Warum diese Achtsamkeits-Übung hilfreich ist

Konzentration auf Authentizität

Wer authentisch sein und leben kann, steht zu sich. Aber bedeutet das nicht auch, dass man rücksichtslos wird?

Nein! Keinesfalls.

Wenn das passiert, dann stimmt was nicht.

Grundsätzlich ist das Ziel, dass jeder seine individuelle Authentizität lebt, ohne andere zu verletzen oder einzuschränken.

Jeder. In Wechselwirkung. Also auf Gegenseitigkeit. … Verstehst du?

Mit der gebotenen Achtsamkeit ist das sehr gut möglich.

Denn wer andere einschränkt, oder gar in ihrer Persönlichkeit verletzt, kann gar nicht authentisch sein. Echte Authentizität ist nicht verletzt, nur weil jemand anderes irgend etwas anders will. Oder Unterstützung braucht. Oder anderes.

Echte Authentizität ist immer echt!

Wer authentisch lebt, ist sich seiner Selbst bewusst, und kennt seine persönlichen Stärken und Schwächen nicht nur ganz genau.

Authentisch sein bedeutet auch dazu zu stehen.

Zu sich selbst zu stehen.

Volle Authentizität bedeutet, die volle Selbst-Annahme mit wertschätzender Integration in das jeweilige Umfeld zu verbinden.

Die Frage der Fragen:
Wie stehe ich zu mir selbst, ohne andere einzuschränken?

Wer sich selbst voll akzeptiert, bleibt auch bei sich, wenn mal was anders läuft als gewünscht. Wer authentisch in sich ruht, hat die eigenen Ressourcen im Blick und kehrt nach “Exkursionen” zu sich selbst zurück.

Wenn du es schwierig findest …

… zu dir selbst zu stehen, während du gerade anderweitig gefordert wirst, dann kannst du mit dieser Technik gegen unliebsame Einflüsse abgrenzen und bewusst bei dir selbst bleiben.

Damit baust du einen wirkungsvollen Selbstschutz auf allen 5 Ebenen auf, der dir auch in schwierigen Situationen erlaubt bei dir selbst zu bleiben. Oder zumindest sofort wieder zu dir zurück zu kehren, wenn es mal nicht geklappt hat.

Und nun die …

Übungsanleitung

Heute stimme dich auf deine Authentizität ein.

  1. Erspüre deine körperliche Authentizität
    • Nimmst du deinem Körper in allen seinen Aspekten an, so wie er jetzt gerade ist?
    • … wie er vor 10, 20 oder mehr Jahren war?
    • … wie er in 10, 20 oder mehr Jahren sein wird?
  2. Und die Authentizität deiner geistigen Welt
    • Kennst du deine Gedanken, Ideen und Träume?
    • Erkennst du dein davon inspiriertes Tun und Lassen?
    • … auch im Spiegel der Reaktionen anderer auf dich?
  3. Wie erlebst du die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist?
    • Spürst du die Verbindung zwischen deiner körperlichen und geistigen Authentizität?
    • Wo bist du vielleicht noch nicht ganz echt?
    • Welche Bereiche gibt es, wo du deine Authentizität stärken könntest?
  4. Erkennst du die Verbindung von echter Authentizität zu …
    • Sanfte Aufmerksamkeit (vorletztes Thema)
    • Innere Weite (letztes Thema)
    • Noch ein Tipp:
      Diesen Schritt kannst du am besten nachvollziehen, wenn du die vorherigen Übungen ernsthaft durchgeführt hast. Denn es geht hier nicht um Intellekt, sondern um dein inneres Gespür.
  5. Was macht das mit dir, wenn du dich auf “dein authentisch sein” konzentrierst?
    • Wie verändert sich die Wahrnehmung deines Alltags?
    • Was machst du danach anders?
    • Formuliere deine Erkenntnis in einem einfachen, klaren Satz.

Schreibe deinen Erkenntnis-Satz unten in den Kommentar

Schutz für deine Authentizität

Der mentale Schutzschirm: Abgrenzung und Selbstbewusstsein

• Schütze und stärke dein Authentisch sein, für mehr Entspannung und Gelassenheit im Alltag.
• Lasse “Einflüsse” an dir abperlen, wie der Regen von der Ente rinnt, ohne sie nass zu machen
• Wenn du jede deiner 5 Ebenen mental schützt, dann bist du jederzeit und überall in dir selbst sicher

Der bewusste Umgang mit Emotionen gehört dazu, und ist wichtig für das Wohlbefinden aller. Den Auswirkungen “herausfordernder Mitmenschen” schaust du gelassen entgegen.

Mehr erfahren

So wird aus dieser Übung ein wirkungsvolles Achtsamkeits-Training

  • Nimm dir diese Übung ganz bewusst einen Tag lang vor.
  • Übe sie den ganzen Tag lang, indem du alle Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel betrachtest
  • Gut ist, wenn du zusätzlich die Meditation auf dieses Thema in deinen Tagesablauf einbaust:
    • Als Morgenmeditation, um dich voll und ganz mit dem Thema zu verbinden. Dann fällt es dir leichter die Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel zu sehen
    • Als Abendmeditation, um den Tag abzuschließen, und die eigene Erkenntnis zu stärken. Das mehrt die Weisheit.
    • Am allerbesten machst du beides: Morgen- und Abendmeditation. Wenn das geht.
    • Wähle Ort und Dauer deiner Meditation so, wie es für dich am besten passt. Alles ab 5 Minuten ist ok.

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