DAS CAFE AM ENDE DES STRESSIVERSUMS PRÄSENTIERT ...

Ich glaube jeder von uns kennt die Situation, dass man selbst A möchte, und das Gegenüber aber unbedingt B durchsetzen will. Derartige Situationen können so mächtig werden, dass sie zum vollständigen Zerwürfnis führen. In diesem Beitrag gebe ich dir Tipps wie du das Zerwürfnis vermeiden kannst, und möglicherweise eine für alle Beteiligten sehr konstruktive Lösung herbeiführen kannst.

Lies weiter.

Inhalte

1 • Wie kommt es zu Zerwürfnissen?

2 • Freundschaftliche Impulse senden

3 • Meine eigenen Erlebnisse mit der Konzentration auf das Gemeinsame.

4 • Anleitung: So stärkst du das Gemeinsame und entziehst Konflikten ihre zerstörerische Kraft

5 • Mein erstes Mal mit dieser Methode der Konfliktheilung

6 • Das ist auf meiner Sicht der konstruktivste Weg überhaupt, um unlösbare Konflikte zu lösen.

 

Lasse dir diesen Blogbeitrag vorlesen:

Konflikte einfach lösen - gemeinsamkeit statt ausgrenzung

 

1 • Wie kommt es zu Zerwürfnissen?

Zerwürfnisse entstehen aus unterschiedlichen Meinungen genau dann, wenn man seinen eigenen Standpunkt grundsätzlich für gravierender und wichtiger hält, als den des Gegenübers.

Wenn das bei beiden Seiten so ist, entsteht daraus ein extremes Gegeneinander.

Durch die natürlichen mentalen Abläufe bei Fokussierung auf ein Kernproblem, entsteht daraus der Tunnelblick.

Bei beiden Kontrahenten!

Und genau darin besteht die Gefahr.

 

Durch die Konfrontation bei Tunnelblick entsteht das Zerwürfnis

In mir baut sich dann immer das innere Bild auf, dass sich der eigene Tunnelblick zu einer Art Speerspitze formt, mit der man das Gegenüber nur noch verletzen möchte.

Und das auf beiden Seiten.

Für dich mag das eine sehr kreative Visualisierung sein (Du hast übrigens recht, ich bin tatsächlich sehr kreativ. 😊), zeigt aber vor allem auf emotionaler Ebene was häufig genug tatsächlich passiert.

Das kann richtig gefährlich werden.

Du kennst auch die Abläufe, die aus eskalierendem Streit entstehen.

Jeder kennt die, und hat die in der einen oder anderen Form schon mal irgendwo erlebt.

Hinterher stehst du da und stellst fest:

Oh Gott, wie konnte es dazu kommen?
Wie konnte so etwas entstehen?”

Das will keiner. Warum passiert sowas?

So etwas geschieht immer dann, wenn extreme Standpunkte, also spitz ausgerichtete Blickwinkel frontal aufeinandertreffen. So wie man es auch von Waffen (Speerspitzen) und Kampf-Werkzeugen kennt.

Um zu einer wirklich konstruktiven Lösung zu kommen, ist es deshalb sehr wichtig sich erstmal aus diesem Speerspitzen-Denken herauszulösen.

Und den eigenen Horizont zu weiten.

Den eigenen, genau.

An den Gegenüber kommen wir ja derzeit nicht ran.

Außerdem wäre das übergriffig, wenn man da direkten Einfluss nehmen würde.

Es gibt einen besseren Weg

Der besteht darin freundschaftliche Impulse an den Gegenüber zu senden, um zu kommunizieren, dass es noch einen anderen Aspekt gibt.

Lies hier drunter, welche Erfahrungen dazu vorliegen.

Es gibt einen Weg gemeinsamen Handelns. Auch - und besonders wichtig - im Konfliktfall.

Meinen Erfahrungen nach geht das Gegenüber sogar sehr gerne drauf ein.

Der hat sich ja genauso verstiegen wie du (oder ich) selbst.

Der freundschaftliche Impuls kann sowohl bewusst verbal erfolgen, als auch als emotionaler Impuls auf der unbewussten Ebene.

Je nach Situation, und was gerade passt.

Wie du das machst erkläre ich dir hier drunter.

Lies weiter.

