Du hast zuviel zu tun, deine Aufgaben fressen dich auf. Deine To-Do-Liste hat mindestens so lange Zähne wie das grässlichste Monster das je existiert hat.

Weil du dich vor deiner Aufgabenflut fürchtest, fängst du gar nicht erst an. Du fühlst dich völlig überfordert, hoffnungslos. Du versinkst in Mutlosigkeit und Verzweiflung.

Unruhige und wirre Gedanken jagen durch deinen Kopf, dein schlechtes Gewissen quält dich.  Du schläfst schlecht und weist einfach nicht wie du aus dieser Falle rauskommen kannst.

Hat denn niemand Mitleid?

Stopp!

Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, wird es allerhöchste Eisenbahn dir über etwas klar zu werden. Oder du landest in Erschöpfungssyndrom und Burnout, dem völligen Zusammenbruch.

Es gibt einen Weg. Lies weiter.

Der Zaubersatz lautet: …

Wenn alles zuviel wird, konzentriere dich auf das EINE

Zuviel zu tun bedeutet vor allem eins: Du hast keinen klaren Fokus! Das kannst du nur mit einer einzigen Maßnahme ändern:

Sorge für einen klaren Fokus in deinem Leben. Lege fest was WIRKLICH wichtig ist, und was weniger.

Woran erkenne ich was wirklich wichtig ist?

Die wirklich wichtigen Dinge erkennst du daran, wie sie auf deine Energie, deine Lebenskraft wirken.

Das was dir jetzt im Moment Energie bringt, das ist das, was deinen klaren Fokus verdient. Mit deinen Energielieferanten kannst du deine Energiefresser besänftigen. Deshalb komm erst mal zu einem klaren Fokus. Finde heraus wie du am besten vor gehst, mit diesen 4 Schritten.

#1 – Finde erst mal heraus, was dir Energie GIBT

  • Was sind die Aktivitäten, die dir mehr Energie geben, als du benötigst um sie zu erledigen? Welche Personen stärken dich mit ihrer Gegenwart?
  • Finde die Tätigkeiten, Umgebungen und Menschen, die dich glücklich und fröhlich machen. Und ja, das darf auch Arbeit sein.
  • Es ist sogar gut, wenn dir deine (eigentliche?) Arbeit so viel Spaß macht oder machen kann, dass du daraus Energie schöpfst. Sehr gut sogar!

#2 – Finde als nächstes heraus, was dir Energie NIMMT

  • Was sind die Aktivitäten und Menschen, die dich mehr Energie kosten als sie dir geben? Was oder wer schwächt dich?
  • Dazu gehören alle Tätigkeiten, Umgebungen und Personen, die du als anstrengend empfindest, und von denen du dich erholen musst
  • Sehr oft sind das solche Handlungen und Grundsätze, die du von anderen unreflektiert übernommen hast.

#3 – Löse deine störenden Glaubenssätze und unbewussten Handlungsmuster auf

  • Der Punkt von oben (“unreflektiert übernommen“) transportiert unbewusste Bewertungen, die nicht zu dir passen, obwohl du sie selbst vor nimmst
  • Wie oft verteidigst du diese Glaubenssätze und Handlungsmuster sogar vehement, ohne zu kapieren, was du dir damit selbst antust?
  • Erkenne das, und löse dich von diesem Handlungszwang. Werde dir dieser unbewussten Verhaltenssteuerung bewusst, und löse sie auf.

#4 – Hole dir Unterstützung auf deinem Weg

Unbewusste Verhaltenselemente bei sich selbst zu erkennen ist sehr schwierig und braucht Übung.

  • Manchmal erkennt man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Deshalb sind wohlwollende Wegbegleiter wertvolle “Sehende“, um die eigenen, unbewussten Verhaltensmuster zu erkennen und aufzulösen. Frage sie, was sie in dir sehen, dass dir möglicherweise nicht bewusst ist
  • Wer Kraft und Mut hat, stellt sich mit diesen Dingen auch weniger wohlwollenden Wegbegleitern, und hört sich deren Statements an, um daraus zu lernen. Ja, das ist ein sehr fordernder Weg. Aber der ehrlichste. Denn negative Kommentare muss man sich verdienen: “Viel Feind, viel Ehr”. Hör dir an was sie zu sagen haben, und lerne daraus was du verändern kannst. Stell dich ihrer Kritik und nimm sie ernst. Es kann übrigens sein, dass du sie mit dieser Haltung so beeindruckst, dass sie dir zukünftig wohlwollender gesonnen sind
  • Beschäftige dich systematisch mit den 12 Schlüsselemotionen, und bearbeite alle wichtigen Stationen deines Lebens. So lernst du sehr schnell und zuverlässig, worauf es bei dir ankommt. Lass dich auf deinem Weg von einer zuverlässigen Methode führen und begleiten

Mit Hilfe der obigen 4 Schritte kommst du zu 3 Listen

Du hast jeweils eine Liste mit …

  1. Energie-Quellen
  2. Energie-Sümpfen
  3. aufzulösenden Glaubenssätze und Verhaltensmustern

Aus diesen 3 Listen baue die EINE Aufgabe zusammen, die nun dran ist

Schritt 1:

Wähle für jeden Tag aus jeder dieser 3 Listen den einen Punkt aus, der nun so lange im Vordergrund steht, bis er erledigt ist. Deshalb fang vielleicht nicht gleich mit dem Schwierigsten an. Es gibt eine bessere Stimmung, wenn man erst mal mit einigen kleineren Dingen beginnt, und sieht wie es vorwärts geht. Das ist gut für die Motivation.

