Loslassen lernen #7: Die Macht der Gedanken

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Die Macht der Gedanken richtig nutzen – Dazu braucht man Gedankenkontrolle. Insbesondere muss man „die falschen“ Gedanken loslassen können, und sich auf positive Gedanken ausrichten. Darum geht es in diesem Text.

Dieses besonders wichtige Element – Gedanken loslassen- ist zentral, aber leider nicht so einfach zum Fassen zu kriegen. Und noch schwieriger anzuwenden. Und doch liegt hier der absolute SchlĂŒssel. Lass dich bitte in Ruhe auf diesen Text ein, und meditiere eine Weile darĂŒber. Er wird sich dir in der Meditation erschliessen. Überfliegen bringt hier jetzt mal gar nichts. Nimm dir bitte Zeit, um ihn aufzunehmen. Und danach freu ich mich ĂŒber deine Gedanken dazu (im Kommentarbereich).

Der Geist kann nichts, außer denken.

Denken ist eine Form der Handlung. Es ist eine geistig-mentale Handlung von grosser Macht. Die Macht der Gedanken ist enorm! Denn: Ohne Denken gibt es keinerlei physische Handlung.

Durch die TĂ€tigkeit des Denkens ist der Geist ein Gefangener des Karmas. Karma ist das Sanskritwort fĂŒr „Handlung“, und ist des Gesetz von Ursache und Wirkung. Die Macht der Gedanken ist also gar nichts esoterisch-mystisches, sondern ganz eindeutig und glasklar in die ZusammenhĂ€nge dieser Welt eingebettet.

Wenn der Geist das Denken einstellt

Wenn sich der Geist vom Denken befreit, dann ruht er im ewigen Sein. Er hört auf zu denken. Er ist ruhig, still, bewegungslos und klar.

Der nicht denkende Geist ist ein nicht-handelnder Geist. Damit ist er frei von karmischen EinflĂŒssen. Er löst keine Ursachen aus, und empfĂ€ngt daher auch keine Wirkungen. Keine Handlung, kein Karma!

Das Sein handelt nicht

Reines Sein ist die schiere Existenz. Sonst nichts. Im Zustand des reinen Seins existieren weder Ursache noch Wirkung. Es gibt sie gar nicht.

Durch das Nicht-Denken im reinen Sein wird keinerlei Bewegung erzeugt. Es geschieht: Nichts! Der freie Wille und das bedingte Handeln lösen sich ineinander auf. Sie verschmelzen ineinander. Die Macht der Gedanken ist die Kraft des Machens. Macht kommt von Machen. Kommt der denkende Geist zur Ruhe, hört das Machen auf, und es tritt etwas Neues auf den Plan: das Nicht-Denken, das reine Sein.

Arten von Handlungen

Alles was im Leben nicht von entscheidender Bedeutung ist, das lĂ€uft automatisch ab. So, wie es mit unserem unbewussten Handeln der Fall ist. Wird das Handeln bewusst, dann lĂ€uft es nicht mehr automatisch ab. Dann denken wir ĂŒber unser Handeln nach.

Handeln ist schöpfen

Der denkende Geist handelt, und stĂ¶ĂŸt damit die Kette von Ursache und Wirkung an. In dem Moment wird er Teil des Schöpfungsprozesses. Des Prozesses, in dem wir uns alle, und alles um uns herum, neu erschaffen. Wir schöpfen in erster Linie Erfahrungen und Erlebnisse.

Wir gehen alle den Weg, den wir gehen mĂŒssen, um bestimmte Arten von Erfahrungen zu machen. Erfahrungen schöpfen wir durch unser Handeln. Ob das Handeln bewusst oder unbewusst ist, das Ă€ndert nichts an dieser Tatsache.

Nichthandeln ist Sein

Im Nichthandeln gibt es weder Bewusstsein noch Unbewußtsein. Im Nichthandeln laufen keinerlei Automatismen ab. Im Nichthandeln gibt es kein Karma, keine Handlung, keine Erfahrungen, kein Erleben. Es gibt keine ZusammenhĂ€nge zwischen Ursache und Wirkung.

