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Warum diese Achtsamkeits-Übung hilfreich ist

Konzentration auf die Form

Wie oft achtest du bewusst auf die äussere Form deines Körpers, als Spürübung? Genau – gar nicht.

Es ist wirklich auffallend, wie wenige Menschen ein wirklich gutes Körpergespür haben. Mir fällt das immer auf, wenn ich in meinen Yoga-Kursen die Steh-Grätsche (Stehend die Beine weit auseinander stellen) ansage. Kaum einer schafft das spontan und ohne auf seine Füße gucken zu müssen. Dabei können wir die Körperposition sehr genau spüren, das geht auch ohne Gucken. Nur mit Spüren.

Der eindeutige Vorteil am Spüren ist:

Wer ein gutes Körpergefühl hat, fühlt sich in seinem Körper wohler und ist dort “zuhause”. Du bist in dir angekommen (statt außer dir).

Ja, wer sich in seinem Körper wohl-“fühlt“, ist insgesamt ruhiger, entspannter und gelassener. Dazu muss man aber naturgemäß seinen Körper fühlen.

Deshalb also nun die …

Übungsanleitung für das Ankommen in der Form

  1. Spüre heute die Form deines Körpers in allen Details. Also deiner …
    • Füße und Zehen
    • Beine mit Knien und Hüften
    • Gesäß mit den beiden Hälften
    • Bauch und Nabel
    • Rechte und linke Brust (gilt auch für Männer)
    • die beiden Rückenhälften, und die Wirbelsäule dazuwischen
    • jeden einzelnen Finger
    • Hände mit Handteller und Handrücken
    • Arme mit Ellenbogen, Ober- und Unterarm
    • Rechte und linke Schulter mit den Schulterblättern
    • Hals und Nacken
    • Mund mit Zähnen und Zunge
    • Ohren mit Gehörgang
    • Nase mit Nasengängen
    • Rechte und linke Wange
    • Rechtes und linkes Auge mit Augenlidern und Augapfel
    • Stirn mit Augenbrauen und Haaransatz
    • Den gesamten Kopf
  2. Halte diese Konzentration eine ganze Weile aufrecht
    • Etwa 5-10 Atemzüge lang als Zwischendurch-Übung, wenn du grad 2 Minuten Zeit hast
    • Beliebig lange, wenn du dir Zeit für eine Meditation nimmst
  3. Nach Beendigung der Übung spüre nach innen
    • Beobachte, wie sich diese Konzentration auswirkt.
    • Wie hat sich der Spannungszustand deines Körpers geändert?
    • Und deine Atmung, Puls, Blutdruck, … ?
    • Wie wirkt sie auf deine Stimmung, dein Lebensgefühl?
    • Und auf die Gedanken-Unruhe?
  4. Fasse die beobachteten Wirkungen als Erkenntnis in einem kurzen Satz zusammen
    • Was ist hinterher anders als vorher?
    • Was macht das mit dir, wenn du dich auf Gewicht konzentrierst?

► Schreibe deinen Erkenntnis-Satz unten in den Kommentar

So wird aus dieser Übung ein wirkungsvolles Achtsamkeits-Training

  • Nimm dir diese Übung ganz bewusst einen Tag lang vor.
  • Übe sie den ganzen Tag lang, indem du alle Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel betrachtest
  • Gut ist, wenn du zusätzlich die Meditation auf dieses Thema in deinen Tagesablauf einbaust:
    • Als Morgenmeditation, um dich voll und ganz mit dem Thema zu verbinden. Dann fällt es dir leichter die Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel zu sehen
    • Als Abendmeditation, um den Tag abzuschließen, und die eigene Erkenntnis zu stärken. Das mehrt die Weisheit.
    • Am allerbesten machst du beides: Morgen- und Abendmeditation. Wenn das geht.
    • Wähle Ort und Dauer deiner Meditation so, wie es für dich am besten passt. Alles ab 5 Minuten ist ok.

Lade dir per Klick diese Grafik herunter, und platziere sie da, wo sie dich an die Achtsamkeit erinnern wird.

Achtsamkeitsuebung-2-Form

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