Loslassen lernen, durch Anwendung der 10 Lebensregeln. Im letzten Beitrag ging es darum, wie man Entscheidungen leichter trifft. In diesem Beitrag gehts darum, wie du mit Hilfe der 10 Lebensregeln dein Bewusstsein auf die richtigen Dinge ausrichtest. Es lebt sich einfach leichter, wenn man diese Lebensregeln bewusst in sein Leben integriert. Bewusstsein lässt leichter los.

Es ist immer schwierig loslassen zu lernen. Mit Hilfe des richtigen Verständnisses der Lebensregeln fällt es leichter, eine hilfreiche Perspektive einzunehmen.

So mancher Aspekt des Loslassens fällt dann einfach leichter. Daher ist es unbedingt der Mühe wert, wenn man sich auf die Lebensregeln bewusst einlässt.

Wirksam sind sie sowieso. Egal, ob wir sie bewusst wahr nehmen, oder nicht!

Ganz am Ende gibt’s die Zitate aus dem Video als PDF. Bitte nutze sie, und leite sie weiter an Personen, für die sie hilfreich sein könnte. Sie werden dir dafür dankbar sein.  

Wichtiges Video für dich!

 

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Jeder ist Schöpfer

Aus Sicht des Universums ist jeder Mensch der Schöpfer seines eigenen Lebens.

 

Er trifft seine eigenen Entscheidungen, und folgt dann dem Weg, den er auf diese Weise selbst anlegt. Dabei machte die Erfahrungen, die die zu diesem Pfad dazu gehören. Da dieser Weg sich aufgrund der eigenen Entscheidungen entfaltet, wird er vom Entscheider erschaffen.

Der erschaffende Erschaffer ist der Schöpfer. Es ist nicht möglich, kein Schöpfer zu sein. Genauso wie es nicht möglich ist, keinerlei Lebensweg zu gehen.

Der Unterschied besteht lediglich darin, ob jemand bewusst seinen Weg geht, oder eher unbewusst.

Ist sich also jemand seiner Spiritualität bewusst, oder nicht. Größer ist dieser Unterschied nicht. Denn auch die Person, welche sich weigert die Spiritualität in ihr Bewusstsein zu lassen, folgt denselben universellen Lebensgesetzen.

Kein Mensch kann nicht spirituell leben. Jeder aber hat die Wahl ob er bewusst spirituell oder unbewusst spirituell leben möchte.

Lebensgesetz 1: Das Leben ist eine Spiegelung

Was dir in deinem Leben begegnet, ist ein Spiegel deines Selbst.

 

In allem was du um dich herum wahrnimmst, alles was dein Leben färbt und formt, spiegelt sich dein Bewusstsein.

Das liegt in der Natur des menschlichen Geistes. Jeder von uns sieht immer die Dinge zuerst, die gerade besonders präsent sind. Unser geistiger Filter funktioniert einfach so.

  • Wer sich gerade mit Schwangerschaft beschäftigt, sieht viele schwangere Frauen
  • Wenn du planst dir einen Hund anzuschaffen, dann siehst du viele Hunde
  • Während du dir gerade überlegst, welches Paar Wanderschuhe du dir kaufen möchtest, triffst du viele Menschen die gerade welche angeschafft haben.
  • Plagen dich momentan besonders oft Rückenschmerzen (oder was anderes), triffst du plötzlich besonders viele Menschen mit demselben Problem.
  • Hast du im Urlaub entdeckt, dass eine bestimmte Sorte Kuchen dein Herz erfreut, begegnen dir auf einmal viele Kuchen dieser besonderen Art.
  • Arbeitest du gerade an einem besonders herausfordernden Projekt, dann triffst du viele Menschen mit ähnlichen Problemen.
  • Wenn dich deine To-Do-Liste stresst, weil sie schier endlos lang ist auch.

Angst-Stress-loslassen

Du kennst das. Jeder von uns kennt das.

Das ist das Leben.