Im Nichthandeln existiert das reine Sein, frei vom Zwang Handeln zu mĂŒssen. Ohne jede Schöpfung zu vollbringen. Frei von den mĂ€chtigen EinflĂŒssen unserer Gedanken.

Der Ursprung von Handlungen

Der initiale Punkt jeder Handlung ist ein Wunsch. Ohne WĂŒnsche gibt es keine Handlung. Wir haben das Ziel unsere WĂŒnsche zu verwirklichen. Das bringt uns dazu zu handeln. Die Macht der Gedanken in Form eines Wunsches kann enorm sein. Sie kann uns innerhalb von Sekunden von Grund auf aufrĂŒtteln.

Damit ist das Gegenteil des reinen Sein der Wunsch. Oder andersherum formuliert: im Zustand des reinen Seins sind wir frei von jeglichem Wunsch.

Situationen

Unser ganzes Leben wird bestimmt von einem steten Wechsel der Situationen.

  • Dies können Situationen sein, in denen wir verharren wollen, weil wir uns darin wohlfĂŒhlen. Wir haben es uns gemĂŒtlich gemacht, und wir fĂŒhlen uns sicher hier.
  • DarĂŒber hinaus gibt es andere Situationen, welch unseren Wunsch nach VerĂ€nderung hervorrufen. Dies kann sein, dass die Situation uns dazu zwingt, weil wir sie als unangenehm einstufen.
  • Es kann aber auch jede Menge andere GrĂŒnde geben. Das ist hier jetzt nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass diese Situation in uns den Impuls zum Handeln hervorrufen.

Erfahrungen

Wann immer ich ins Handeln komme, indem ich das Denken beginne, komme ich in die Entwicklung, in die Evolution. Ich mache Erfahrungen. ZunÀchst als Denk-Handlung.

Als denkend-handelnde Person bin ich Schöpfer, weil ich Gelegenheiten nutze, um Erkenntnis und Erfahrungen zu nutzen. Ich gehe den Pfad des Wachstums. Dieser Pfad können mich durchaus an andere Stellen fĂŒhren, als dies von irgendwelchen Glaubenssystemen als gut befunden wĂŒrde. Das ist egal, weil es lediglich Bewertung ist.

Aus Sicht des Universums handelt es sich einfach um Erfahrungen, die ich zu machen habe. Als denkend-handelnde Person mache ich Erfahrungen. Eine nach der anderen.

Die Macht der Gedanken macht deinen Lebensweg

Die Kette aus Erfahrungen, das ist dein Lebensweg, auf dem du dich durch dein Leben bewegst. Geleitet von der Macht – dem Machen – deiner eigenen Gedankenkraft.

Deine Kette aus Erfahrungen kann unterschiedliche EinflĂŒsse haben.

Diese unterschiedlichen EinflĂŒsse sind …

  1. der unbewusste Drang etwas zu tun, oder
  2. das bewusste Ziel etwas zu tun.

Weiter oben haben wir bereits festgestellt, dass der unbewusste Drang eine Form der Automatisierung ist. Damit regelst du alles, was fĂŒr deine Evolution nicht wirklich wichtig ist.

Gedankenkraft bringt uns auf Lebenswege und Schöpfungspfade

Wann immer wir bewusst handeln, tun wir etwas um zu wachsen. Das ist der Weg unseres Wachstums-Prozesses, unser Schöpfungspfad. Unser Lebensweg.

In jeder x-beliebigen Situation habe ich die freie Wahl: das einfach laufen lassen (Automatismus), oder bewusst etwas tun.  Überlasse ich die Situation meinen unbewussten Automatismen, verweigere ich also den Schritt aus der Komfortzone heraus, dann werde ich nicht wachsen.

  • Unbewusste Automatismen sind eine Form der Stagnation. Sie wirken in jeder Situation, in der ich mich entscheide nicht wachsen zu wollen, sondern stattdessen meine unbewussten Automatismen arbeiten lasse. Dann bin ich in Zustand der Stagnation. Der Verweigerung.
  • Entschließe ich mich zum bewussten Handeln, dann werde ich etwas lernen, neue Erfahrungen machen und wachsen.

