Manchmal ist das Leben geradezu bösartig. So kommt es uns vor. Alles bricht über uns herein, und wir wissen nicht wo uns der Kopf steht.

Und sobald wir versuchen “etwas” aus dem Riesen-Wust anzupacken, fliegt uns gleich der nächste Brocken um die Ohren. Da ist klare Orientierung nützlich. Diese bekommst du in diesem Beitrag.

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So überstehst du schweren Zeiten am besten

#1 Orientieren

Bitte lass dir ein bisschen Zeit und beobachte was gerade wirklich passiert. Du brauchst jetzt erst mal eine Orientierungsphase, um den Überblick zurück zu gewinnen.

#2 Neue Strategien suchen

Erwarte nicht, das alles sofort so läuft, wie du es gern hättest. Sehr wahrscheinlich sind deine gewohnten Strategien und Methoden nicht mehr passend. Du musst erst neue Strategien finden.

#3 Einlassen

Akzeptiere, dass momentan anscheinend was anderes im Vordergrund steht. Deshalb kommst du mit deinen Plänen und Vorhaben nicht weiter. Das Leben hat gerade andere Pläne mit dir. Lass dich ein, diese Veränderungen haben einen Sinn.

#4 Lektionen des Lebens nutzen

Akzeptiere die aktuellen Herausforderungen. Du bist stärker als du glaubst. Nimm das was gerade passiert als Lektion. Nimm diese Lektion an, und lass dich darauf ein. Du hast gerade die Chance etwas sehr Wichtiges für dich selbst zu lernen. Tu das. Anders geht das nicht. Nirgends. Nie.

#5 Schutzbedürfnis verstehen

Falls du gerade zunimmst (oder es nicht schaffst abzunehmen) mache dir bewusst, dass wir alle unseren Speck als Schutzpanzer benötigen. Du auch. Mach dir dein Schutz-Bedürfnis bewusst. Sorge gut für dich. Wenn du mentale Schutztechniken brauchst, dann schau dir meinen Kurs “Abgrenzung und Selbstbewusstsein” an.

#6 Achtsamkeit entwickeln

Beschäftige dich mit den Emotionen im Hintergrund, die du normalerweise nicht beachtest. Entwickle zunehmend Achtsamkeit, um heraus zu finden, was in deinem Innersten grade los ist. Das ist oft kaum in Worte zu fassen. Nimm es als einen anspruchsvollen Kinofilm, auf den du dich beobachtend einlässt.

Beobachte! Beobachten ist zentral, dabei lernst du ganz unmittelbar die Lektionen deines Lebens.

Nutze zum Beobachten die Instanz des stillen Beobachters, die es in jedem Bewusstsein gibt.

Der stille Beobachter ist in dieser Situation von zentraler Bedeutung!

Anleitung zur Arbeit mit dem stillen Beobachter

Aktiviere deinen stillen Beobachter, und beobachte. Damit das gut klappt, schreibe täglich in dein Tagebuch. Notiere täglich einige Stichpunkte zu jedem dieser Punkte:

#1  Was war heute herausfordernd, und welche Hintergrundemotion war dabei vorherrschend?

#2  Was war heute leicht, und welche Hintergrundemotion war dabei vorherrschend?

#3  Was war heute gut, und welche Hintergrundemotion war dabei vorherrschend?

#4 Für was bin ich heute Dankbar? Und welche Hintergrundemotion ist dabei vorherrschend?

 

Mache dir tägliche Notizen zu den obigen Punkten

Das sind nur wenige Stichpunkte, das ist bewusst überschaubar und daher gut machbar. Notiere diese Punkte täglich zusammen mit deinen Antworten in einem kleinen Heft. Ein DinA6-Notizheft oder ein alter Taschenkalender reichen völlig aus.

Und schreib jeweils das Datum und den Wochentag dazu. Wochentag ist wichtig, jeder Wochentag hat seine eigenen Qualitäten!  Schon allein, weil man an bestimmten Wochentagen bevorzugt bestimmte Gewohnheiten hat. Das macht viel aus. Integriere das deshalb in deine Notizen.

Der Sinn dahinter

Ein Tagebuch mit vorgegebenen Fragen hilft dir, Struktur in deine Selbstbeobachtung zu bringen.

Mache das mindestens 3-4 Wochen lang. Am besten ist es, du arbeitest dauerhaft damit. Es kostet täglich nur 5 Minuten, die Zeit hast du immer!

Mit der Zeit wird das ein Automatismus, den du jederzeit abrufen kannst. Ganz besonders nützlich ist er, wenn dir gerade was unangenehmes widerfahren ist. Das kannst du damit durchleuchten, und wirst deutlich gelassener mit dem Ereignis oder der Entwicklung umgehen können.

Dein Vorteil

Du wirst mit der Zeit Muster in deinem Verhalten, Erleben, und vor allem in deinem Leben erkennen. Muster, die dir sonst entgangen wären. Diese Muster kannst du bewusst angehen, sobald sie dir klar sind. Solange sie im Verborgenen wirken, hast du keine Chance dazu.

  1. Negative Muster kannst du bewusst auflösen
  2. Positive Muster kannst du bewusst verstärken
  3. Fehlende Muster kannst du dir gezielt antrainieren

Wie das geht, darüber schreibe ich in weiteren Beiträgen. Diese Strategien bringen dich aus deiner Situation raus, indem du lernst deine eigene, neue Strategie zu entwickeln. Du lernst, deine Beobachtungen umzusetzen. Deshalb sicher dir meine Rocking-Tipps, dann wirst du systematisch da heran geführt. Bald schon hast du eine neue Orientierung, und kommmst weiter.

Mentalen Selbstschutz stärken – jetzt sofort!

Wenn dich dein Leben zu sehr beutelt, und du deinen mentalen Selbstschutz stärken stärken möchtest, dann ist der Kurs “Abgrenzung und Selbstbewusstsein” für dich interessant. Du kannst dir gern in der kostenlosen Schnupperversion einen Eindruck verschaffen, um zu entscheiden, ob er für dich passt.

Das will ich mir anschauen

 

 

► Starke Tipps, um Anspannung, Unruhe und unerwünschte Emotionen zu beenden.


Übungen und Anleitungen

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