Das Loslassen-Lernen-Geheimnis ist eigentlich keins, weil es so offensichtlich ist. Und doch tun sich viele so schwer damit. Hier gebe ich dir meine ganz konkrete Vorgehensweise dazu, die mich immer wieder in RIESENSCHRITTEN voran bringt.

Und dich auch. Falls du das noch nicht kennst, dann probier es mal aus. Es ist genial! Obergenial. Einfach nur klasse. Und um es glauben zu können, muss man es erlebt haben. Das entzieht sich für die meisten jeglichen rationalen Zugriffs. Deshalb: Probieren!

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Vom Grundprinzip her gehts so:

Wann immer du in einer Situation bist, wo du dich nicht wohl fühlst, solltest du erst mal loslassen. Es geht dabei um einen inneren Zustand, um die Art und Weise, wie du deine Bedürfnisse und diese Welt wahrnimmst. (Lesetipp: Wahrnehmung für Selbstdenker)

Danach lassen sich dann alle Anforderungen und Wünsche wesentlich leichter und vor allem effektiver in Einklang bringen.

Lies hier darüber, wie das genau geht.

Ganz am Ende des Beitrags kannst du dir die Infografik mit den 5 Fragen herunter laden. Diese helfen dir etwas beliebiges SOFORT Loszulassen.

Die eigenen Bedürfnisse zu erkennen ist gar nicht immer so leicht

Oft ist es so, dass wir derartig stark auf die Anforderungen und Wünsche anderer an uns fokussiert sind, dass wir schlicht vergessen was wir selbst brauchen. Dabei ist das sehr wichtig, denn wenn es mir selbst nicht gut geht, dann kann ich anderen auch nur eingeschränkt helfen. Das ist für “die anderen” dann auch nicht gut. Dieser Zusammenhang wird oft vergessen.

Nein, es ist keine Gute Idee, die Bedürfnisse anderer per se über die eigenen zu stellen.

Und noch weniger gut ist es, sich selbst zu vernachlässigen. Damit tue ich niemandem einen Gefallen. Denen, die meine Unterstützung benötigen, schon gar nicht.

Natürlich ist es eine sehr gute Idee andere zu unterstützen, und ihnen zu helfen. Das funktioniert nur schlichtweg nicht, wenn ich mich selbst in einem miserablen Zustand befinde, weil ich mich vernachlässigt habe.

So manche Ehe ging an diesem Syndrom schon zugrunde:

  1. Der eine Partner geht weit über seine Grenzen um seinen (vermeintlichen?) Verpflichtungen nachzukommen, vielleicht auf der Arbeit, oder in der Familie
  2. Bei hoher Belastung verengt sich die menschliche Wahrnehmung auf den Tunnelblick. Wir sehen nur noch unseren Weg, alles andere kommt im Bewusstsein gar nicht mehr an
  3. Die Folge davon ist, dass Bedürfnisse anderer, des Lebenspartners, gar nicht mehr erkannt werden. Das hat nichts mit Egoismus und Narzissmus zu tun. Es wird schlichtweg nicht wahrgenommen.
  4. Der Partner fühlt sich nun möglicherweise vernachlässigt, übersehen, nicht geliebt. Und reagiert entsprechend. Das geht manchmal sehr schnell. Schneller als uns allen lieb ist.
  5. … ich will das jetzt nicht ausführen, was daraus alles entstehen kann. Das weist du selber.

Mir gehts um was anderes:

Die falsche Konzentration führt dich und deine Lieben ins Dilemma

Ich möchte herausstellen, dass wir im Stress uns zu schlecht um uns selber kümmern, und in der Folge uns schlecht um andere kümmern.

Wir bemühen uns den Wünschen und Anforderungen anderer gerecht zu werden, und verlieren den Kontakt zum Selbst.

Ebook: Die Kunst des Loslassens

Meditationsanleitung für akute Fälle (PDF, kostenlos)

Jeder tut das. Wir alle. Es ist ein Element des menschlichen Geistes.

Und die Folgen daraus berühren jede Beziehung, egal ob zum Lebenspartner, Arbeitskollegen, oder jemand anderem.

Wer nicht auf sich selbst achtet, und dafür sorgt dass sich der geistige Horizont immer wieder weitet, der wird irgendann mit einem laserscharfen Fokus ein tiefes Loch in seine Partnerschaften, Freundschaften und alle weiteren Beziehungen brennen.

Der einzige Weg da raus ist das mentale Loslassen. Auf die 9 Schritte des Loslassens, auch die 9 Geheimnisse des Loslassens genannt, gehe ich gleich näher ein.

Du weigerst dich, deine eigenen Bedürfnisse zur Kenntnis zu nehmen

Ja, richtig gelesen. Das gibt’s auch. Ist sogar verdammt häufig.

Wenn sich jemand sehr auf wichtige Aufgaben konzentriert, kann es sehr schnell geschehen, dass daraus eine falsche Konzentration entsteht. Eine falsche Konzentration ist die, welche den oben beschriebenen Prozess auslöst.

Oft sind es wirklich wichtige Aufgaben, die in diesen Prozess führen.

Die Betroffenen sind felsenfest der Auffassung was Gutes zu tun:

  • Familienangehörige zu pflegen
  • Die Kinder zu versorgen
  • In der Firma etwas wirklich wichtiges voran zu treiben
  • Das Engagement in der Nachbarschaft
  • Die Forderungen des Chefs

Es gibt viele Gründe, warum man zu der Auffassung gelangen kann, man hätte keine Zeit für sich selbst. In meinen Yoga-Gruppen höre ich das jeden Tag, immer wieder. Und natürlich kenne ich das auch selbst.