Verweigern von Handlungen entsteht durch Gedankenkraft

 

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Unter der Annahme, dass alles Leben eine Entwicklung, permanentes Wachstum ist, und sich immer als Wachstumspfad ausdrĂŒckt, bedeutet jede Situation des Stagnierens auch eine Verweigerung des Lebensprozesses. Jegliche Verweigerung entsteht auf der Basis von Gedankenkraft.

Das gilt auch fĂŒr unbewusste, automatische Handlungen. Solange wir im Zustand der Automatismen verharren, lernen wir nichts dazu. Es bleibt komfortabel. Dieser Zustand kann im Extremfall in die Depression fĂŒhren.

Oder anders formuliert:

Nur dann, wenn ich mich entschließe bewusst einen bestimmten Wunsch zu realisieren, ein Ziel anzustreben, oder einfach nur weiter zu gehen, nur dann werde ich Teil des lebendigen Schöpfungsprozess sein. Dieser lebendige Schöpfungsprozess ist das, was diese Welt gestaltet, verĂ€ndert, am Leben erhĂ€lt. Hier drĂŒckt sich die Macht der Gedanken aus, die Gedankenkraft, die in uns wohnt.

Jede (JEDE!!!) Form der Bewegung findet ihren Ursprung im Denken. Wenn ich also beschließe zu handeln, bewusst aktiv zu werden, dann geht dem ein Gedankenimpuls voraus. Oder eine ganze Gedankenkette, je nachdem. Der Ursprung ist in jedem Fall geistiger Art. Ohne Denken keine Handlung. Egal, ob bewusst oder unbewusst.

Das Gegenteil dazu

Solange ich im Zustand des reinen Seins verharre, mich also jeglichen Denkens enthalte, verspĂŒre ich keinerlei Wunsch zu handeln. Ich bin so wie ich bin, das ist alles. Das ist nicht das, was das lebendige Leben ausmacht, es ist keine Evolution keine Schöpfung, Denn es ist bereits alles erreicht. Es gibt nichts zu tun. Also lassen wir es.

Depression und Nicht-Handlung

Nicht-Denken ist nicht mit Depression gleichzusetzen. Bitte nicht verwechseln.

Im Zustand der Depression erleben wir oft eine Form geistiger AktivitĂ€t, die im „nicht fĂŒhlen“ ihre Wurzeln hat. Depressive beklagen hĂ€ufig eine eingeschrĂ€nkte EmotionalitĂ€t. Das Leben macht keine Freude mehr. Diese Form der Stagnation ist eine freudlose Form der Stagnation.

  • Ganz im Gegensatz dazu das reine Sein des vollendet glĂŒcklichen Menschen: dies ist ein Zustand höchster Freude.

Wenn also auf den ersten Blick Depression und reines Sein vieles gemeinsam zu haben scheinen, insbesondere den Zustand der Abwesenheit von gedanklichen Impulsen, so sind sie doch einander entgegengesetzt. Der Zustand des reinen Seins ist ein freudevoller Zustand, wÀhrend die Depression ein eher trostloser Zustand ist.

Freude und Nicht-Handlung

Der Zustand des freudevollen und reinen Seins wird in Yoga Ananda genannt. Das ist ein Zustand höchster GlĂŒckseligkeit, der völlig frei von allen WĂŒnschen ist. Es gibt kein Denken, weil es keine WĂŒnsche gibt. Dieser Zustand wird erreicht, indem man jegliches WĂŒnschen los lĂ€sst. Indem man lernt mit dem glĂŒcklich zu sein was da ist.

Das Denken einzustellen, bedeutet das WĂŒnschen einzustellen.

Wann immer wir in uns gehen, um herauszufinden wo gedankliche Unruhe ihren Ursprung hat, dann landen wir bei unseren WĂŒnschen. Es sind unsere WĂŒnsche, die die Gedanken befeuern. Also Emotionen. Ein Wunsch entsteht auf der Basis des GefĂŒhls. Der Emotionen, dass etwas zu verĂ€ndern sein mĂŒsse.

Emotionen und Nicht-Handlung

Diese zugrundeliegende Emotion kann beispielsweise Misstrauen sein. Dahinter steckt Angst, es geht dir um deine Existenz. Misstrauen ist eine der 12 SchlĂŒsselemotionen.