Es funktioniert so.

Lebensgesetz 2: Jeder spiegelt sein eigenes

Jeder spiegelt in seinem Leben die Aspekte seines Selbst wieder.

 

Da jeder Mensch anders ist, unterscheiden sich diese Spiegelungen des Selbst in jedem Leben. Und da das Bewusstsein kollektiv ist, handelt es sich um Facetten des einen ganzen.

Wir sind ein Teil des Ganzen, und gleichzeitig völlig individuell.

Das klingt paradox, und ist doch völlig klar. Wenn ich versuche das oben Gesagte in Worte zu fassen, dann klingt das so:

  1. Das große Ganze, das kosmische Bewusstsein, ist in jedem von uns.
  2. Kosmisches Bewusstsein ist das, was uns alle verbindet. (Eine Art “Magnetfeld”, ich nenne es “das Feld”.)
  3. Wie das Auge einer Fliege, so hat auch das kosmische Bewusstsein (unendlich?) viele Facetten.
  4. Jede dieser Facetten entfaltet sich zu einer individuellen Wesenheit, die dadurch beginnt zu existieren.
  5. Jede dieser individuellen Wesenheiten ist ein physisches Lebewesen auf diesem Planeten: Ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze, … alle und alles.
  6. Dadurch kommen in jedem von uns ganz spezifische Aspekte des einen, großen Ganzen zum Ausdruck.
  7. Es ist die Aufgabe jedes einzelnen, seine Individualität zu leben und zu entwickeln. Auf diese Weise kann jeder optimal zum Wohle des einen, großen Ganzen beitragen.

Was das eine, große Ganze jeweils ist, und wie man es nennt, das ist kulturell unterschiedlich. Bei den einen ist es Gott, Allah, Jesus, Shiva, Shakti, Manitu, Brahman, Maria, Devi, Zeus, Aphrodite, Wotan, Donar, die große Göttin, oder andere. Jede Kultur hat ihr eigenes Verständnis davon entwickelt.

Und doch ist alles eins.

Jedes eine ist eine Facette des Ganzen.

Individuell und einzigartig auf der einen Seite. Verbunden und mit allem eins auf der anderen Seite.

Lebensgesetz 3: Der Fokus bestimmt das Wachstum

Der Lebens-Aspekt, auf den wir unser Unterbewusstsein, unseren mentalen Fokus jeweils ausrichten, der wird verstärkt.

 

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Der Aspekt meines Lebens, auf den ich mich konzentriere, der wird wachsen. Er wird stärker und präsenter werden. Dies geschieht völlig unabhängig davon, ob ich mir dieses Wachstum wünsche, oder nicht.

Der Fokus allein bestimmt wo Energie hin geht.

  • Konzentriere ich mich auf Gewalt, stärke ich damit Gewalt.
  • Konzentriere ich mich auf Liebe, dann stärke ich Liebe.

Es gibt keine Möglichkeit etwas abzulehnen.

Es gibt nur das, worauf ich mich konzentriere.

Die Frage ist immer: Was will ich verstärken?

Leider sind wir alle uns dessen meistens gar nicht bewusst. Das gilt ganz besonders in den Momenten, wo es schwierig wird.

Wer kennt das nicht, dass sein Fokus von seinen Ängsten bestimmt wird?

Oder schaffst du es deinen Geist in schwierigen Situationen konsequent auf das erwünschte Ziel gerichtet zu halten, und alle negativen Gedanken daraus zu verbannen?

Ganz am Ende gibt’s die Präsentation aus dem Video als PDF. Bitte nutze sie. 

Woran denkst du beispielsweise, wenn …

  • du gerade Angst hast deinen Job zu verlieren
  • dein Lebensgefährt etwas getan hat, das dich verletzt
  • du dich hilflos und verlassen fühlst, weil dich etwas überfordert
  • ein für dich sehr wichtiger Mensch verstorben ist
  • deine Zukunftspläne durch irgendwelche Umstände in sich zusammengebrochen sind
  • irgendwas dein Denken so vernebelt, daß du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst
  • das gesamte Universum sich gegen dich verschworen zu haben scheint

Ich denke, jeder von uns kennt zumindest einige dieser Situationen. Wie gehts dir dann? Worauf richtest du dann deine Gedanken?

