Warum diese Achtsamkeits-Übung hilfreich ist

Konzentration auf Veränderung und Wandel

Alles das lebt ist permanent im Wandel, es wandelt sich. Weil es wächst.

Was nicht wächst, ist nicht im Wandel, ist tot. Klingt hart, ja. Stimmt. Ist aber so.

Wir wollen immer gerne, dass alles so bleiben möge, wie es schon immer war. Wir wollen es gemütlich, gewohnt, wie gehabt.

Aber wenn es zu lange so bleibt, eine lange Weile lang so bleibt, dann bekommen wir Langeweile. Das ist auch nix.

Besser ist ein gleichmäßiger Wandel, der uns immer weiter bringt, uns das Leben immer wieder aus neuen Perspektiven zeigt, und der uns stark macht.

Denn wenn der Wandel zu rasant verläuft, dann schwächt er uns.

Auch klar.

Will keiner.

 

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Deshalb beschäftigen wir uns heute mit der Frage:

Wie angemessen verläuft die Veränderung in deinem Leben?

  • Ist es angenehm stabil, mit wohl dosiertem Wandel? So dass es genau passt?
  • Oder wandelt es sich atemberaubend schnell? Kommst du nicht mehr mit?
  • Eventuell ist es auch das Gegenteil davon, zu langweilig? Total lahm? Völlig starr?

Die Frage der Fragen: Kannst du das steuern?

Wenn du es steuern kannst, hast du gewonnen!

Wer Wandel und Veränderung im eigenen Leben als Energiespender zu erkennen und zu nutzen versteht, hat Energie und Freude in Hülle und Fülle.

Hier gehts um die Frage:
Wie kann ich die Veränderung in meinem Leben angemessen dosieren, durch passgenaues Bremsen oder Beschleunigen? Wenn ich mich dem nicht gewachsen fühle, welche Möglichkeiten habe ich meine Lebenkraft zu stärken?

Deshalb also nun die …

Übungsanleitung

Heute stimme dich auf deinen Veränderungs-Prozeß und deinen Wandel ein.

  1. Spüre bewusst in deine Lebensbereiche
    • Wo findet derzeit welche Art von Veränderung statt?
    • Ist es Wachstum oder Reduktion?
    • Fühlt sich das gut an, so wie es gerade läuft?
    • Und am wichtigsten: Kannst du den Wandel genießen?
    • Falls nicht, gehe weiter. Finde und konzentriere dich auf die Bereiche, wo du im Wandel den Lebensgenuss findest, und bleibe dort
  2. Erkennst du die Verbindung von Wandel und Veränderung zu …
    • der Wärme in deinem Leben (Thema von vor 2 Tagen)
    • Deinem Lebenslicht (gestriges Thema)?
    • Noch ein Tipp:
      Diesen Schritt kannst du am besten nachvollziehen, wenn du die vorherigen Übungen ernsthaft durchgeführt hast. Denn es geht hier nicht um Intellekt, sondern um dein inneres Gespür.
  3. Was macht das mit dir, wenn du dich auf “Wandel und Veränderung” konzentrierst?
    • Wie verändert sich die Wahrnehmung deines Alltags?
    • Was machst du danach anders?
    • Formuliere deine Erkenntnis in einem einfachen, klaren Satz.

Schreibe deinen Erkenntnis-Satz unten in den Kommentar

Lebensmut und Selbstsicherheit

• Dein Lebensmut liefert die Temperatur deines Lebens, deine Lebenswärme
• … und stärkt deine Selbstsicherheit
• Dazu brauchst du Lebensenergie, -Wärme

Dabei spielt der Beckenboden eine grosse Rolle. Dort liegt die Quelle für die Kraft, mit der du durchs Leben gehst und für deine Belange einstehst. Die Quelle der Lebenswärme wird aus dem Beckenboden gespeist.

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So wird aus dieser Übung ein wirkungsvolles Achtsamkeits-Training

  • Nimm dir diese Übung ganz bewusst einen Tag lang vor.
  • Übe sie den ganzen Tag lang, indem du alle Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel betrachtest
  • Gut ist, wenn du zusätzlich die Meditation auf dieses Thema in deinen Tagesablauf einbaust:
    • Als Morgenmeditation, um dich voll und ganz mit dem Thema zu verbinden. Dann fällt es dir leichter die Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel zu sehen
    • Als Abendmeditation, um den Tag abzuschließen, und die eigene Erkenntnis zu stärken. Das mehrt die Weisheit.
    • Am allerbesten machst du beides: Morgen- und Abendmeditation. Wenn das geht.
    • Wähle Ort und Dauer deiner Meditation so, wie es für dich am besten passt. Alles ab 5 Minuten ist ok.

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