhe oder Angst im Inneren einen daran hindert. Irgendwas, das einen beschäftigt, und das erledigt werden will. Oftmals ist diese Angst unbewusst, und paradox. D.h. sie hat keinen realen Hintergrund. Trotzdem schaffst du es nicht sie loszulassen.

Was ist psychische Anspannung?

Psychische Anspannung ist eine Form von Angst, die oft durch schwierige Lebensumstände entsteht. Diese können auch viele Jahre zurück liegen – wenn sie nie verarbeitet wurden, dann wirken sie bis heute und in die Zukunft in dir nach.

Wie merkt man psychische Anspannung?

Psychische Anspannung drückt sich nicht nur in körperlicher Anspannung und Unruhe aus, sondern auch in schlechtem Schlaf, Zähneknirschen, und in der Neigung zu Über-Reaktionen. Also wenn du in unerwarteten oder gar unangenehmen Situationen stärker in Stress gerätst als sein muss.

 


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Zeige der inneren Unruhe die Stirn

Um psychische Anspannung oder Angst trotzdem loslassen zu können, gehe diesen Weg:

#1 – Wenn du deine Anspannung nicht loslassen kannst, dann spüre nach innen, um herauszufinden, welche Angst dich daran hindert.
Gehe bitte NICHT in die rationale Analyse. Spüre nur in deinen Körper hinein. Es wird eine Stelle geben, wo du die Angst als leichten Druck wahrnehmen kannst. Oftmals ist es die Herzregion. Spüre einfach da hinein, und warte ab, ob innere Bilder hochkommen. Bilder, die dir helfen zu erkennen, was für eine Art Angst das ist. Gib diesem Prozess einige Minuten Zeit, das kann dauern.

#2 – Die Angst, die dich am loslassen hindert, die löst du auf, indem du akzeptierst, dass sie da ist. Lächle ihr freundlich zu, und warte ab.
Sobald sie sich zeigt, in Form von Erinnerungen, Bildern, Assoziationen, … egal was, akzeptiere sie. Fang nicht an mit ihr zu diskutieren, und drücke sie auch nicht weg. Bleib dran. Stell dir nur vor, du lächelst sie an, und akzeptierst sie. Sie ist da, ok. Das ist alles. Warte ab, was geschieht.

#3 – Nachdem du eine Zeit lang in deine innere Anspannung hinein gespürt hast, verändert sie sich ganz von selbst. Es kommt der Moment, da kannst du sie gehen lassen.
Du wirst merken, dass sich der Druck, den du mit deiner Angst verbindest, langsam verabschiedet. Er wird immer schwächer, und ist irgendwann deutlich weniger. Vielleicht sogar ganz weg. Je nachdem. Das ist gut so. Geniesse dieses Gefühl.

#4 – Nachdem dich die Angst, die dich vorher am loslassen gehindert hat, losgelassen hat, spürst du in dir selbst eine allumfassende und großartige Geborgenheit.
Lass in dir selbst jetzt das allumfassende Geborgenheitsgefühl entstehen, das mit bestem Wohlbefinden verbunden ist. Stärke diese Geborgenheit, gib Energie hinein. Lasse sie brilliant werden. Genieße das.

Du hast es geschafft – für den Moment bist du von dieser Angst frei. Klar kommt sie wieder. Aber schwächer. Und je öfters du diesen Weg gehst, um so besser kannst du mit ihr umgehen. Bis sie irgendwann ganz weg bleibt.

Meinen Erfahrungen nach muss man diesen Weg in leichten Fällen etwa 3-5 Mal gehen. In mittleren Fällen 8-12 Mal. In schwierigen Fällen kann es bei täglicher Übung einige Monate dauern. Aber es lohnt sich. Immer.

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► Hier gehts weiter: Innere Blockaden lösen.

Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, dann melde dich bitte. Entweder im Kommentarbereich (da antworte ich dir auch), oder per Mail. Als Bezieher meiner Mails weist du ja, wie du mich erreichst.

Ich wünsche dir viel Freude auf deinem Weg.

Mahashakti in der Natur im Frühling
Mahashakti ist Yoga- & Meditations-Lehrerin, HP und Autorin von Loslassen.Rocks

Liebe Grüße,

deine Mahashakti

P. S. Vertiefe deine Gelassenheit.

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Körperliche Anspannung lösen - ständige Anspannung im Körper und innere Unruhe Ursachen
Körperliche Anspannung lösen – ständige Anspannung im Körper und innere Unruhe Ursachen

Originally posted 2018-07-19 13:58:00.

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