Im letzten Beitrag ging es um das Warum und Wie des Loslassens. Dort haben wir die #1 der 9 Geheimnisse besprochen. Das setzen wir jetzt fort, um zu einer wahrhaftig effizienten Methode der Auflösung von Stress und Unzufriedenheit zu gelangen.

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Loslassen lernen Leben ändern

Oft halten uns nur unsere Gewohnheiten in beschwerlichen Bahnen. Um mit Loslassen lernen unser Leben ändern zu können, brauchts einen wirklich festen Beschluss. Wenn du nicht wirklich entschlossen bist, dann wird das nix.

Deshalb … :

#2 Beschließe JETZT eine Änderung herbei zu führen

Ohne feste Absicht geht gar nichts.

Deine Absicht muss so fest sein, wie wenn du beschlossen hast eine drohende Katastrophe zu verhindern. Beispielsweise, weil dein Kind gerade kurz davor ist in einen Abgrund zu stürzen.

Ja, ein rigider Vergleich.

Aber auf sanfteres Wollen reagiert der Geist oft nicht.

Du musst mindestens so fest entschlossen sein, wie bei einem jungen Hund, der rumflippt, und der gestoppt werden muss.

Nur mit einem ganz klaren und festen Beschluss, wirst du weiter kommen.

Wenn du es nicht schaffst einen klaren Beschluss zu fassen und umzusetzen, dann leidest du noch nicht genug.

Dann leide weiter, und hör hier an dieser Stelle auf.

Tust du sowieso. Leide weiter, und beschwer dich weiterhin über all die vielen Dinge, die in deinem Leben nicht gut sind. Manchmal muss man sich im eigenen Leid suhlen, aus irgendwelchen Gründen ist das dann so.

Und ja, auch das kennt jeder. Ich auch.

Nur ändern tust du damit nichts. Du willst es gerade so, es soll so bleiben. Das ist für dich gerade so dran.

Wenn das gerade deine Situation ist, dann erkenne sie an. Akzeptiere, dass du gerade voll im Leiden steckst, und dass das so seine Richtigkeit hat.

Das klingt jetzt vielleicht paradox – aber wenn du so richtig volle Kanone ins Leid gehst, kommst du mit ein bisschen Glück auch davon los. Einfach durch den Mechanismus der Erkenntnis. Das dauert noch ein bisschen, und plötzlich ist die Energie da, die du brauchst, um was für dich wirklich wichtiges zu verändern.

Aber …

Du musst rigoros ehrlich zu dir selber sein. Wenigstens zu dir! Dein Selbst ist das wert.

#3 Löse dich aus dem Fokus der Konzentration, öffne deinen Geist

Du bisst bereit was zu ändern? Super!

Ebook: Die Kunst des Loslassens

So beendest du negative Gedanken

Dann gehts hier weiter:

  1. Praktiziere eine Atemmeditation, die deinen Geist aus allen seinen Bindungen löst. Ich empfehle diese:

Sobald du mit der Meditation in dem Stadium angekommen bist, wo du dich von deinen Gedanken befreit hast, geht’s in deiner inneren Weite weiter.

Stell die Gedanken ab, um in die besondere Welt der inneren Weite zu gelangen. Dort ist die Lösung, der heilige Gral, der Schatz am Ende des Regenbogens.

#4 Genieße die Weite deiner Wahrnehmung

Jetzt beginnt die eigentliche Reise in deiner geistigen Welt.

Du hast dich von den klebrigen Gedanken befreit, zumindest für eine Weile. Damit ist dein Geist frei sich auf völlig Neues einzulassen.

Dazu achte vor allem darauf, dass sich keine neuen Gedanken bilden. Sie werden weiterhin auftauchen. Sobald du so etwas entdeckst, schicke sie wieder weg. Notfalls mach die Meditation von vorhin noch einmal, um deine Gedanken zu verjagen.

Sobald du zuverlässig in der inneren Weite angekommen bist, genieße sie.

