Positive Gefühle stärken und Gut und glücklich leben mit emotionaler Transformation im Selbstcoaching

Gehörst du auch zu den Menschen, denen ständig die Emotionen quer schießen? Du willst deine Emotionen regulieren, und hättest gerne eine Methode an die Hand, mit der du das tun kannst? Also einen Weg, der dir hilft klar zu sehen, und dich nicht immer gleich in Unruhe versetzen zu lassen?

Ich glaube da haben wir was Gemeinsames. Mir ging es vor vielen Jahren ganz genauso. Ich habe lange gesucht und experimentiert. Bis ich anhand meiner Studien der uralten Überlieferungen des Yoga diesen Weg entdeckt habe, mit dem man zuverlässig seine Emotionen regulieren kann. Deshalb schreibe ich diesen Beitrag. Lies weiter, es wird noch richtig interessant.

Wenn dich das interessiert, und du momentan keine Zeit zum Lesen hast, dann lass dir diesen Beitrag doch als Mail in deine Mailbox senden und lies ihn später. Du kannst ihn auch Freunden mailen, für die das interessant sein könnte. Die Mail-Adresse wird dabei NICHT gespeichert.

So regulierst du deine Emotionen, und transformiert sie dauerhaft vom Negativen zum Positiven.

#1 – Emotionen sind sinnvoll

Als ersten Schritt machen wir uns bewusst wozu Emotionen da sind. Sie haben ja einen Sinn, sie haben unser Überleben schliesslich über Jahrmillionen gesichert. Ja genau, die Emotionen, die uns heute so oft in Unruhe, Angst und Anspannung versetzen. Genau diese Emotionen haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind: eine weit verbreitete Spezies auf diesem Planeten

Emotionen übernehmen die Führung, wenn wir überfordert sind

Unsere Emotionen sind dazu da unseren Flucht und Kampf Mechanismus zu stärken, wenn wir in einer derartig stressigen und verfahrenen Situation sind, dass wir nicht mehr weiter wissen.

Es gibt viele Berichte von Menschen, die in einem totalen Überforderung-Zustand, ohne sich dessen bewusst zu sein, das einzig Richtige getan haben. Und auf diese Weise haben sie ihr eigenes Leben, und das ihrer Lieben gerettet. Oder andere grossartige und unglaubliche Dinge getan. Einfach, weil sie von ihren Emotionen dahin gesteuert wurden.

Bei unseren Emotionen handelt es sich um uralte, archaische Verhaltensmuster, welche dazu da sind das nackte Überleben zu sichern. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist der Sinn der Emotionen. Sie agieren im unbewußten Bereich unserer Existenz.

Auf die Bewältigung der Herausforderungen einer von Informationstechnik und Rationalität geprägten Welt sind sie nicht ausgerichtet. Das können sie nicht. deshalb bringen sie uns dann in Nöte, statt uns zu retten. Deshalb müssen wir Emotionen regulieren lernen.

Dazu weiter unten mehr.

#2 – Nimm Kontakt zu deinen Emotionen auf

Das grosse Problem unserer Zeit ist, dass viele Menschen zu ihren eigenen Emotionen keinen Kontakt haben

Der ist im Zuge von Erziehung, Schule, Ausbildung, Karriere und anderem verloren gegangen. Kleine Kinder haben diesen Kontakt. Leider gehört es zu unserer Erziehung, dass wir Emotionen unterdrücken lernen und nicht, sie zu bewältigen oder gar aufzulösen. Die Tatsache, dass die psychotherapeutischen Praxen monatelange Wartezeiten haben spricht hier Bände.

Dabei ist es gar nicht so schwer Kontakt zu seinen Emotionen zu bekommen.

  1. Du beginnst damit zu akzeptieren, dass deine geistige Sphäre nicht nur aus rationalen Denken besteht. Die Vernunft ist bei weitem nicht alles. Wer nur aus der Vernunft heraus agiert, bringt sich um die Lebensfreude. Burnout und Erschöpfung sind die Antwort.
  2. Wenn du außerdem bereit bist zu akzeptieren, dass Emotionen einfach zu einem gesunden Leben dazu gehören, wie die Nase ins Gesicht, dann bist du auf einem sehr guten Weg. Bleib dran.
  3. Mache dir bewusst, welche Aufgaben deine Emotionen haben: Sie wollen dein Überleben sichern, nicht mehr, und nicht weniger. Das ist eine riesengrosse Aufgabe. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass sie das sogar in halb bewussten Zuständen hinbekommen. Für überlebenskritische Situationen in Krisen ist das oft Lebensrettend. Sonst wären wir längst ausgestorben. Das verdient Anerkennung. Und bewussten Umgang damit. Gleich folgt mehr dazu.