Bist du dir dieses Spiels immer sofort (oder überhaupt) bewusst?

Bist du dir bewusst, wenn du dich auf deine Ängste oder Probleme konzentriert, dass du gerade dabei bist diese zu verstärken?

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Falls ja:

Bist du in solchen Situationen in der Lage jedes negative Denken loszulassen, und dich statt dessen voller schöpferischen Bewusstseins auf das auszurichten, das du statt dessen in dein Leben holen möchtest?

Wenn du es schaffst, dass du zwar möglicherweise erst mal in diesem Negativ-Sumpf versinkst, dich dann aber am eigenen Schopfe herausziehst um dich auf das Positive einzulassen, dann bist du eindeutig fortgeschritten.

Denn viele schaffen genau das nicht.

Leidest du noch, oder er-schaffst du schon?

Dieser eine Punkt, das ist der Punkt der den Unterschied ausmacht zwischen einem Verlierer und einem Gewinner.

Lebensgesetz 4: Das regelnde Ur-Prinzip

Hinter allem was ist, steht ein regelndes Prinzip, ein kosmisches Gesetz.

 

Es gibt eine Gesetzmäßigkeit, welche dafür sorgt, dass Dinge sich entlang gewisser Regeln entwickeln können.

Diese Regeln formen unsere Welt. Wir erkennen sie in allem und überall.

Dies zu erkennen, das ist in unserem Geist so eingraviert.

Wir können nicht anders, als überall Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen.

Dazu gehören unter anderem diese:

  1. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, anhand derer die materielle Welt funktioniert.
  2. Auch die biologischen Gesetzmäßigkeiten, welche die belebte Welt formen, gehören hier dazu.
  3. Außerdem die psychologischen Gesetzmäßigkeiten, welche bestimmen “wie wir ticken”.
  4. Dann gibt’s noch die Regeln unseres Geistes: die Logik und die Intuition.
  5. Und am wichtigsten, und oft übersehen:
    Die Regeln, nach denen alle Wesenheiten dieses Planeten miteinander verbunden sind.
Um den 5. Punkt zu illustrieren hier einige alltägliche Beispiele:
  • Es gibt immer wieder Fälle, die zeigen, dass wichtige Erfindungen unabhängig voneinander und nahezu gleichzeitig gemacht wurden.
  • Das oft zitierte Beispiel von den Affen, die lernen ihre Nahrung zu waschen. Und wo dieses Wissen plötzlich in der gesamten Population angewendet wird, auch bei denen, die nachweislich gar keinen Kontakt zur ersten Gruppe hatten.
  • Mütter, die einfach “wissen” dass sie von ihrem Kind genau jetzt dringend gebraucht werden. Obwohl es in diesem Moment und einige Zeit davor keinerlei Kontakt gibt.
  • Hinterbliebene, die im Traum wichtige Details übermittelt bekommen, welche ihnen helfen wichtige Aufgaben oder Probleme zu lösen.
  • … usw. Die Welt ist voll von dieser Art von Geschichten. Sie faszinieren zutiefst, und lassen uns niemals los. Weil sie so unglaublich tief blicken lassen. Hier zeigt sich das Wirken kosmischer Kräfte, die viel grösser sind als wir.

Aus diesen Gründen gibt es auch keinen Zufall im Sinne von “Bedeutungslosigkeit“.

Zufall bedeutet immer, dass dir etwas “zu fällt“.

Was auch immer dir gerade “zu fällt” – Es ist eine besonders wichtige Aufgabe, die es zu meistern gilt.

 

Hier wird das regelnde Ur-Prinzip wirksam.

Es sorgt dafür, dass alles seinen geregelten Gang geht.