Lass dich dabei nicht von irgendwelchen Farbwelten oder hochkommenden Bildern ablenken. Das sind auch nur Gedanken.

Ich weiß, sie sind wunderschön. Aber es sind Gedanken: Farbgedanken, Klanggedanken, Bildgedanken. Ich nenne das “Innenweltkino”, und es IST KINO. Schön, ja. Trotzdem Kino, Illusion, Ablenkung, Zeitvertreib.

Das bringt dich nicht weiter. Lass dich darauf nicht ein.

Dein ruheloser Geist versucht sich gerade darin dich zu verführen.

Denk an deinen Erziehungsauftrag und bleib auf dem Weg.

Bleib einfach in dieser inneren Einstellung der Weite.

Die Weite ist jetzt das, worum es geht.

Das einzig Wahre.

Das “Nichts”.

#6 finde heraus, wie sich deine Wahrnehmung der Welt verändert, wenn du auf weit gestellt bist

Nach einer Weile wirst du deine innere Weite verlassen.

  • Weil’s im Körper ziept
  • Weil es zu kalt oder zu warm wird
  • Weil du glaubsst, daß jemand was von dir will
  • Weil du einfach nicht länger drin bleiben kannst

Es ist egal. Irgendwann ist Schluss mit dieser zauberhaften Welt. Es ist eine Sache der Übung, wie schnell man hinein gelangt, und wie lange man drin bleiben kann.

Anfänger dürfen schon froh sein, wenn sie es überhaupt bis dahin schaffen. Sie bleiben meist nur wenige Sekunden in diesem wundervollen Zustand.

Geübte kommen schneller hin, und können es oft einige Minuten genießen. Manche auch richtig lang.

Magie des Beckenbodens

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Und auch Geübte können unverhofft wieder hinausfliegen. Das passiert. Es ist ein Zeichen von zu viel Anspannung.

Je entspannter und gelassener man ist, um so leichter kommt man in die innere Weite. Je nötiger man sie hat, um so schwieriger wird es.

Du kannst ja mal über diesen Zusammenhang nachdenken.  😉

#7 Öffne dich den intuitiven Impulsen, die nun zu dir kommen können, und die vorher ausgesperrt waren

Das wirkliche Wunder geschieht danach, nachdem du aus deiner Meditation in diese physische Welt zurück gekommen bist.

Den Geist ist jetzt auf Weite eingestellt

Das ist der Zustand, in dem du natürlicherweise kreativ bist und neue Impulse empfangen kannst. Halte ihn möglichst lange aufrecht, und stelle eine Frage, die du akut gelöst haben möchtest.

EINE Frage. Kein Interview!

Diese eine Frage formuliere in einem knappen, kurzen Satz.

Bei mir ist das oft sowas:

Was ist die genialste Idee um …. zu erreichen? Mit welcher besonderen Maßnahme erreiche ich mein Ziel, und kann gleichzeitig 108 Einträge meiner ToDo-Liste streichen, weil sie dann überflüssig geworden sind?

Du formulierst bitte deine eigene Frage, ok? 🙂

Es geht darum das Höchste zu erreichen. Das Höchste, das für dich derzeit in Frage kommt ist genau richtig.

Was ist da Höchste, das für dich momentan so richtig toll wäre, und das dich einen wahnsinnigen Schritt voran bringen würde?

Egal wie unrealistisch es sein mag, formulere deine Frage, und halte sie einige Atemzüge lang im Geist. Dann lass sie los. Verweile noch einige weitere Minuten im “Nichts”, und beobachte, ob etwas kommt.

Manchmal gibt’s sofort eine Antwort. Manchmal brauchts ein bisschen länger. Es kann auch sein, dass die Antwort erst in einigen Tagen kommt. Aber sie kommt.

Oft extrem unerwartet, und auf eine Weise, mit der man nieeeee gerechnet hätte. Es kann bahnbrechend sein. Es kann auch sein, dass es nur eine winzigkleine Kleinigkeit ist, die in diesem Moment für dich einen Riesenunterschied macht.

Sei offen für alles.

