Loslassen lernen #4.2: Negative Gedanken loslassen mit “Emotionen loslassen”

Wie du negative Gedanken und Emotionen loslassen lernen kannst, ohne darin unter zu gehen. Diese Anleitung hat schon oft geholfen. Lass dich nicht von ihrer Einfachheit tÀuschen. Sie ist sehr mÀchtig!

Das Hintergrundrauschen, welches unsere Gedanken befeuert, sind unsere Emotionen. Negative Emotionen befeuern negative Gedanken, positive Emotionen stĂ€rken positive Gedanken. Wer seine negativen Gedanken loswerden will, muss sich mit seinen negativen Emotionen auseinander setzen. Wer seine negativen Emotionen loslassen gelernt hat, kommt ganz von selbst in ein wunderschönes und harmonisches LebensgefĂŒhl.

Wie du deine Gedanken beruhigst, indem du deine Emotionen kontrollierst

 Dieses Kapitel besteht aus:

Das wichtigste Element bei allen Anleitungen ist, dass man etwas TUN muss, sonst kann es nichts werden. Ganz besonders gilt das bei Emotionen. Emotionen loslassen ist etwas, das rational nicht realisierbar ist, dass muss “aus dem Bauch heraus” kommen. Also indem man eine ganz praktische Erfahrung macht, indem man etwas tut.

Als Video und Podcast

Die Infografik mit den 5 Schritten um “Negative Gedanken auflösen” zu lernen, findest du am Ende dieses Beitrags. Als PDF zum Download.

Nur wenn wir unsere Emotionen genau anschauen, können wir sie loslassen

Wenn man das einmal macht, wird man deswegen noch lange nicht glĂŒcklich. Wir alle haben ganz viele Dinge unter unserem Teppich liegen, die der Achtsamkeit bedĂŒrfen.

Es sind tausende.

Abertausende.

Millionen.

Mindestens!

Jedes Mal, wenn etwas in Bewegung kommt, mĂŒssen wir uns darauf einlassen

Einlassen geht so:

  • Wir spĂŒren diese Emotionen ganz bewusst
  • Die Emotionen nehmen wir liebevoll an
  • Wir verfolgen sie zurĂŒck an ihren Ursprung
  • … um sie dann endlich freundlich loslassen zu können.

Weiter oben haben wir geklĂ€rt, daß die Unterscheidung in Gut und Böse eine Folge unserer individuellen Wahrnehmungen dieser Welt ist. Und diese wiederum ist eine Folge unserer Lebenserfahrungen.

Dadurch, daß ich ich meine Erfahrungen Ă€ndere, indem ich ihre Bewertung Ă€ndere, Ă€ndere ich meine Wahrnehmung dieser Welt.

Emotionen transformieren bedeutet sie neu zu bewerten

Wenn ich die negativen Aspekte in meinem Leben bewÀltigen möchte, wenn ich sie in gute Aspekte transformieren möchte, dann muss ich noch einmal in die Bewertungs-Mechanismen einsteigen. Da geht kein Weg dran vorbei.

Ich muss da nochmal durch. Das Elend muss ich nochmal erleben.

  • Interessant dabei ist: Mit jeder Wiederholung fĂ€llt das leichter!
Emotionen loslassen lernen und den eigenen Weg gehen
Emotionen loslassen lernen und den eigenen Weg gehen

So kommt es zur Auflösung des Elends. Auf dies Weise kann ich StĂŒck fĂŒr StĂŒck jeden Aspekt transformieren. Transformation von unangenehmen Emotionen entsteht, indem ich sie wieder und wieder bewusst annehme und mit neuen, positiven GefĂŒhlen verbinde.

Wenn ich gedanklich eine unangenehme Situation nochmal durch meinen Geist gehen lasse, und mich dabei ganz bewusst in einer angenehmen und sicheren Situation befinde, dann fÀrbt das Angenehme der sicheren Situation auf das unangenehme Erlebnis ab. Je öfters ich das mache, um so wahrscheinlicher ist es, dass die alte, unangenehme Situation eine Neubewertung erfÀhrt.

