Warum diese Achtsamkeits-Übung hilfreich ist

Konzentration auf sanfte Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Zuwenig davon hat was von Strafe, Mißachtung, Ignoranz und Ausgrenzung.

Zuviel Aufmerksamkeit wird schnell zur Kontrolle, Überwachung, oder gar Fremdsteuerung.

Deshalb ist das “saft” so wichtig. Sanfte Aufmerksamkeit ist angenehm, schön, tut gut und beflügelt.

 

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Deshalb beschäftigen wir uns heute mit der Frage:

Wie erlebst du Aufmerksamkeit in deinem Leben?

  • Bist du selbst aufmerksam auf andere?
  • Ist deine Aufmerksamkeit anderen gegenüber angemessen, sanft? Oder eher zu intensiv, oder zu schwach?
  • Wie reagierst du auf die Aufmerksamkeit anderer dir gegenüber? Ist sie zu stark, zu schwach, angenehm, …?

Die Frage der Fragen: Ist es angemessen?

Sanfte Aufmerksamkeit verstärkt positive Verbundenheit und gegenseitiges Vertrauen.

Wenn du in deinem Leben erst noch was ändern musst, um mit Aufmerksamkeit entspannt umgehen zu können, dann kannst du deine Lebenkraft stärken. Das hilft dir Aufmerksamkeit in alle Richtungen zu erlauben.

Deshalb also nun die …

Übungsanleitung

Heute stimme dich auf Aufmerksamkeit ein.

  1. Beginne bei dir selbst mit der Frage
    • Wie steht es mit deiner eigenen Aufmerksamkeit?
    • Wo wünschst du dir mehr Aufmerksamkeit in deinem Tun?
    • Und an welchen Stellen kannst du auch etwas lockerer werden?
  2. Gehe weiter zum menschlichen Miteinander
    • Wie erlebst du andere in ihrer Aufmerksamkeit?
    • Was macht das mit dir, wenn du die Aufmerksamkeit der anderen verspürst?
    • Lass dich ganz auf das Thema Aufmerksamkeit ein. Fühle dich voll ein, rufe Erinnerungen an Situationen in dir wach.
  3. Erkennst du die Verbindung von Aufmerksamkeit zu …
    • Berühren und berührt werden? (Thema von vorgestern)
    • Ernsthafte Leichtigkeit (gestriges Thema)
    • Noch ein Tipp:
      Diesen Schritt kannst du am besten nachvollziehen, wenn du die vorherigen Übungen ernsthaft durchgeführt hast. Denn es geht hier nicht um Intellekt, sondern um dein inneres Gespür.
  4. Was macht das mit dir, wenn du dich auf “Leichtigkeit” konzentrierst?
    • Wie verändert sich die Wahrnehmung deines Alltags?
    • Was machst du danach anders?
    • Formuliere deine Erkenntnis in einem einfachen, klaren Satz.

Schreibe deinen Erkenntnis-Satz unten in den Kommentar

Leichtigkeit durch Lebensmut

• Dein Lebensmut stärkt deine Fähigkeit für innere Leichtigkeit
• … weil er deine innere Selbstsicherheit stabilisiert
• Dazu brauchst du Lebensenergie und Lebensmut.

In diesem Prozess spielt der Beckenboden eine grosse Rolle. Dort liegt die Quelle für die Kraft, mit der du durchs Leben gehst und für dich und andere einstehst. Die Quelle der Lebenswärme wird aus dem Beckenboden gespeist.

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So wird aus dieser Übung ein wirkungsvolles Achtsamkeits-Training

  • Nimm dir diese Übung ganz bewusst einen Tag lang vor.
  • Übe sie den ganzen Tag lang, indem du alle Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel betrachtest
  • Gut ist, wenn du zusätzlich die Meditation auf dieses Thema in deinen Tagesablauf einbaust:
    • Als Morgenmeditation, um dich voll und ganz mit dem Thema zu verbinden. Dann fällt es dir leichter die Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel zu sehen
    • Als Abendmeditation, um den Tag abzuschließen, und die eigene Erkenntnis zu stärken. Das mehrt die Weisheit.
    • Am allerbesten machst du beides: Morgen- und Abendmeditation. Wenn das geht.
    • Wähle Ort und Dauer deiner Meditation so, wie es für dich am besten passt. Alles ab 5 Minuten ist ok.

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