Wer völlig glĂŒcklich und zufrieden im reinen Sein geborgen ist, im Zustand des Ananda, der hat dieses Problem nicht. Denn sonst mĂŒsste er handeln, mindestens unbewusst handeln, und wĂŒrde aus dem Zustand des reinen Seins herausfallen.

Der Zustand des reinen Seins ist unbedingt verbunden mit einer großen inneren Sicherheit:

Alles ist so, wie es ist, bestens geregelt.
Es gibt nichts zu tun.

UntÀtigkeit durch Unzufriedenheit, aufgeben, Trostlosigkeit bis hin zu Depression sind etwas völlig anderes. In diesem Kontext ist das Nicht-Handeln eher geprÀgt durch Aufgeben, weil sowieso alles keinen Zweck hat. Die Welt wird schwarz gesehen. Es gibt nichts zu tun, weil man keine Hoffnung hat. Man hat keine Hoffnung etwas verbessern zu können.

Deshalb verharrt man da, wo man ist, und wartet depressiv auf das Ende. Der Wunsch leben zu wollen hat aufgehört. Das ist auch der Grund warum Depressive einer erhöhten Suizidgefahr ausgesetzt sind.

Wunschfreiheit beendet Denken

Ananda dagegen, der Zustand höchsten glĂŒckseligen Seins, ist das Leben pur. Es ist die vollendete Lebendigkeit, die alles hat was sie braucht, und deshalb frei von jeglichem BedĂŒrfnis ist. Es gibt keine Ursache ins Handeln zu kommen, und damit auch keine Ursache fĂŒr Gedanken.

Wir sind Gedankenfrei, weil wir frei von WĂŒnschen sind.

BedĂŒrfnisse entstehen aus unserem – bewussten oder unbewussten – innerem Antrieb, aus unseren WĂŒnschen. Die Ursache der WĂŒnsche sind unsere abgespeicherten Emotionen. Diese stammen aus frĂŒheren Erlebnissen.

Um die von ihnen ausgehende innere Unruhe loswerden zu können, mĂŒssen wir die zugrundeliegenden Emotionen auflösen. Dazu macht es Sinn, sich mit den 12 SchlĂŒsselemotionen auseinander zu setzen. Sie liefern tiefe Erkenntnisse, wie man seine unbewussten Antreiber zur Ruhe bringen kann. Aus dieser Ruhe erst, kann sich Ananda entwickeln.

Und Ananda ist da Ziel, das Höchste ĂŒberhaupt. Denn wer in Ananda ist, verspĂŒrt keinen Wunsch mehr, irgend etwas verĂ€ndern zu wollen. Es ist alles bestens so, wie es ist. So jemand weiß gleichzeitig auch, dass er das volle Potenzial hat alles Ă€ndern zu können.

Wer in Ananda ruht, ruht in sich selbst.

Ananda ist die Freiheit von allen WĂŒnschen. Die Freiheit von allen WĂŒnschen deshalb, war alles da ist was man jemals brauchen könnte. Es gibt nichts darĂŒber hinaus was man wĂŒnschen wollen könnte.

Die Kunst besteht darin, in den Zustand der wunschlosen GlĂŒckseligkeit zu kommen.

Wer in diesem Zustand ist, der kommt in die volle Achtsamkeit des reinen Genießens, verspĂŒrt keinerlei Änderungsdrang. Die Gedanken hören auf zu sein, jegliches Denken beendet sich selbst.

Es entsteht vollkommener Frieden in vollkommener Freude.

Wenig(er) macht glĂŒcklich(er)

Dieser vollkommene Frieden wird erreicht durch die FĂ€higkeit mit sehr wenig rund um glĂŒcklich zu sein. Genau genommen durch die Erkenntnis, dass man nichts braucht, denn alles ist schon da.

  1. Je weniger man braucht, desto weniger Grund gibt es, sich Gedanken zu machen.
  2. Je weniger Gedanken man sich machen muss, desto mehr Ruhe ist da.

