Wie oft weist du nicht, was du als nächstes machen sollst? Weil es einfach zu viel ist? Es gibt eine Lösung, sogar eine sehr einfache.

Frage dich bitte folgendes:

  1. Warum schaffe ich es nicht?
  2. Weil ich zu erschöpft bin?
  3. … oder weil es tatsächlich zuviel ist?

Du wirst schnell erkennen, dass das eigentlich dasselbe ist. Denn du bist zu erschöpft für deine vielen Aufgaben, weil du zu viele Aufgaben hast. Und weil du zu viele Aufgaben hast, deshalb bist du erschöpft.

Und es gibt einen weiteren Grund:

Du bist zu erschöpft, weil dir ein wichtiger Energielieferant in deinem Leben fehlt.

Dazu weiter unten mehr.

Und WARUM ist es zu viel?

Nicht weil dein Chef das so von dir verlangt.

Auch nicht, weil die Zeiten eben so sind.

Und schon gar nicht, weil man das halt so macht.

Zuviel ist es einzig und allein deshalb, weil du es akzeptierst!

Du glaubst ich spinne jetzt aber?

Man kann sich das doch nicht aussuchen – denkst du das jetzt wirklich so?

Ok.

Dann pass mal auf:

Was wäre anders, wenn du plötzlich eine Aufgabe hättest, die 1000% wichtiger ist als alles andere, das bisher da ist?

EInige Beispiele zur Anregung:

  • Vielleicht bist du frisch verliebt und es gibt nichts Wichtigeres als die gemeinsam verbrachte Zeit
  • Du hast ein tolles neues Hobby entdeckt, dass dich völlig vom Hocker reißt
  • Jemand hat dir einen tollen neuen Job angeboten, den absoluten Traumjob. Und bietet dir ausserdem auch noch das DREIFACHE deines bisherigen Gehalts
  • Oder du bist krank geworden, oder hattest einen Unfall (das wollen wir mal nicht heraufbeschwören, also weiter…)
  • Jemand in deinem Umfeld, der dir ganz besonders wichtig ist, benötigt aus akutem Anlass ganz dringend deine Hilfe, um eine drohende Katastrophe abzuwenden (auch nicht besser als der davor.)
  • Du hast 10 Millionen Euro im Lotto (oder anderswo) gewonnen, und musst deinen Gewinn innerhalb der nächsten 36 Stunden in einem 1200 km entfernten Ort persönlich abholen, sonst verfällt er. (besser?)
  • Das Dach in dem Haus in dem du lebst ist eingebrochen, und es läuft wegen akutem Sturm und Starkregen Wasser ins Haus

Nimm eines dieser, oder ein anderes extrem dringendes und wichtiges Beispiel.

Was bliebe von deinen vielen Aufgaben dann noch auf der Liste?

Ganz wenig, oder? Wenn überhaupt!

Du hättest auch keine Hemmungen einige Dinge schlicht zu streichen. Oder anderen zu überlassen (die vielleicht schon länger darauf warten).

  • In einem solch dramatischen Fall hättest du keine Probleme damit, dich auf das Eine zu konzentrieren, das jetzt wirklich dran, und am allerwichtigsten ist.
  • Du würdest das ohne nachzudenken sofort tun.
  • Du würdest keinerlei anderen Argumente gelten lassen
  • Und das zu Recht!

Das ist ein Fall mit klaren Prioritäten: Du würdest nicht länger akzeptieren, daß sich alles mögliche “Sonstige” in deinen Aufgabenbereich einschleicht. Du stehst nicht zur Verfügung. Fertig.

Sofort würdest du in der Lage sein klare Schwerpunkte zu setzen und dich auf das eine zu fokussieren. Sollen die anderen ihren Kram doch selbst erledigen, oder es bleibt halt liegen. Auch gut.

Damit hast du klare Prioritäten gesetzt, und deine Aufgabenliste ist sofort von 100 auf 1 geschrumpft

Das verschafft dir die innere Klarheit, Ruhe und Tatkraft, die du benötigst um weiter zu kommen.

Und wenn du geschafft hast, was zu schaffen ist, dann bist du glücklich.

Glücklich, weil du etwas WICHTIGES geschafft hast.