 

2 • Freundschaftliche Impulse senden

Wie das Einlenken sogar in schwierigsten Fällen gelingt

Denn wir wissen beide, je nach Situation ist ein direktes Einlenken nicht unbedingt einfach.

Manchmal geht es gar nicht.

Aus verschiedenen Gründen.

Darauf gehe ich jetzt nicht ein .

Der Weg der auch in schwierigsten Fällen anwendbar ist

Was du stattdessen tun kannst, ist deine eigene Emotionalität ganz bewusst auf das Gemeinsame auszurichten.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf deinen Tonfall, deine Körperhaltung, und deine Worte.

Das geht noch sehr viel weiter.

Lies hier drunter um was es geht.

Die bewusste Selbstausrichtung auf das Gemeinsame fördert das gemeinsame Feld.

Das ist eine Art Magnetfeld, welches beide Kontrahenten trotz allem immer noch miteinander verbindet.

  • Dieses verbindende Feld wird erreicht, indem man dort Impulse hinein gibt.
  • Da aus dem verbindenden Feld die Impulse für beide Seiten kommen – welche hilfreich sein, oder es schwieriger machen können – ist es enorm wichtig dieses Feld mit dem positiven Ergebnis zu stärken.

Und das ist und bleibt immer das Gemeinsame.

Alles andere ist verletzend und schädlich.

Stärkst du also euer gemeinsames Feld bewusst mit Positivität, Achtsamkeit, und dem Willen zu einer gemeinsamen Lösung, dann wird dieser Impuls auf deinen Gegenüber übertragen.

Das ist sogar dann sehr wirkungsvoll, wenn du das ganz alleine – im stillen Kämmerlein und nur für dich – machst.

Wo dich niemand dabei sieht oder beobachtet.

Wenn dein Gegenüber (oder sonst wer) nicht mal davon weiß, dass du so etwas tust.

Ja, diese Impulse kommen trotzdem an.

Und sie wirken.

Richtig gut.

 

3 • Meine eigenen Erlebnisse mit der Konzentration auf das Gemeinsame.

Da ich selbst auch zu den Naturen gehöre die wunderbar explodieren können, und schnell mal übers Ziel hinausschießen, nutze ich das selbst regelmäßig.

Ich habe diese Methode schon sehr oft angewendet, um schwierige Situationen zu heilen, oder negativen Entwicklungen vorzubeugen.

Und es klappt mit unglaublich hoher Trefferquote.

Es gibt nur sehr wenig Fälle wo es scheinbar gar nichts gebracht hat. Aber vielleicht war da ja doch etwas, und ich habe es noch nicht bemerkt. Diese Möglichkeit besteht ja auch.

Basierend auf meinen eigenen positiven Erfahrungen mit der Fokussierung auf das Gemeinsame habe ich diese Vorgehensweise auch schon oft an meine Kurs- und Ausbildungs-Teilnehmer weitergegeben. Und natürlich an die Teilnehmer meiner Einzelberatungen. Da dann in nochmal deutlich persönlicher ausgerichteter Form und dadurch intensiver.

Bisher hat jeder, immer berichtet wie unglaublich wirkungsvoll diese Konzentration ist. Diese Vorgehensweise.

Im Laufe der Jahre bin ich übrigens deutlich friedlicher geworden. Das führe ich auf meine regelmäßige Konzentration auf das gemeinsame Feld zurück.

Und du kannst das auch.

Deshalb hier meine ausdrückliche Empfehlung:

Wann immer du in einem Konflikt steckst der mit einer anderen Person zu tun hat, oder mit einer Gruppe anderer Personen, dann nutze die Kraft des verbindenden Feldes und lade es positiv auf.

Dann wirds schnell wieder besser.

Und das geht so …


4 • Anleitung: So stärkst du das Gemeinsame und entziehst Konflikten ihre zerstörerische Kraft

Als erstes bringe deine Gedankenwelt zur Ruhe, und auch deine Emotionen.

Das ist unverzichtbar, um freie Sicht zu bekommen. Es ist so wichtig wie den Schnee von der Windschutzscheibe zu entfernen, wenn du bei Schnee Auto fahren willst.

Um überhaupt im gemeinsamen Feld arbeiten zu können, ist das eine zwingende Voraussetzung. Solange du in deinen inneren Verstrickungen fest hängst, funktioniert da gar nichts.