Wenn du also in den Zustand der Gedankenfreiheit kommen willst, dann arbeite daran deine WĂŒnsche loszulassen. Und wenn dein Umfeld das „seltsam“ findet, dann konzentriere dich in positiver Weise auf deine eigenen Gedanken, und weniger auf die der anderen. Grenze dich ab. Abgrenzung hilft bei diesem Prozess enorm, weil es fĂŒr viele der erste Schritt auf der langen Leiter zum Höchsten ist. Danach aufbauend werden viele weitere Schritte ĂŒberhaupt erst möglich.

Lerne mit deinen EIGENEN WĂŒnschen umzugehen. Da hast du die besten Chancen. Alles weitere kommt spĂ€ter. Immer schön der Reihe nach.

Sei mit dem zufrieden was ist, und lerne nichts zu vermissen.

Auch nicht heimlich. Bitte auch keine Wunschgedanken unterdrĂŒcken. Lerne deine vollstĂ€ndige Freude wachsen zu lassen. Lerne nicht nur zufrieden sein mit dem was du hast, sondern mit dem was du hast, in vollendeter Freude zu leben.

Auf allen Ebenen deines Bewusstseins.

Sobald du erreicht hast, dass du auch auf allen Schichten deines Unterbewusstseins zufrieden bist, werden die Gedanken aufhören zu sein. Das Denken kommt zu einem Ende. Weil es keinen Grund gibt etwas zu Ă€ndern. Du lebst in vollendeter Freude. Die liefert keinen Anlass fĂŒr Gedanken.

Die Kraft der Gedanken ist enorm. Nur die Freude ist noch stÀrker als das Denken, und hat die Macht Gedanken zum Stillstand bringen.

Verschmelzung mit der Freude

An diesem Punkt kommen wir dann, wenn wir uns vollstĂ€ndig den Naturgesetzen ĂŒberlassen, und sie akzeptieren. Dabei meine ich nicht nur die Naturgesetze der physikalischen Ebene, der materiellen Ebene, sondern des gesamten Kosmos.

Das Universum ist unendlich, und ewig. Als Teil dieses gigantischen Universums bin ich das auch.

 

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Gedankenkraft wirkt, wenn man sie loslÀsst

In dem Moment, wo ich mich von der Vorstellung löse etwas eigenes zu sein, jeden Gedanken an eine eigenstĂ€ndige Existenzform aufgebe, der Moment in dem ich mich mit dem Universum bewusst verbinde und mich als Teil spĂŒre.

Das ist der Moment, in dem ich erkenne, dass fĂŒr alles gesorgt ist. Dass jede VerĂ€nderung ihren Sinn hat, und dass ich mich den verĂ€ndernden Prozessen ĂŒberlassen kann. Denken wird ĂŒberflĂŒssig.

Um sich mit dem Universum zu verbinden, und sich von den kosmischen Prozessen getragen zu fĂŒhren, ist es unabdingbar die Ă€ußere und innere Welt zusammen fließen zu lassen.

Wer sich selbst als ein Teil des ganzen Universums mit all seinen komplexen Prozessen fĂŒhlt, und gleichzeitig sich als eigenstĂ€ndiges Wesen wahrnimmt, baut eine wunderbare Verbindung zwischen inneren und Ă€ußeren Prozessen auf. Sie wirken harmonisch zusammen.

Die Magie des Lebens

Diese Verbindung ist es, welche die Magie des Lebens ausmacht. Diese Verbindung zu erkennen und bewusst zu leben ist es, was uns glĂŒcklich macht. Wenn ich die Verbindung erkenne zwischen dem innen und dem außen, und dieses zu einem unbewussten Teil meiner Wahrnehmung werden lasse, in dem Moment schöpfe ich aus dem Vollen.

Die Voraussetzung fĂŒr eine funktionierende Verbindung ist es, die Emotionen gereinigt zu haben. Emotionale Reinigung erreichst du ĂŒber die gezielte Auseinandersetzung deinen unbewussten, inneren Antreibern, den 12 SchlĂŒsselemotionen.

Ich fĂŒhle mich mit allem verbunden,
ich bin mit allem Eins.