Zu diesem Zweck schaffe ich mir eine gute und sichere Situation, wie beispielsweise mit Kuscheldecke und Tee auf dem Sofa. Und dann geh ich geistig auf Erlebnisreise. Dabei durchlaufe ich so entspannt es möglich ist, und im vollen Bewusstsein meiner sicheren und kuscheligen Lage auf dem Sofa alles nochmal. Wieder und wieder. Bis das angenehme das unangenehme ausgelöscht hat.

Das ist “Transformation“.

An spiritueller Transformation zeigen immer mehr Menschen ein deutliches Interesse. Ich finde das sehr spannend.

Die Ergebnisse der Transformation sind beeindruckend

  • Je mehr meiner Lebens-Aspekte ich transformiert habe, umso positiver komme ich drauf.
  • Um so positiver ich drauf bin, dementsprechend positiver wird meine Ausstrahlung.
  • Und je positiver meine Ausstrahlung ist, umso mehr Menschen kann ich mit dieser positiven Ausstrahlung positiv berĂŒhren.

Weiter oben hatten wir den Einfluss des Umfeldes auf den Einzelnen besprochen. Hier habe ich die Möglichkeit durch meine eigene positive Kraft mein Umfeld positiv zu beeinflussen. Und durch mein Beispiel viele Menschen anzuregen Àhnliches in ihrem Umfeld zu tun.

Je stÀrker meine positive Ausstrahlung wird, desto stÀrker werde ich die Menschen in meinem Umfeld motivieren ebenfalls positiv zu denken und zu handeln.

Wie man sein Umfeld positiv beeinflusst

Je grĂ¶ĂŸer der Kreis der positiv transformierten Menschen ist, also je mehr Menschen sich daran beteiligen, umso positiver wird dieser Einfluss auf die Welt, und auf das Weltgeschehen.

Jeder ist ein Teil dieser Welt. Und je positiver jeder einzelne Teil dieser Welt drauf kommt, um so positiver wird die Welt.

Auch wenn der einzelne wenig Chancen hat Krieg und Terrorismus irgendwo in der Welt zu beenden, so ist dieses Anstecken mit der Kraft des Guten ein Weg, der ĂŒber die Zeit hinweg viele positive Impulse in die Welt bringt.

Je mehr, um so besser.

Dass diese Kraft und dieser Mechanismus tatsĂ€chlich wirken, erkennen wir daran, dass moderne Forschungen zeigen, dass die Anzahl der Kriege und terroristischen AnschlĂ€ge rĂŒcklĂ€ufig ist.

Wir haben so oft den Eindruck, es wĂ€re das Gegenteil der Fall. Doch das liegt vorrangig daran, dass der Informationsfluss immer dichter wird. Jedes Geschehen in der Welt erreicht uns gleich mehrfach. FrĂŒher hat uns in manches davon ĂŒberhaupt gar nicht erreicht.

Daraus kann die subjektive Wahrnehmung entstehen, es gÀbe immer mehr Elend in der Welt.

Die Statistiken zeigen, dass die nicht so ist.

Der Frieden wird immer stÀrker.

Frieden entsteht dann, wenn sehr viele Menschen an sich arbeiten und eine immer positive Ausstrahlung in ihr Umfeld senden.

Sicher kennst du auch den Spruch:

“Wer die Welt verĂ€ndern möchte, muss bei sich selber anfangen”

Ich glaube du erkennst den Wahrheitsgehalt dieses Spruches mĂŒhelos.

Die Frage ist, bist du bereit damit anzufangen?

Hast du schon angefangen?

Toll! Bleib dran. 😀

Unsere Emotionen im Reptilienhirn

Diese unglaublich starken Emotionen, die manchmal so völlig maßlos hervorbrechen, werden im limbischen System gesteuert. Das ist der Teil unseres Gehirns, welcher fĂŒr das schiere Überleben zustĂ€ndig ist. Dieser Bereich wird auch Reptilienhirn genannt. Dementsprechend archaisch sind diese unbewusst hervorbrechenden Emotionen. Es geht nur ums nackte Überleben. Sonst um nichts.