Schritt 1: Beende deine innere Unruhe

  • Wenn du bereits regelmäßig meditierst, dann wirst du wissen wie du deine innere Unruhe ab stellst. Tu das.
  • Wenn du dir dafür eine gesprochene Anleitung wünscht die dich sehr zuverlässig dahin führt, dann empfehle ich dir meine Gedankenstopper-Meditation. Die funktioniert sehr gut, vor allem auch bei Menschen die nicht regelmäßig oder gar nicht meditieren. Also bei dir. 😉

Sobald echte, tiefe innere Stille eingetreten ist, geht es weiter. Erst dann!

Schritt 2: Stärke die Gemeinschaft

Konzentriere dich auf deinen Konfliktpartner.

Ganz ohne Worte zu formulieren, ganz ohne konkrete Wünsche in das Feld zu geben, sende jetzt einfach die Liebe deines Herzens zu dieser Person.

Dazu stelle dir vor, dass du selbst verbunden bist mit einer höheren Quelle des Lichtes, der Liebe. Das kann die von dir bevorzugte göttliche Instanz sein, oder einfach eine Lichtquelle, oder etwas anderes was für dich so wirkt. Es geht darum, dass du spürst, dass du Liebe in reichlichem Maße geschenkt bekommst.

Erzeuge in dir dieses tolle Gefühl von Licht und Liebe getragen zu sein.

1/3 Erst du

Zunächst sättige dich selbst mit dieser Liebe, nimm sie in dich auf, mache dein eigenes Herz so voll davon, dass du unendlich viel davon weitergeben kannst.

Dieses Gefühl sehr sehr viel Liebe in sich zu tragen und wohlwollend reichlich verschenken zu können, das ist die entscheidende Basis für die weitere Vorgehensweise.

Es ist ein Zustand innerer Fülle und Geborgenheit.

Kreiere diese innere Fülle.

In dir selbst.

Bewusst.

2/3 Dann dein Gegenüber

Sobald die innere Fülle da ist, beginne sie auf dein Gegenüber zu projizieren. Dazu stelle dir vor, dass aus deinem Herzen ein wunderbarer glück-erzeugender Strahl aus Licht und Liebe zu deinem Gegenüber schwingt und ihn liebevoll umhüllt.

  1. Dabei ist es am wichtigsten, dass du dieses Gefühl entwickelst.
  2. Außerdem ist es eine gute Sache zusätzlich diesen Lichtstrahl zu visualisieren.

Da manche Menschen aber zumindest zu Beginn Schwierigkeiten mit dem Visualisieren haben, empfehle ich dringend unbedingt dieses Gefühl zu entwickeln. Denn das ist es, worauf es letztlich am meisten ankommt.

Sobald du in dir das Gefühl hast, deine innere Fülle und Liebe weitergeben zu können, und dies auch tatsächlich zu tun, geht es weiter.

Bleibe so lange an dieser Stelle, bis du widerstandslos deine innere Fülle an dein Gegenüber weiterleiten kannst.

3/3 Dann die Gemeinschaft, die innere Verbundenheit im Herzen

Stelle dir als nächsten Schritt vor, dass dein Gegenüber diese freundliche Gabe richtig dankbar annimmt.

Stell dir vor, wie dein Gegenüber liebevoll lächelt dankbar und glücklich ist, und so richtig glückselig in diesem Licht und in dieser Liebe badet.

Je üppiger, um so besser.

3/3 ist für die meisten das Schwierigste.

Denn man muss dazu die eigene innere Konflikt Haltung überwinden.

Man muss den eigenen Konfliktanteil wirklich in sich selbst auslöschen.

Bis kurz vor diesen Schritt kann man sich noch einbilden, man hätte das bereits geschafft.

An diesem Schritt zeigt sich die Wahrheit: bin ich (bereits) offen für echte Gemeinsamkeit, oder nicht?

Wenn das für dich schwierig ist, mache es trotzdem.

Überwinde diese innere Blockade.

Mache dich frei von Störungen aller Art.


 

5 • Mein erstes Mal mit dieser Methode der Konfliktheilung

Ich weiß noch als ich selbst diese Vorgehensweise das allererste Mal durchgeführt habe, in einem für mich wirklich schwierigen Fall.