Es sorgt dafür, dass alles wächst.

Lebensgesetz 5: Das Universum ist hocheffizient

Naturgesetze sind immer extrem effizient. Sie können nicht anders, sonst würde diese Welt nicht existieren. Oder funktionieren.

 

Und wir können nicht anders als nach den Regeln dieser Naturgesetze zu leben. Sie regeln unser Leben. Was auch immer in unserem Leben geschieht, es ist hocheffizient.

Das gilt auch dann, wenn wir glauben wir wären vom Weg abgekommen, und würden einen Umweg machen.

Eher ist es so, dass dieser Umweg erforderlich ist, um uns auf einem sehr viel besseren und direkteren Weg als Ziel zu bringen. Wir erkennen es nur nicht.

Manchmal ist das Ziel im Weg!

 

Ich glaube, du kennst das auch.

Du hast eine klare Vorstellung von deinem Weg.

Eigentlich hast du eine bestimmte Vorgehensweise geplant, und bist gerade dabei dieser zu folgen. Aber irgendwie passieren verschiedene Dinge, und du musst dich erst einmal um was anderes kümmern.

“Leben ist das, was passiert, während du gerade dabei bist andere Pläne zu machen.” (John Lennon)

 

Sofern du dran bleibst, und dein Ziel passend war, wirst du früher oder später trotzdem an dein Ziel gelangen. Nur mit besserer Erfahrung, konkreterem Wissen, mehr Kraft. Und das Ergebnis ist auch viel besser, als es sonst gewesen wäre.

Und wenn das Ziel nicht passend war?

Unpassende Ziele sind solche, welche die wirklich wichtigen, inneren, unbewussten Ziele nicht stärken.

 

Sie sind oft vom Verstand konstruiert, entsprechen aber nicht dem Seelenplan. Sie passen nicht zu den Wünschen und Vorstellungen unseres Unterbewusstseins. Sie tun uns einfach nicht gut.

In diesen Fällen werden “Umstände” eintreten. Sie werden dich vom falschen Weg abbringen, um dich auf den für dich passenderen Weg zu bringen.

Und ja, manchmal fühlt sich das an, wie eine Katastrophe. Sowas hab ich auch schon erlebt. Ich glaub, es gibt nur sehr wenige Leben, in denen das “Tal der Tränen” nicht vorkommt. Anscheinend gehört das einfach dazu.

Wir bewerten das dann gerne als die große Katastrophe. Den totalen Einbruch. Den Entzug der Lebensgrundlage.

Das ist es aber nicht. Im Gegenteil.

Wer in diesen Situationen das alte loslassen und einen neuen Weg gehen kann, der erlebt oft wahre Wunder. Es entstehen völlig neue Lebenskonzepte mit Perspektiven, an die wir vorher nicht zu träumen gewagt hätten.

Angst loslassen

Wir wurden auf den für uns besseren Weg gebracht.

  • Nur erkennen wir das in Krisen-Phasen oft erst mal nicht.
  • Wir erkennen es nicht, weil wir noch dem falschen Denken verhaftet sind.
  • Wir glauben an das eine, und unser Unterbewusstsein will das andere. Oder unsere Seele.

Es gibt viele Worte, um die inneren Beweggründe auszudrücken.

Ich denke, du hast genau verstanden, was hier gemeint ist.

Lass es in dir wirken. 🙂

Mit dieser Methode konnte ich meinen Stress und innere Unruhe endlich loslassen.

Im nächsten Beitrag gehts weiter mit Lebensregel 6 bis 10.
Dort gibts auch die Infografik mit allen 10 Lebensgesetzen zum Download (JPG).

Im vorherigen Beitrag gings um Loslassen Lernen #2: Wie du Entscheidungen mit Leichtigkeit triffst

Hier bekommst du die Präsentation mit den Zitaten aus dem Video als PDF

Du kannst sie sofort nach Eingabe hier an dieser Stelle downloaden.

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