Und alle Ablenkungen fallen gelassen hast.

Du hast “ES” geschafft.

Geniesse es.

Glückseelig sind die Fokussierten, denn ihnen ist die innere Ruhe!

Um sich auf das Eine zu konzentrieren, braucht man aber keine dramatischen Ereignisse. Das geht auch anders. Wenn du weist was du willst, und keine Ablenkungen akzeptierst.

Damit sind wir wieder beim Akzeptieren.

So setzt du die richtigen Prioritäten:

Schreibe alles was es zu tun gibt auf eine lange Liste (Papier oder elektronisch ist egal. ) Und bewerte jedes dieser Dinge mit einer der 4 Prioritäten:

  1. Trägt wesentlich zu meinem nächsten Persönlichkeits-Entwicklungsziel bei (Davon machst du täglich mindestens eine Aufgabe!)
  2. Wichtiges Thema, wird benötigt um Ruhe und Stabilität in mein Leben zu bringen
  3. Alltägliche Routine, ohne die es nicht geht, wie zB Ablage, Buchhaltung, …
  4. Falls ich mich mal langweile oder Energie und Zeit übrig habe, dann mache ich das

Wichtig: Alles was NICHT unter einen dieser Punkte fällt, kann weg. Streichen oder anderen übertragen.

Erledige täglich aus jeder (JEDER!!!) Kategorie mindestens einen Punkt. Besonders aus der ersten. Die ist mit Abstand am wichtigsten. Alles andere kommt danach.

Vielleicht denkst du …

Das persönliche Entwicklungsziel aus Punkt 1 der Liste sei gar nicht so wichtig?

Dann liegst du falsch.

Deine Lebensenergie ist dein Haupt-Energie-Lieferant für deine Tatkraft, von dem ich oben gesprochen habe.

Mit Null Lebensenergie hast du Null Wirksamkeit.

Sie ist mittel bis langfristig für deine persönliche Entwicklung, psychische Stabilität und physische Gesundheit von großer Bedeutung. Wenn du diesen Punkt schleifen lässt, dann trittst du auf der Stelle, entwickelst dich nicht weiter und wirst immer gefrusteter. Was das für deinen Wirkungsgrad bedeutet, dass weißt du selbst.

Die Folge von Selbst-Vernachlässigung ist: Deine Energie nimmt ab, und du schaffst immer weniger, bis zur Selbstaufgabe. Bekannte mögliche Folgen sind Erschöpfung, Burnout und Depression.

Aufgaben mit der Priorität 1 sind die Aufgaben, die mittel bis langfristig deine Lebenskraft und psychische Gesundheit sicher stellen. Lässt du sie schleifen, dann wirst du bald kaum noch was gebacken bekommen.

Davon mache jeden Tag mindestens Eine. Und danach aus jeder der weiteren Kategorien noch jeweils eine oder zwei. Je nach Umfang auch mehr. Kommt darauf an. Die Punkte ab Prio 2 sind verhandelbar.

Deine Lebensenergie ist nicht verhandelbar. Die ist im Leben so zentral, wie die Sonne in unserem Planetensystem.

Du findest es schwierig dich um deine wichtigste Energiequelle zu kümmern?

Wenn du Probleme damit hast deine persönliche Lebenskraft zu stärken, deine Lebensenergie zu pflegen, und deine persönlichen Ziele anzugehen, dann hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit einige ungelöste emotionale Themen in dir, die dich bremsen.

Das muss nicht mal ein dramatisches Erlebnis gewesen sein. Es reicht schon, wenn du im Laufe deines Lebens, aus deinem Umfeld, einfach die falschen Glaubenssätze übernommen und verinnerlicht hast. Und die bestimmen bis heute unbewusst dein Handeln.

Das kann dich bis an dein Lebensende blockieren, wenn du es dabei belässt.

Oder du löst das auf.

Dazu benötigst du eine klare Struktur und bewährte Vorgehensweise, die dich Schritt für Schritt auf die Reise zur Auflösung verinnerlichter Glaubenssätze führt. Dabei hilft dir mein Kurs: (Glaubenssätze und Blockaden …) Loslassen lernen mit den 12 Schlüsselemotionen.