Schritt 2:

Füge die 3 Punkte zu einer Gesamtaufgabe zusammen, so das es eine Aufgabe wird. Die eine, die du nun als nächstes erledigst. Du bleibst so lange dran, bis das geschafft ist. Vorher hörst du nicht auf.

Wenn du das eine, was jetzt wirklich wichtig ist ermittelt hast, dann lass alles andere los, oder schiebe es auf die hinteren Plätze. Denn diese Dinge bringen dich im Moment nicht weiter, weil sie dich schwächen. Sie müssen warten, bis sie dran sind, oder sich selbst erledigt haben.

Einige Beispiele zur Illustration:

  • Unter deinen Energielieferanten gibt es vielleicht eine Aufgabe, die auch für Menschen aus deinem Umfeld wichtig ist, dass du sie erledigst. Das wäre ein Volltreffer: Denn du tust etwas für deinen eigenen Energiehaushalt, und unterstützt dabei Menschen die für dich wichtig sind. Wenn diese Menschen im Falle von Unzufriedenheit zum Energiesumpf würden, aber jetzt statt dessen zum Energielieferant werden, dann ist das grossartig. Denn ein positives und freudevolles soziales Umfeld ist der größte Energielieferant überhaupt
  • Oder du findest eine Aufgabe aus deiner Energie-Quellen-Liste, eine die deine Energie stärkt. Und eine andere Aufgabe aus der Energie-Sumpf-Liste, die für dich anstrengend ist. Wenn du diese beiden Aufgaben zusammen oder direkt nacheinander erledigst, gibt dir die eine Aufgabe die Energie für die andere
  • Zwei kleinere Energie-Lieferanten können einen größeren Energie-Sumpf flankieren, und auf diese Weise ausgleichen. Finde dein eigenes Gleichgewicht

Du hast verstanden was ich meine

Achte bei der Aufgabenerledigung auf deine Energie und kombiniere die Aufgaben in diesem Sinne. Strebe immer einen harmonischen, also ausgeglichenen Energiezustand an.

Weder überschäumende Energie, noch abwesende Energie, sind von Vorteil.

Das Ziel liegt im Ausgleich, in deiner inneren Harmonie, deiner Ausgeglichenheit. Daraus entsteht souveräne und zuverlässige Stabilität in allen Lebenslagen.

So löst du aufkommende innere und äußere Widerstände auf

Schau dir nun deine Energie-Sümpfe an, und deine verhaltenssteuernden Glaubenssätze und Handlungsmuster. Passen deine Energiesümpfe mit deiner  unbewussten Verhaltenssteuerung sauber zusammen? Gibt es ungünstige Verhaltenselemente, die sich passgenau mit Energiefressern zusammenfügen lassen? Treten diese beiden Elemente gerne gemeinsam oder zeitnah aufeinanderfolgend auf?

Dann hast du was Wichtiges entdeckt!

Deine eigene, unbewusste Verhaltenssteuerung ist der eigentliche Energiefresser.

  • Deine Energievampire sind nicht wirklich die ungeliebten Aufgaben oder die anstrengenden Menschen
  • Es sind deine eigenen, verinnerlichten Glaubensmuster, die dir deine Energie rauben
  • Die unbequeme Wahrheit dahinter: NUR DU kannst sie auflösen. Niemand kann das für dich tun

Und ja, ich spreche aus eigener Erfahrung.

Und nochmal ja: auch ich arbeite (weiterhin) an solchen Mustern.

Warum? Nun, ich hab auch meine Baustellen, und der hier beschriebene Weg funktioniert. Ganz einfach.

Ich würde diesen Weg der Auflösung unbewusster Verhaltenssteuerungen nicht schon seit vielen Jahren selbst gehen, und meinen Coachees und Teilnehmern weiter geben, wenn er sich nicht bewährt hätte.

Es ist ein außerordentlich nützlicher und hilfreicher Weg

  1. Auf Dauer ist es der einzige Weg, der wirklich Sinn macht. Denn was du in dir unterdrückst, das arbeitet dort weiterhin gegen dich.
  2. Was du auflöst und transformierst, das wird dich – irgendwann – beflügeln.
  3. Und nein, es gibt keine Abkürzung!

Transformation bedeutet immer, dass man hindurch (“trans“) geht. Wer was anderes behauptet, hat es entweder nicht kapiert, oder lügt.

Dein Vorteil ist enorm

  • Sobald du deine unbewussten Steuerungsmechanismen erkannt hast, bist du in der Lage sie bewusst durch positive(re) Muster zu ersetzen.
  • Dann hast du zukünftig mehr Energie für deine Aufgaben, für deine Lieben und für dich.

Beim Erkennen und Loslassen deiner unbewussten Muster unterstütze ich dich im Kurs Loslassen lernen mit den 12 Schlüsselemotionen. Dort gibt es ein Forum für unsere gemeinsame Arbeit. Nutze es. Du wirst enorm davon profitieren.