Warum diese Achtsamkeits-Übung hilfreich ist

Konzentration auf Raum und Weite

Die meiste Zeit sind wir westliche Menschen in der Enge, und Kleinheit.

Warum?

Das hat mit unserem Stress zu tun. Die Anspannung die du in gestresstem Zustand verspürst, die macht klein. Genau genommen machst du dich selber klein. Denn du ziehst dich zusammen. Innerlich und äusserlich. Körperlich und mental.

Du versuchst dich zu schützen, und unliebsame Einflüsse auszusperren, in dem du dich nach innen zurück ziehst. Du ziehst dich nach innen, in dich selbst zurück. Dabei entwickelst den berühmten Tunnelblick, der für Stress so typisch ist. Das macht dich unsensibel gegen andere, und gegen dich selbst. Deshalb ist das gar nicht gut.

Das schadet dir und anderen.

Cover Ebook Achtsamkeitsübungen

Hier gibt es dein neues Achtsamkeits-Training

24 Impulse der Achtsamkeit:
Anleitung zu 24 aufeinander aufbauenden Achtsamkeitsübungen. Das komplette Achtsamkeits-Training für jeden Tag und überall!

(Ebook zum Download als PDF + Epub + Mobi)

Mehr erfahren

Das Gegenteil ist besser: Innere Weite!

Wenn du dieses Zusammenziehen im Inneren loslassen kannst, dann wirst du nicht nur auf der physischen Ebene entspannter. Du wirst auch mental weiter und umfassender, und nimmst die Welt um dich herum wieder intensiver wahr. Dabei öffnest du dich wertschätzend für neue Impulse und gewinnst dabei enorme Inspiration und hast die besseren Ideen.

Denn du gehst mental in die Weite. Da das mit physischer Entspannung einher geht, gelangst du auf diese Weise in wohlige Entspannung und ruhige Gelassenheit.

Weite ist Raum.

Innere Weite ist innerer Raum, mentaler Raum.

Die Frage der Fragen:
Wie entfaltest du nun deinen inneren Raum und gehst in die mentale Weite?

Wer seine innere Weite, seinen mentalen Raum ausdehnt, stärkt seine Aufmerksamkeit und Wahrnehmungs-Fähigkeit. Das macht eine starke Ausstrahlung.

Wenn du es schwierig findest …

… in die innere Weite zu gehen, weil du dich durch dein Umfeld zu oft und zu stark bedrängt fühlst, dann kannst du dich mit dieser Technik dagegen abgrenzen und dir deines Selbst bewusster werden.

Damit baust du einen wirkungsvollen Selbstschutz auf allen 5 Ebenen auf, der dir auch in schwierigen Situationen erlaubt deine innere Weite aufrecht zu erhalten. Oder zumindest sofort wieder zurück zu holen, wenn es mal nicht geklappt hat.

Und nun die …

Übungsanleitung

Heute stimme dich auf deinen Raum und deine Innere Weite ein.

  1. Beginne bei deinem Körper
    • Erspüre deinen Körperraum, also den Raum, den dein Körper gerade ein nimmt
    • Erspüre auch deine inneren Räume, also die Räume deiner Organe
    • Lass in dir ein starkes Gefühl für deinen Raum und für deine Räume entstehen
  2. Dann gehe weiter zu deinem Geist
    • Wie weit fühlt sich dein Geist heute an?
    • Ist er offen für Neues, oder eher verschlossen und nach innen gekehrt?
    • Ist er heute neugierig auf die Welt und ihre Lebewesen?
    • Oder hat er eher die Nase voll und macht dicht?
  3. Was macht das mit dir, wenn du deine geistigen und körperlichen Räume anschaust?
    • Wie steht deine heutige mentale Weite mit deinem Körper-Raum in Verbindung?
    • Wie erlebst du die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist?
    • Was verändert sich bei dieser Übung in deiner Wahrnehmung?
  4. Erkennst du die Verbindung von Innerer Weite zu …
    • Ernsthafte Leichtigkeit (Thema von vorgestern)
    • Sanfte Aufmerksamkeit (gestriges Thema)
    • Noch ein Tipp:
      Diesen Schritt kannst du am besten nachvollziehen, wenn du die vorherigen Übungen ernsthaft durchgeführt hast. Denn es geht hier nicht um Intellekt, sondern um dein inneres Gespür.
  5. Was macht das mit dir, wenn du dich auf “Innere Weite” konzentrierst?
    • Wie verändert sich die Wahrnehmung deines Alltags?
    • Was machst du danach anders?
    • Formuliere deine Erkenntnis in einem einfachen, klaren Satz.

Schreibe deinen Erkenntnis-Satz unten in den Kommentar

Schutz für deine Innere Weite

Der mentale Schutzschirm: Abgrenzung und Selbstbewusstsein

• Schütze und stärke deine Innere Weite, für mehr Entspannung und Gelassenheit im Alltag.
• Lasse Unruhen an dir abperlen, wie der Regen von der Ente rinnt, ohne sie nass zu machen
• Wenn du jede deiner 5 Ebenen mental schützt, dann bist du jederzeit und überall in dir selbst sicher

Der bewusste Umgang mit deinen Emotionen gehört dazu, und ist wichtig für dein Wohlbefinden. Den aufwühlenden Auswirkungen “herausfordernder Mitmenschen” begegnest du mit entspannter Gelassenheit.

Mehr erfahren

So wird aus dieser Übung ein wirkungsvolles Achtsamkeits-Training

  • Nimm dir diese Übung ganz bewusst einen Tag lang vor.
  • Übe sie den ganzen Tag lang, indem du alle Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel betrachtest
  • Gut ist, wenn du zusätzlich die Meditation auf dieses Thema in deinen Tagesablauf einbaust:
    • Als Morgenmeditation, um dich voll und ganz mit dem Thema zu verbinden. Dann fällt es dir leichter die Ereignisse des Tages unter diesem Blickwinkel zu sehen
    • Als Abendmeditation, um den Tag abzuschließen, und die eigene Erkenntnis zu stärken. Das mehrt die Weisheit.
    • Am allerbesten machst du beides: Morgen- und Abendmeditation. Wenn das geht.
    • Wähle Ort und Dauer deiner Meditation so, wie es für dich am besten passt. Alles ab 5 Minuten ist ok.

Wie gefällt dir dieser Beitrag?

    Warum ich das frage? 😍 Wenn ein Beitrag gefällt, mache ich mehr in der Art. 😎 Fällt er durch, dann lass spar ich mir die Mühe. Logisch, oder?
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

► Zur Gesamtübersicht über das Achtsamkeits-Training