Und wenn ich diesen Gesamtzusammenhang erkennen kann, fĂ€llt es mir auch nicht schwer auf WĂŒnsche zu verzichten. Wer den Blick fĂŒr das große Ganze hat, kann erkennen dass er im Innersten heil ist. Auch dann wenn es sich nicht immer so anfĂŒhlt, wenn man von innen schaut.

NatĂŒrlich haben wir alle Angst um unseren Körper, und fĂŒhlen uns gefordert gut fĂŒr ihn zu sorgen. Was wirklich wichtig ist.

Und im Vertrauen auf die Schöpferkraft des eigenen Geistes, kann ich in meinem Innersten die maximale Sicherheit aufbauen, dass immer fĂŒr mich gesorgt sein wird. Auch fĂŒr meine Lieben.

Diese innere Haltung entspringt meinem Unterbewusstsein. Ich stĂ€rke sie durch die bewusste Verbundenheit, die bewusst erlebte Verbundenheit zwischen meiner inneren und der Ă€ußeren Welt. Das formt meine Ă€ussere Haltung.

Ich löse mit der Kraft meines Bewusstseins die unbewusst wirkenden WĂŒnsche auf, und lebe in völliger (Wunsch- und Gedanken-)Freiheit.

Diese Form tiefer Zufriedenheit mit dem Leben schließt unbedingt ein, dass ich akzeptiere, dass Schmerz ein natĂŒrlicher Bestandteil des Lebens ist. Ich muss dazu den Wunsch aufgeben Teile des Lebendigen meiden zu wollen. Darin liegt eine große Herausforderung.

Kommunikation zwischen innen und außen

Ein wichtiger Schritt um dieses Ziel zu realisieren ist es also, wenn die innere Welt mit der Ă€ußeren Welt bewusst kommuniziert. Baue auf deine eigene Art die Verbindung auf, zwischen deinem Selbst und dem kosmischen Selbst.

Sieh immer die BrĂŒcke, den Faden, oder was auch immer dein Bild dafĂŒr ist. Baue diese Verbindung auf und pflege sie.

In vielen Kulturen dienen genau zu diesem Zweck die verschiedenen Götter und Mythen. Sie stellen diese Verbindung her. Du kannst dich ihrer bedienen, oder eigene schaffen. Auch Rituale gehören in diesem Bereich.

Alles was uns hilft die Verbindung zwischen dem kosmischen Selbst und dem individuellen Selbst zu stĂ€rken und im Sinne des großen Ganzen zu handeln. All diese Dinge sind die wichtigen Hilfsmittel fĂŒr diesen Schritt.

Denken loslassen und Sein

Um das Denken loszulassen, weite also deinen geistigen Horizont so aus, dass deine Wahrnehmung die Prozesse um dich herum zunehmend integriert. Mit allem was ist, auch allem Leiden.

Verwachse mit dem Universum zu einer gesamten kosmischen Einheit. Und sei achtsam, denn es gibt jede Menge Stolperfallen, die dich dann wieder herausfallen lassen. Sie sind immer da. FĂŒr jeden von uns. Auch fĂŒr mich.

All diese sind Bewegungen auf deinem Entwicklungspfad. Jeder einzelne von uns, auch ich, mĂŒssen lernen mit diesen Dingen bewusst umzugehen und sie in unser kosmisches Gesamtbild zu integrieren. Wir alle mĂŒssen lernen, dass die Welt so ist wie sie ist. Mit Licht und Schatten.

Und nein das ist keineswegs immer leicht. Überhaupt nicht.

Das hat auch nie jemand behauptet.

Trotzdem ist es der Weg, den wir gehen.

Wir mĂŒssen uns Gedanken machen, um Gedanken loslassen zu können; damit das Denken zur Ruhe kommt, und das Unterbewusstsein friedlich ist.

 

Loslassen - Innere Ruhe, bewusst!Loslassen – Innere Ruhe, bewusst!

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Im vorherigen Beitrag ging es um
EmotionalitÀt, oder wie du
deine Bewusstseinsebenen geniesst
.

Im nÀchsten Beitrag geht es darum,
wie man Stress mit Achtsamkeit los wird

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Originally posted 2017-12-06 11:52:23.

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