Wenn du deine Emotionen als grundsätzlich vorhanden und anerkennenswert siehst, hast du schon mal einen wichtigen Schritt getan. Denn du hörst nun auf sie ständig unterdrücken zu wollen.

#3 – Emotionen regulieren beginnt mit Kommunikation: Kommuniziere mit deinen Emotionen

Sobald du soweit bist deine Emotionen als grundsätzlich sehr wertvoll anzuerkennen, kannst du beginnen mit ihnen zu kommunizieren.

So kommunizierst du mit deinen Emotionen:

  • Akzeptiere und beachte sie, sobald du eine emotionale Regung in dir spürst. So gut wie alle unsere spontanen Regungen und Befindlichkeiten werden von Emotionen gesteuert. Auch deine.
  • Sobald du also eine Regung bei dir beobachtest, richte deine Aufmerksamkeit darauf
  • Was hat sie dir mitzuteilen? Welche Botschaft steckt dahinter? Ist es eine positive Regung, oder eher eine negative? Führt sie dich zu etwas hin, oder von etwas weg? Beobachte das eine Zeit lang.
  • Dann versuche die Botschaft hinter der Regung, deiner Emotion, zu erkennen. Nimm sie ernst, mit ihrer Botschaft. Vor was will sie dich bewahren? Was will sie dir Gutes tun?

#4 – Arbeite bewusst mit deinen Emotionen um sie zu regulieren

Wenn sie positiv ist, dann freue dich an deiner Emotion, ist sie negativ, dann löse sie auf

Völlig egal welche Emotion hochkommt, es gibt immer die mehrere Möglichkeiten mit ihr umzugehen. Nicht jede Methode führt zu zuverlässiger Auflösung der jeweiligen Emotion. Bewusste Emotionsregulation ist etwas Besonderes. Wir beginnen mit der stärksten Methode:

Methode 1 – Entspanne in die Emotion hinein

Wie du negative Emotionen in dir selbst auflöst

Lade dir die Infografik am Ende des Beitrags in voller Grösse herunter.

Du kannst du dich bei der Wahrnehmung deiner Emotionen gezielt entspannen. Das ist die ganz direkte Methode. Damit löst du sie auf.

Das gehts so:

  • Halte deine Problem-Emotion bewusst in deiner Selbst-Wahrnehmung, und …
  • entspanne dabei. Entspanne in die Emotion, in den Konflikt hinein.
  • Warte ab, was geschieht. Nach einiger Zeit kommen in vielen Fällen Erinnerungen und Bilder, mit wichtigen Hinweisen

Das wichtigste ist aber der Entspannungsvorgang. Die inneren Bilder sind nur ein Nebeneffekt. Durch den Entspannungsvorgang angesichts einer Problem-Emotion wird das ihr zugrunde liegende Ereignis (auch wenn es dir nicht mehr bewusst ist) um-bewertet. Es findet eine Neubewertung statt.

Dabei löst sich der Schatten, und es kommt Licht ins Gemüt. Du kannst bei diesem Thema zukünftig gelassen(er) bleiben.

Allerdings kann diese Vorgehensweise bei sehr starken Emotionen äußerst schwierig sein. Dann gelingt die Entspannung nicht, weil dich die Emotion einfach nicht zur Ruhe kommen lässt.

In dem Fall empfiehlt sich die zweite Methode.

Methode 2 – Neutralisiere sie

Die zweite Methode besteht darin, dass du an das positive Gegenteil dieser Emotion denkst, und (UND!!) genau dieses Gefühl, diese Auflösungs-Emotion, bewusst in dir selbst hervor rufst. Damit neutralisierst du die negative Emotion.

Negative Emotionen löst du auf, indem du ihnen das exakte, positive Gegenteil entgegensetzt.

Wir kennen das aus dem Mathematik, plus Eins und minus Eins ergibt Null.

Genauso funktioniert das auch bei den Emotionen.

Um einer Emotion das positive Gegenteil entgegenzusetzen, benötigst du ein paar Dinge:
  1. ein starkes Konzentrationsvermögen und einen starken Willen
  2. die richtige Affirmation, welche du aus vollem Herzen bejahen kannst
  3. positive innere Bilder, die dich freundlich und liebevoll stimmen
  4. Körper-Übungen, welche auf die Körperregionen wirken, in welcher diese spezielle Emotionen wohnt.

Bei den Körperübungen geht darum, die Emotionen in ihrer Körperregion, also sozusagen in ihrem Wohnort aufzusuchen, und genau dort die Transformation ins Gegenteil stattfinden zu lassen. Für diesen Zweck sind ganz bestimmte Yogaübungen hervorragend geeignet.

