Inhaltsverzeichnis

  • Am Wochenende und im Urlaub Gedanken abschalten lernen!
  • Schritt 1: tritt innerlich einen Schritt zurück
  • Schritt 2: konzentriere dich auf die Emotion hinter den Gedanken
  • Schritt 3: benenne jetzt die Emotion, die du stattdessen lieber fühlen möchtest
  • Schritt 4: lass die Ziel-Emotion immer stärker werden (Infografik)

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Am Wochenende und im Urlaub Gedanken abschalten lernen!

Kennst du das auch, dass du endlich frei hast, Wochenende, Feierabend, oder ähnliches? Und dann kommt dein Kopf nicht zur Ruhe? Das Gedankenkarussell dreht sich ohne Ende, und du schaffst es nicht es zu stoppen?

Da musst du Gedanken abschalten lernen.

Das geht.

Es gibt Mental-Techniken dafür.

Hier beschreibe ich dir eine Technik, mit der du das Gedankenkarussell sehr gut stoppen kannst. Sie basiert auf bewusstem Umgang mit dem eigentlichen, und meist unbeachteten Unruhestifter: deinen Emotionen.

Ausserdem zeige ich dir in den Rocking-Tipps noch viele weitere Techniken dafür. Denn jeder Mensch ist anders, und braucht die zu ihm selbst passenden Mental-Techniken. Wie bei Schuhen. 😃

Aber jetzt probiere erst mal diese hier.

Schritt 1: tritt innerlich einen Schritt zurück

Damit meine ich, dass du versuchst deine Gedanken-Bewegungen so zu sehen, wie du einen Film anschauen würdest. Du löst dich aus der Vorstellung Akteur in deiner Gedankenwelt zu sein, und betrachtest sie statt dessen als etwas dem du zuschaust.

Es bist nicht du der denkt, sondern etwas denkt in dir.

Dieser erste Schritt sorgt dafür, dass du innerlich für den nächsten Schritt vorbereitet bist. Denn solange du dich als Akteur deiner Gedanken siehst, kannst du das Gedankenkarussell nicht stoppen.

Schritt 2: konzentriere dich auf die Emotion hinter den Gedanken

Jede unserer Denkbewegungen entsteht auf der Basis unserer Emotionen. Die zugrundeliegenden Emotionen sind uns allerdings sehr häufig nicht bewusst. Das ist das Problem.

  • Ist die zugrunde liegende Emotion friedlich, dann sind auch die Gedanken klar und ruhig.
  • Ist die zugrunde liegende Emotion unruhig, dann kommst du nicht zur Ruhe. Das Gedankenkarussell dreht dann meistens sogar immer schneller.

Deshalb ist es wichtig, die zugrundeliegende Emotionen zu verändern, in Richtung Ruhe.

Und damit man sie verändern kann, muss man sie erst einmal wahrnehmen. Erkennen. Anerkennen.

Deshalb fühle jetzt in dich hinein, und versuche in deinem Körper zu erspüren wo du Spannungen hast. Diese Spannungen beobachte einfach, sowie auch den Gedanken-Film.

Versuche dieser Emotion die du da wahrnehmen kannst eine Bezeichnung zu geben, einen Namen.

Solche Namen können z.b. sein:

  • Unwissenheit was als nächstes kommt
  • Befürchtungen dass etwas schief gehen könnte
  • Angst nicht zu genügen
  • Zu viel zu tun, …

Lass dir einfach ein paar Minuten Zeit, um herauszufinden, welche Emotion deine Gedankenwelt in Unruhe hält.

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Schritt 3: benenne jetzt die Emotion, die du stattdessen lieber fühlen möchtest.

Die angestrebte Emotion, die Zielemotion, soll dazu dienen deine Unruhe erzeugende Emotion zu neutralisieren. Deshalb sollte sie das positive Gegenteil dazu sein.

Wieder einige Beispiele, um dieses Thema zu erläutern.

  • Wenn du befürchtest, du könntest mit etwas nicht pünktlich fertig werden, dann beschließe einen Weg wie du dein Arbeitsvolumen reduzieren oder besser verteilen kannst. Es ist immer noch besser Schlaglöcher systematisch zu planen und zu managen, als sie einfach eintreten zu lassen.
  • Danach entspanne in das Gefühl hinein, dass du alles was notwendig ist souverän meisterst.
  • Wenn dich der Gedanke plagt, das irgendetwas nicht funktionieren könnte, dann konzentriere dich auf das Gefühl wie es ist wenn es super gut funktioniert. Du weißt selbst, dass 99% unsere Befürchtungen unrealistisch und überflüssig sind. Wegen diesem einen Prozent brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Außer du hast schlecht gearbeitet, aber davon gehe ich jetzt nicht aus.
  • Entspanne in das sichere Gefühl hinein, dass alles wie erwartet funktionieren wird.
  • Wenn du unglücklich bist, weil du nicht weißt was als nächstes passieren wird, dann stell dir vor, du spielst ein Spiel. Vielleicht Volleyball, oder Tischtennis. Da weißt du auch nie genau wie der Ball als nächstes kommen wird. Vielleicht bevorzugst du auch ein Brettspiel, oder anderes. Nimm das was du am besten kennst.
  • Und dann entspanne in das Gefühl hinein, dass Du neugierig auf das bist, was als nächstes geschehen wird. Kultiviere eine spielerische Haltung dem Leben gegenüber.

Schritt 4: lass die Ziel-Emotion immer stärker werden (Infografik)

Anleitung zum Gedanken abschalten lernen

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Konzentriere Dich dann immer stärker auf die Zielemotion, und male sie in immer mehr Details aus.

Mache einen kleinen Tagtraum daraus, eine Traumreise, oder ähnliches.

Genieße deinen inneren Film, indem du die erfolgreiche Heldin oder der erfolgreiche Held bist.

Und weil du genau weißt, dass Emotionen das wichtigste Element in deinem Film sind, deshalb konzentriere dich auf die Zielemotion.

Gib dir größte Mühe sie ganz deutlich zu spüren.

Beobachte wie dich diese Konzentration verändert.

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