Wann immer du in einer Situation bist, wo du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, bist du mit der Kraft deiner Ur-Emotionen konfrontiert.

Diese sind in der Lage uns selbst dann noch zu retten, wenn das Bewusstsein total getrĂŒbt ist. Dein limbisches System ĂŒbernimmt dann die Steuerung, mit dem Ziel dein Überleben zu retten. Vermutlich kennst du auch Beispiele von Menschen in Not, die unbewusst und blitzschnell etwas unglaubliches getan haben. In extrem vielen FĂ€llen kommt es dabei zu einem positiven Ende. Manchmal allerdings nicht.

Da unser heutiges Leben “bisschen” anders ist als in der menschlichen FrĂŒhzeit, passen diese limbischen Steuerungen nicht immer. Eigentlich passen sie immer öfters nicht. Deshalb ist es wichtig das aufzulösen. Dann kommt man da raus.

Und es gibt nur einen Weg das aufzulösen:

Nur indem du die Emotion annimmst und hinein gehst, kannst du sie transformieren und neu bewerten.

So nimmst du deine Emotionen an und gibt’s ihnen bewusst Raum sich aufzulösen

Du musst dich auf sie einlassen, um zu ihrem Ursprung zu gelangen. Es gibt nichts Rationales, das du dazu tun könntest.

Du musst sie nur spĂŒren, fĂŒhlen, zu lassen.

Noch mehr spĂŒren und weiter atmen.

Und wieder spĂŒren.

Du musst deinem Limbischen System Zeit geben, zu spĂŒren, dass es keine Gefahr gibt. Die Situation ist sicher.

Dann wird die emotionale Selbststeuerung deines Reptilienhirns nach einiger Zeit verschwinden.

Dann löst sie sich auf.

Durch dass “sich einlassen”, durch ErspĂŒren und zulassen in einer sicheren und angenehmen Situation, verliert sie ihre Kraft.

Durch deine Achtsamkeit auf die Emotionen lenkst du das Licht dorthin. Es ist das Licht deines Bewusstseins.

Sobald die Dunkelheit deines Limbischen Systems beleuchtet wird, erkennt dein Reptilienhirn, dass es keine Gefahr gibt.

Alles ist gut.

Die Emotion verliert ihre Macht ĂŒber dich.

Du hast sie losgelassen.

Die Infografik mit den 5 Schritten um “Negative Gedanken auflösen” zu lernen, findest du am Ende dieses Beitrags. Als PDF zum Download.

Das Dunkle sucht dein Licht um darin aufgelöst zu werden.
Das Dunkle sucht
dein Licht um
darin aufgelöst
zu werden.

 

Das braucht Zeit und Übung

Je öfters du dieses Spiel wiederholst, um zu zahmer und ruhiger wird diese Emotionen werden. Und irgendwann wirst du sie als sehr nĂŒtzlich empfinden. Sie wird nicht mehr die Kontrolle ĂŒber dich haben, sondern dir dienen. Sie wird dir helfen und unglaubliche Energie schenken. Ähnlich wie ein Pferd, das seinen Widerstand aufgibt, und seinen Reiter von nun an sicher trĂ€gt.

Falls du das GefĂŒhl hast, dass du nicht weißt wie du ansetzen sollst, damit du deine negativen Gedanken loslassen kannst, dann versuche dieses:

Wann immer du in einer x-beliebigen Situation mit dem GefĂŒhl von Schuld oder Scham konfrontiert bist, oder auch mit Angst, bist du einer dieser Emotionen von “unter dem Teppich” begegnet.

In dem Fall lass dich ein.

Zieh dich aus der Welt zurĂŒck und gönne dir die Zeit die du benötigst, um in diese Emotionen einzutauchen.

Aber tust du gar nichts.

Auf der physischen Ebene sitzt du irgendwo im Sessel oder liegst auf dem Sofa und verbrauchst einen Haufen TaschentĂŒcher.

In deinem Innenleben findet dabei Schwerstarbeit statt.