Der Zweck der Yoga-Asanas ist, die in Muskulatur und Organen gespeicherten negativen Emotionen durch Dehnen und Aktivieren heraus zu lösen. Das funktioniert hervorragend, wenn man es richtig macht. Wer unter Yoga eher sowas wie Sport, Akrobatik, Körperkunst oder Gymnastik sieht, kann das nicht erleben. Dann findet dieser Effekt nicht statt, weil die Art der Ausführung der Yoga-Übung nicht darauf ausgerichtet ist.

Man muss nicht nur das Instrument kennen, sondern auch wissen, wie es korrekt zu nutzen ist.

Dieses ganze Programm des zweiten Schrittes ist etwas, das mit Yoga sehr gut zu bewältigen geht. Als Yogatherapeutin ist das mein Arbeitsschwerpunkt. Ich habe bereits viele Menschen auf diesem Weg begleitet, die oft gestaunt haben, was auf einmal alles möglich wird.

Es ist wirklich beeindruckend was geschieht, wenn wir uns von unseren inneren Blockaden befreien, und die Kraft unserer Möglichkeiten voll entfalten.

Positive Gefühle stärken und Gut und glücklich leben mit emotionaler Transformation im Selbstcoaching

Methode 3 – Lenke dich von deinen Gefühlen ab, und unterdrücke deine Emotionen

Der dritte Weg besteht darin die Emotionen zu ignorieren, und sich abzulenken, statt sie bewusst zu regulieren. Sich einfach auf was anderes zu konzentrieren, und sie nicht weiter zu beachten. Sie versinken dann im Untergrund, und sind – vorerst – weg. Regulieren ist nicht – nur versenken.

Diese Methode beinhaltet das Problem, dass die Emotion auch im Unbewußten weiter wirkt.

Dass du sie als vergessen ansiehst, spielt dabei keine Rolle.

Das ist dem Unbewussten völlig egal.

Sie wirken weiter.

Leider ist die Unterdrückung von Emotionen der beliebteste Weg, da viele Menschen gar nicht wissen, wie sie ihren Emotionen adäquat begegnen können. Sie sind einfach hilflos.

Diese dritte Methode ist sehr problematisch!

Das Problem an dieser Methode ist, dass die im Unbewußten weiterarbeitenden Emotionen uns allmählich krank werden lassen. Typische Folgeerscheinungen dieser Methode sind die chronischen, sich allmählich verstärkenden Beschwerden, denen auf medizinische Weise so unglaublich schwer bei zu kommen ist:

  • chronische Gastritis
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Schulter-Nacken-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Hormonstörungen
  • Schlafstörungen
  • Blähungen
  • Zähneknirschen
  • … und so weiter.

Welche Beschwerden der obigen Liste sind bei dir bereits aktiv, oder dabei sich aufzubauen? Insbesondere dann, wenn es keine medizinischen Gründe dafür gibt, dass du diese Symptome entwickelst? Also, dein Arzt weiss auch nicht, woher diese Symptome bei dir kommen?

Einige?

Genau! So gehts den meisten.

DESHALB ist dieser Weg nicht zu empfehlen. Er macht auf Dauer krank. Emotionen regulieren ist auf lange Sicht definitiv gesünder.

Ablenkung und Unterdrückung sind höchstens als Notlösung akzeptabel, wenn es gerade gar nicht anders geht. Weil du in einer akuten Krise steckst, und in diesem Moment nicht anders kannst. Weil es um die Existenz geht, und du um Leben und Tod kämpfst.

Aber dann musst du dich sobald wie möglich, der unterdrückten Emotionen annehmen. Und zwar bevor sie ihre schwächende und krankheitsförderliche Wirkung entfalten.

Negative Emotionen auflösen bedeutet, sie noch einmal anzuschauen

Wenn du die Emotionen auflösen willst, die du im Laufe deines Lebens bereits via Unterdrückung und Ablenkung in deinem Unbewussten eingelagert hast, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als genau diese diese unangenehmen Emotionen wieder hervorzuholen.

Ja, das hat was Anstrengendes. Geht aber nicht anders.

Du musst sie hervor holen, um mit ihnen arbeiten zu können.

Anders kannst du sie nicht auflösen.

Und ja, dieses Unterfangen ist nicht so einfach.

Emotionen regulieren braucht deshalb eine Strategie, an der du dich orientierst.

Mit Hilfe der richtigen Strategie kommst du an deine verbuddelten Emotionen heran, und kannst ihren schmerzenden Teil bewusst auflösen.

Es stellt sich die Frage, …

Wie kann ich Emotionen regulieren, die ich längst vergessen habe?

Wie komme ich an vergessene oder verschüttete Emotionen wieder heran?

Zu diesem Zweck ist es wichtig sich der Reihe nach auf die Problem-Emotionen zu konzentrieren, und mit ihnen zu arbeiten.