Am ersten Tag war es nur am Kämpfen mit mir selber. 30 Minuten habe ich auf meinem Kissen gesessen, versucht diesen Schritt hin zu bekommen, und mich dabei ziemlich hilflos gefühlt.

Und ich habe weiter gemacht. Ich hatte mir vorgenommen so lange 30 Minuten am Tag diese Konzentration auszuüben, bis es funktioniert. Und da der Fall wirklich schwierig war, hatte ich damit gerechnet mehrere Monate täglich so meditieren zu müssen.

Nun, was ist passiert?

Am zweiten Tag war es schon deutlich einfacher. Es war zwar immer noch ein Riesenkampf, aber ganz zum Schluss hatte ich eine klitzekleine Öffnung erreicht, und konnte wenigstens ein bisschen was von meinem Lichtfunken weiter geben.

Am dritten Tag dauerte der Kampf nur noch eine kurze Zeit, und nach wenigen Minuten konnte ich Licht und Liebe weitergeben. Ich konnte mir vorstellen dass mein Gegenüber das wirklich dankbar annimmt. Ich war frei von meiner eigenen inneren Blockade.

Und weißt du was dann geschehen ist?

Betreffende Person kam am nächsten Tag ganz von selbst freundlich auf mich zu und hat mich gegrüßt.

Es war nur ein freundliches Grüßen, mehr nicht.

Aber da wir bereits komplette Funkstille hatten, und Grüßen nicht mehr möglich war, war das ein bombastischer erster Schritt. Und das bereits am vierten Tag, wo ich doch mit Monaten gerechnet hatte!

Ab diesem Tag wurde es dann schnell besser, bis wir uns auf ein Konsens-Niveau geeinigt hatten, mit dem wir beide zurechtkamen. Man muss ja nicht jeden lieben. Oft ist es bereits wunderbar, wenn man einfach miteinander zurecht kommt.

Und das sollte immer möglich sein.

Und das ist auch immer möglich.

Selbst bei noch so unterschiedlichen Standpunkten.

Denn …

Wann immer man bei unterschiedlichen Standpunkten den Gedanken verfolgt, dass auch eine gemeinsame Lösung möglich sein muss, wird man eine finden.

Das muss nicht zwingend immer darin bestehen dass man dieselbe Handlungsweise favorisiert.

Man kann sich gegenseitig darin akzeptieren und anerkennen, dass man Dinge eben unterschiedlich sieht. Und dann trotzdem das verbindende Element stärken.

Dann kommen plötzlich Lösungsmöglichkeiten zustande, die vorher unerreichbar schienen.

 

6 • Das ist auf meiner Sicht der konstruktivste Weg überhaupt, um unlösbare Konflikte zu lösen.

Um trotz Konflikten und unterschiedlicher Standpunkte und Anschauungen zumindest eine gemeinsame Basis zu erschaffen.

Damit niemand ausgegrenzt (und damit verletzt) wird.

Um Konflikte zu reduzieren soweit es irgendwie geht.

Denn jeder Konflikt, und sei er noch so klein, birgt das Potenzial für große Krisen.

Und das wollen wir alle nicht.

Was wir alle wollen, dass sind konstruktive Lösungen, welche die Vielfalt des Lebens angemessen berücksichtigen.

Egal was auch immer passiert, gib niemals deinen unerschütterlichen Glauben an die Existenz einer gemeinsamen Basis auf.

Denn die gemeinsame Basis ermöglicht die besten Lösungen.

 

Hilf bitte mit diese Anleitung weiter zu verteilen, um möglichst vielen Menschen, die dafür offen sind, zu helfen.

Um jedem zu helfen dein eigenen Anteil an den Konflikten dieser Welt zu reduzieren.

Um die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Dafür danke ich dir.

 

Und erzähle uns in den Kommentaren von deinen eigenen Erfahrungen.

Mahashakti-Uta-Engeln-Juli2021-im-Garten-Rund-300x

Liebe Grüße
deine Mahashakti

P.S. Weitere hilfreiche Strategien gibts übrigens hier: Innere Ruhe.

 

 

 

Gemeinsamkeit statt Ausgrenzung: Wie man bei Konflikten zusammen kommt