Emotionale Arbeit ist anstrengend und braucht Ruhe

Deshalb brauchst du dich bitte nicht wundern, wenn du hinterher völlig erschöpft bist. Das ist total normal. Das muss so. Du leistest ja richtig intensive Arbeit. Emotionale Arbeit.

Falls du schon mal den einen oder anderen Weinkrampf hattest, weißt du was ich damit meine.

Auch danach ist man sehr schwer, sehr erschöpft.

Das kommt daher, weil die Energie, welche mit der Emotionen verbunden war, nun aufgelöst ist. Sie hat keine Macht mehr ĂŒber dich. Du kannst loslassen. Die zugrundeliegende SchwerfĂ€lligkeit zeigt sich nun.

Diese kannst du durch Erholung bereinigen. Was anderes ist nicht erforderlich.

Ruhe und Entspannung helfen dabei von allem am besten.

Manchmal kann es vorkommen, dass man nicht in die Ruhe kommt. Weil die aufgewĂŒhlten Emotionen so stark sind, dass man sie nicht einfach so loslassen kann. Emotionen sind außerordentlich “klebrig“.

In dem Fall hilft es mit den verschiedenen Varianten von Mulabandha zu arbeiten. Wenn man eine ganze Mudra-Bandha-Folge daraus macht, dann kann man die freigesetzten, emotionalen Energien sogar aufsteigen lassen. Das erspart die MĂŒdigkeit. Die genaue Anleitung dazu liefert der Workshop: Magie des Beckenbodens.

Nach der Transformation wird’s spannend

Wenn du dich durch die Kraft der Achtsamkeit von GefĂŒhlen oder Emotionen befreit hast, wirst du sehr wahrscheinlich ein stark vertieftes VerstĂ€ndnis fĂŒr die Ursprungs-Situation entwickeln.

Du wirst den Weg dieser Emotion oder dieses GefĂŒhls durch dein Leben erkennen.

Du wirst verstehen, wie sie ĂŒber die Jahre hinweg in dir gewirkt hat.

Und du wirst verstehen, welches Potenzial jetzt freigesetzt ist, nachdem du diese blockierte Energie befreit hast.

Sei geduldig mit dir. Es braucht viele Schritte, um all den Staub, den du ĂŒber die Jahrzehnte hinweg unter den Teppich gekehrt hast, Staubkorn fĂŒr Staubkorn, wieder hervorzuholen und zu befreien.

Und es ist nicht so, als wenn es unter den Teppich 100% rein sein mĂŒsste, bevor du glĂŒcklich werden könntest. Mit jedem einzelnen Staubkorn, welches du so oder Ă€hnlich transformiert hast, wirst du stĂ€rker leuchten und strahlen.

Es lohnt sich also in jedem Fall diesen Weg zu gehen, auch dann, wenn er viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

Denn er wird mit jedem Schritt und jeder Stufe schöner werden.

Probiere es aus. Gehe los. Fang an oder geh weiter.

Geh deinen Weg

GEH deinen Weg.

Geh DEINEN Weg.

Geh deinen WEG.

 

 

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Infografik mit den 5 Schritten um “Negative Gedanken auflösen” zu lernen

Die Infografik bringt die Schritte der BeitrĂ€ge #4.1 Negative Gedanken loslassen und #4.2 Emotionen loslassen auf den Punkt. Sie werden dadurch sehr ĂŒbersichtlich und sind leicht einsetzbar. HĂ€nge die Infografik an einen Ort, wo du sie immer gute im Blick hast, um dich regelmĂ€ssig daran zu erinnern.

Infografik: 5 Schritte um negative Gedanken aufzulösen

🙂

Im nĂ€chsten Beitrag geht’s um die
9 Geheimnisse des Loslassens“.

Im vorherigen Beitrag gings darum,
wie man negative Gedanken loslĂ€sst mit “Wahr-Nehmung”.

â–ș Loslassen – Innere Ruhe, bewusst!

Das Dunkle sucht dein Licht um darin aufgelöst zu werden.
Das Dunkle sucht
dein Licht um
darin aufgelöst
zu werden.

Originally posted 2018-06-29 07:48:53.

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