Es gibt eine Reihe von Schlüssel-Emotionen, mit denen das sehr gut gelingt. Durch Konzentration auf diese Schlüssel-Emotionen buddelst du deine Problememotionen aus ihrer Höhle aus, und legst einen Weg an, um mit ihnen zu arbeiten.

Der Ablauf, deine Strategie, geht so:

  1. Du beschäftigst dich in einer konkreten Reihenfolge mit ganz bestimmten Emotionen, und mit den Ursachen aus denen sie entstehen können.
  2. Du lässt dein Unterbewusstsein für dich arbeiten, bittest es diese Emotionen hervor zu kramen, und die damit verbundenen Erinnerungen wieder hervorzuholen.
  3. Anschließend löst du diese schwierigen, hochkommenden Emotionen ganz direkt und sehr gezielt auf. Dazu verwendest du die oben beschriebene Vorgehensweise, und das, was du mit den Rocking-Tipps lernst.

So einfach dieser Prozess klingt, so anstrengend kann er sein.

Je nachdem was bei dir los ist, und wie gut du gelernt hast mit Emotionen bewusst zu arbeiten, so schwierig kann das sein. Oder einfach. Je nachdem.

Manche Menschen gehen diesen Weg völlig autonom, unterstützt mit diversen Anleitungen, die sie im Selbststudium erforschen.

Und sehr viele Menschen scheitern an diesem Vorhaben.

Das kann die verschiedensten Gründe haben:

  • Sie haben nicht die Kraft und Ausdauer dazu das alleine und auf sich gestellt zu tun
  • Sie haben einfach keine Erfahrung im souveränen Umgang mit Emotionen.
  • Für sie ist es besonders schwer an verschüttete Emotionen heranzukommen
  • Manche haben auch einfach Angst vor der Macht der eigenen Emotionen. Und ja, das ist durchaus berechtigt. Emotionen können einen gewaltig durchschütteln.

Wer seinen Emotionen (unbewusst) nicht wirklich begegnen will, der hat es am schwersten.

Denn wenn der Verstand den Stier (deine Emotionen) bei den Hörner packen will, und die Emotionen (Stier) wollen das nicht, dann schaffst du es nicht. Emotionen sind stärker als der Verstand. Daher braucht eine sehr gute Entschlusskraft, gepaart mit einem sehr starken Selbststeuerungsvermögen, und eine sehr gute innere Führung, um diesen Weg alleine gehen zu können. Und auch um ihn bis zum Ende zu gehen, ohne vorher aufzugeben, oder vom Weg abzukommen. Das ist nicht jedem gegeben.

Unterstützung ist angesagt, wenn es trotzdem weiter gehen soll.

Wie du deine Emotionen regulieren, und dir dabei Unterstützung sichern kannst

Um dir dabei zu helfen, deine verbuddelten, schädigenden Emotionen wieder hervorzuholen, und sie mit sicherer Hand aufzulösen, dafür habe ich meinen Kurs Loslassen lernen mit den 12 Schlüssel-Emotionen entwickelt.

  1. In diesem Kurs arbeitest du mit jeder einzelnen der 12 Schlüsselemotionen mindestens einen Tag lang. Bei Bedarf auch länger, so wie es für dich passt.
  2. Du nutzt den Fokus auf die jeweilige Schlüsselemotion, um die damit verbundenen “vergessenen” Emotionen wieder hervor zu holen.
  3. Für jede der 12 Schlüsselemotionen gibt es eine Lektion und Aufgaben, die du bearbeitest.
  4. Du bist auf deinem Weg nicht allein. Ich begleite dich auf deinem Weg durch die 12 Schlüsselemotionen und darüber hinaus. Ich bin für dich da im Forum, wo ich auf deine Fragen eingehe, und dir weitere Tipps und Hilfen gebe. Zu diesem geschlossenen Forum haben nur Kursteilnehmer Zutritt. Es läuft hier in diesem Blog, und ist gut geschützt. Alles bleibt unter uns.
  5. Auf Wunsch unterstütze ich dich gerne zusätzlich als dein persönlicher Coach im 1:1-Training.

Mehr über die 12 Schlüsselemotionen erfahren

Du suchst die Infografik? Hier: Lade dir hier die Infografik herunter: Klicken

 

 

Rocking-Tipps abonnieren

► Tipps für innere Ruhe abonnieren ◄

Tritt meiner Rocking-Community bei, um wöchentlich die besten Inspirationen und Übungs-Anleitungen als E-Mail-Kurs zu erhalten. Damit kannst du deine überflüssige Anspannung, Unruhe und unerwünschten Emotionen endlich loslassen.

Klasse - du bist dabei!