Wer sich diesem Sog nicht entziehen kann, um wenigstens 30-60 Minuten am Tag mit sich selbst zu verbringen, der wird von dem daraus entstehenden Prozess aufgefressen.

Das ist nicht nur meine Erfahrung und Beobachtung.

Das kann jeder erkennen.

Eine typische Entwicklung ist oft so, oder so ähnlich:

  • Kopfschmerzen unklarer Herkunft
  • Muskelverspannungen im Bereich des unteren Rückens und der Schulter-Nacken-Region
  • Blähungen, Verstopfung, …
  • Seltsame Appetitanwandlungen
  • Dann mehren sich die Erkältungen und weitere Befindlichkeitstörungen
  • An die Schlafstörungen hat man sich längst gewöhnt
  • Nächtliches Zähneknirschen
  • Keine Energie mehr um sich aufzuraffen mal “was Nettes” zu tun, wie mit der Freundin eine Pizza essen zu gehen, oder ähnliches.
  • Kulinarische und kulturelle Aktivitäten verschwinden aus dem Leben
  • Der Blick für die Jahreszeiten verblasst
  • Die Stimmung wird immer anstrengender
  • Möglicherweise kommen existenzielle Ängste hinzu: Die Angst vor Jobverlust, finanziellem Ruin, oder ähnliches
  • … kennst du das? Bestimmt – fast jeder der fest im westlichen Leben steht, hat das schon mal in der einen oder anderen Form erlebt.

Wenn du feststellst, dass du zu kaputt bist, um etwas für dich selbst tun zu können, dann ist das bereits Alarmstufe Rot!

Dieser Video-Kurs gibt dir eine ganz präzise Anleitung mit allem Drum und dran, die auch noch bei Alarmstufe Rot hilft. Wenn du Gelassenheit und Energie gleichzeitig benötigst: Magie des Beckenbodens

Schwierige Situationen kommen immer wieder vor. Sie sind grundsätzlich auch nicht sooo schlimm. Manchmal ist das Leben einfach so.

Aber es darf immer nur eine kurze Zeit so sein, und man sollte sich dessen bewusst sein.

Bewusstheit hilft, damit man beizeiten aussteigen kann, und sich ganz gezielt wieder in einen besseren Zustand bringen kann.

Das ist auch für die Lieben besser so.

Wer will schon mit einem unglücklichen und gestressten Menschen seine Zeit verbringen? Das ist nicht schön.

Die 9 Geheimnisse, wie du da raus kommst

#1 Erkenne, was gerade los ist

Stell einfach fest, was genau gerade passiert. Bewerte nichts. Es ist egal, ob das gerade gut oder schlecht ist. Es geht nur ums erkennen:

  1. Wo bist du gerade? Was tust du da?
  2. Welche Muskeln sind angespannt und wie fließt dein Atem, dein Puls, was macht dein Blutdruck?
  3. In welcher Stimmung bist du gerade? Welche Gefühle und Emotionen treiben dich momentan an? Warum tust du das, was du gerade tust?
  4. Wie hektisch ist dein Geist? Wie schwer fällt es dir, einige Atemzüge lang inne zu halten? Bist du so fest in deinem Tun “verklebt”, dass du meinst, du hättest gerade keine Zeit, um mal 5 Minuten (nur 5!!!) aus dem Fenster zu schauen und nichts zu tun?
  5. Bist du in der Lage, wenigstens eine kurze Zeit “Nichts” zu tun? Absolut gar nichts? Auch nicht aufs Handy gucken, oder etwas notieren, oder aufzuräumen?

Mache eine Bestandsaufnahme dieser 5 Schritte, um dir einfach klar darüber zu sein, wie du gerade drauf bist.

Tue das täglich 3 Mal.

Mindestens!

Tipp: Ganz am Ende des Beitrags kannst du dir die Infografik mit den 5 Fragen herunter laden. Diese helfen dir etwas beliebiges SOFORT Loszulassen.

Du kannst das einfach beobachten, oder noch besser, notieren. Eine einfache Notiz-App auf dem Smartphone oder ein Zettel in der Hosentasche ist dafür völlig ausreichend.

Es gibt keine technischen Hürden, wenn es um Bewußtwerdungs-Prozesse geht.

Bitte merken:

Wann immer du zu viel zu tun hast, geh in die innere Weite. Das rückt die Welt wieder zurecht.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du Loslassen lernen kannst, dann empfehle ich dir meinen kostenlosen Video-Kurs “Loslassen lernen”. Damit wirst du dir über die enge Verbindung von Emotionen und Gedanken Klarheit verschaffen. Und vor allem, wirst du zu lernen, wie du sie auflöst.

Wenn du direkt und ohne Umwege weiter kommen willst, dann schau dir den Video-Kurs “Loslassen mit den 12 Schlüsselemotionen” an.

Ich freu mich auf deine Erfahrungen mit diesen und weiteren Vorgehensweisen. Ich lerne auch immer gern dazu. Bitte nutze dafür den Kommentarbereich. Danke! 🙂

Hier bekommst du die Infografik mit den 5 Fragen zu Geheimnis #1

Im nächsten Beitrag (nächste Woche) zeige ich dir die Methode,
wie du mit Loslassen dein Leben ändern kannst

Im letzten Beitrag ging es darum, wie man negative Gedanken loslässt,
indem man die zugehörigen Emotionen loslässt

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