#8 Erkenne, welchen besonderen Nutzen dir diese weite Wahrnehmung bringt

Nachdem du das nun einige Male so praktiziert hast, wirst du erkennen, dass du daraus viel gewinnst. Das Bedürfnis nach regelmäßiger Anwendung dieser Vorgehensweise wird ganz von selbst in dir entstehen.

Du wirst erkennen, daß diese Meditationen dir handfeste Vorteile bringen. Unzählige Vorteile. Es ist enorm, was das ausmacht.

Du wirst nie wieder den Kopf schütteln, wenn dir jemand sagt:

Meditiere 30 Minuten am Tag. Außer du hast viel zu tun, dann meditiere 1 Stunde täglich.

Bei mir sind’s in der letzten Zeit des öfteren 2 Stunden. 2 Stunden, die sich lohnen. Seitdem lässt das Chaos wieder nach. 🙂

Wer einmal verstanden hat, wie Meditation wirkt, und wie sie einen voran bringt, der wird sie auch nicht wieder freiwillig her geben wollen. Dieses Instrument ist einfach zu nützlich.

Deshalb:

#9 Mach das täglich, um diese besonderen Vorteile zu kultivieren

Es klingt wirklich paradox, aber es ist genau so:

  • Du gönnst dir deine tägliche Meditation, egal was gerade “unter geht”.
  • Daraus schöpfst du Energie, Mut und Kraft
  • … und inspirierte Ideen, wie oben beschrieben.
  • Diese bringen dich weiter, ermöglichen dir eine starke Steigerung deiner Produktivität.
  • Obwohl du gefühlt weniger Zeit mit arbeiten verbringst, leistest du mehr.

Tatsächlich wird sich deine Arbeitszeit nicht verändern, wenn man berücksichtigt, das wir im erschöpften Zustand einfach nur “rumprutschen” und Zeit sinnlos vernichten.

Sei ehrlich, du kennst das auch:

Eine Aufgabe, die du in frischem Zustand vormittags in 1 Stunde erledigst, benötigt in müdem Zustand (am Abend davor) mindestens 3 Stunden.

Also lass das.

Sobald du feststellst, daß du zu erschöpft bist, um deine Zeit wirklich sinnvoll zu nutzen, gönn dir eine Erholung. Noch besser: eine Meditation.

Kurs im Loslassen

Loslassen mit den 12 Schlüsselemotionen

Du wirst danach wesentlich effektiver voran kommen. Und du hast unter Umständen eine von diesen obergenialen Ideen, die das Universum erschüttern. Für die du einen Orden verdient hättest – oder sogar bekommst.

Die halbe Stunde,  die du für deine Meditation abgezweigt hast, die interessieren dann keinen mehr. Im Gegenteil, es war eine der produktivsten halben Stunden in deinem Leben!

Wenn du mit dieser halben Stunde ein echtes Problem hast, dann löse die zugrunde liegenden Emotionen auf. Sie quälen dich und tun dir nicht gut. Dabei hilft dir mein Kurs im Loslassen mit den 12 Schlüsselemotionen.

Fazit:

Wann immer du zu viel zu tun hast, geh in die innere Weite. Das rückt die Welt wieder zurecht.

Loslassen lernen und Emotionen loslassen

Emotionen loslassen mit dem kostenlosen Video-Kurs

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du Loslassen lernen kannst, dann empfehle ich dir meinen kostenlosen Video-Kurs “Loslassen lernen”.

Damit wirst du dir über die enge Verbindung von Emotionen und Gedanken Klarheit verschaffen. Und vor allem, wirst du lernen, wie du diese Verbindung bewusst positiv gestaltest.

Ich freu mich auf deine Erfahrungen mit diesen und weiteren Vorgehensweisen. Ich lerne auch immer gern dazu. Bitte nutze dafür den Kommentarbereich. Danke! 🙂

Im nächsten Beitrag geht es um die Verbindung von Emotionalität und Bewusstsein.

Im vorherigen Beitrag ging es um die #1 der 9 Geheimnisse des Loslassens.

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