Wo schlechte Gedanken herkommen, und wie du sie loswerden kannst

Jeder von uns kennt Situationen, in denen das eigene Denken von schlechten Gedanken beherrscht wird. Oft genug dauert es ziemlich lange, bis man sich dessen bewusst wird. Und wer sich dieses Prozesses bewusst geworden ist, hat die Chance etwas dagegen zu unternehmen.

Denn eins ist auch klar: Mit schlechten Gedanken hilfst du niemandem über irgendwas hinweg. Und zusätzlich machst du dich nur selber fertig, das ist die Macht der Gedanken. Das hat wenig Sinn. Besser ist es, aus den schlechten Gedanken bewusst auszusteigen.

In diese Beitrag zeige ich dir einen Weg, mit dem du deine schlechten Gedanken loswerden kannst.

Wo kommen schlechte Gedanken überhaupt her?

Das ist ein ganz enorm wichtiger Punkt. Warum quälen wir uns selbst mit schlechten Gedanken? Wir wollen ja die quälenden und kreisenden Gedanken los werden. Warum kommen sie immer wieder?

Mögliche Gründe für belastende Gedanken können sein

  1. Deine aktuelle Lebenssituation ist schwierig, und weist nicht so recht wie du da raus kommen kannst
  2. Die Grundstimmung in deinem sozialen Umfeld färbt auf dich ab
  3. Es gibt Aufgaben oder Herausforderungen, denen du dich stellen musst, die du absolut überhaupt gar nicht magst
  4. Jemand hat dich auf irgendeine Weise verletzt, und in dir tobt der Groll
  5. In deiner jetzigen Lebenssituation fühlst du dich eingeengt, und kannst nicht so wie du gerne wollen würdest
  6. Unbewusste Denkgewohnheiten, die du bereits in der Kindheit von deinen Eltern übernommen hast, und die heute noch völlig automatisiert ablaufen
  7. Du weist überhaupt nicht, wie du dich in deinem Umfeld einbringen kannst. Dir fehlt jegliche Verbundenheit

Wahrscheinlich gibt es noch jede Menge weitere Gründe. Allerdings glaube ich, dass diese Aufzählung die meisten in irgend einer Weise umfasst, da zumindest alle groben Lebensbereiche darin erfasst sind.

Und wie geht man nun damit um? Wir gehen durch die obigen Punkte einzeln hindurch, um sie zu verstehen. Dann widmen wir uns der Vorgehensweise, wie jeder seine quälenden Gedanken loswerden kann. Aber Vorsicht: das setzt grosse Klarheit und Entschlossenheit voraus. Auch wenn es jeder schaffen kann, einfach ist das Beseitigen böser Gedanken keineswegs. Dazu weiter unten mehr.

#1 • Aktuell schwierige Lebenssituation

Jeder muss in seinem Leben irgendwann durch das “Tal der Tränen” hindurch. Und nicht jeder erlebt das als Katastrophe. Warum? Weil die eigene Perspektive eine grosse Rolle spielt, im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen.

Du kannst dich hoffnungslos überfordert oder gar als Versager fühlen. Das macht am meisten unglücklich.

Und du kannst das Ganze eher spielerisch begreifen und als Lernaufgabe betrachten der du dich stellst. Das ist der beste Weg und macht auf Dauer stark und glücklich(er).

Egal was gerade geschieht: Lerne daraus um zu wachsen.

Manchmal ist dieser Weg schwierig, weil man immer wieder von negativen Gefühlen geplagt wird. Die sind schon ganz schön hinderlich. Die beste und hilfreichste Mental-Technik, mit der du sie immer wieder von neuem auflösen kannst, zeige ich dir in der Lebensschule. Da gibts auch ein intensives Training dazu. (Hier gehts zur Lebensschule)

Wenn du eigene Methoden hast, die bei dir sehr gut und zuverlässig funktionieren, dann wende diese an. Oder du nutzt die Lebensschule dazu. Auf jeden Fall löse die belastenden Gedanken Jedes einzelne Mal auf. Mit der Zeit wird es dann leichter. Schon alleine, weil du weist, wie du dem negative Gedanken auflösen kannst.

#2 • Die Grundstimmung in deinem Lebensumfeld färbt auf dich ab

In diesem Fall ist es sehr wichtig, du erschaffst um dich herum eine positive Grundstimmung, die dich umhüllt und schützt. Wie eine Schutzhülle oder Höhle, die dein sicherer (innerer) Rückzugs-Ort ist. Lerne im sozialen Umfeld Grenzen zu setzen und nein zu sagen.

Wer in sich selbst einen starken Rückzugs-Ort hat, ist gegen negative Einflüsse geschützt, und hat das stärkere Auftreten.

Damit kannst du dich wirkungsvoll gegen die negativen Einflüsse deines Umfeldes schützen, und deine Positivität bewahren. Sie gleiten dann einfach ab.

#3 • Das Leben fordert dich mit Dingen heraus, die du nicht magst

DAS ist doof. Ich weis. Kenne ich auch. Nutzt aber nichts, manchmal muss man es trotzdem tun. Dann muss man in sich selbst den inneren Widerstand auflösen. Wenn es gelingt ihn loszulassen, dann fällt es auch leichter, den Stier bei den Hörnern zu packen und sich der Herausforderung zu stellen.

Innere Widerstände auflösen kann man am besten, indem man sich “in den Konflikt entspannt”.

Ja, das klingt paradox. Ist es auch.

Und hilft!

So gehst du vor: du sitzt irgendwo entspannt und hältst die unangenehme Aufgabe in deinem Geist. Du lehnst sie nicht ab, und du steigerst dich nicht rein. Du bist dir ihrer einfach nur bewusst. Und entspannst. Nach ca 20-30 Minuten mit diesem Fokus wirst du erleben, dass die Spannung nachlässt, und du dich besser fühlst. Und dann gilt es nicht mehr zu zögern. Krempel sofort die Ärmel hoch und fang an.

#4 • Jemand hat dich verletzt, in dir tobt Groll

Eine einfache Methode die wirklich oft hilft ist, dass man sich in den anderen hinein versetzt. Wie ist dieser Mensch für ein Typ? Was hat dieser Mensch in seinem Leben erlebt? Und wie hat ihn das in dieser Situation beeinflusst? Welche aktuellen Nöte und Sorgen könnten ihn zu dieser Verletzung bewogen haben?

Es geht nicht darum irgend etwas zu rechtfertigen. Es geht ausschließlich und nur darum, sich in den anderen hinein zu versetzen, um seine Handlung nachzuvollziehen.

Etwas zu verstehen bedeutet nicht es gut zu finden. Verstehen und bewerten sind zwei unterschiedliche Vorgänge, die man voneinander trennen muss.

In dem Moment, wo du die andere Person verstehst, verändert sich deine eigene innere Spannung. Du bist nun in der Lage zu einer vernünftigen und für beide Seiten akzeptablen Vorgehensweise zu kommen. Das ist dann Weisheit: Die Berücksichtigung aller Interessen ohne dass sich jemand benachteiligt fühlt.

Wenn du das nicht spontan hin bekommst, weil deine Emotionen zu sehr toben, dann brauchst du unbedingt die Lebensschule. Die hilft dir das aufzulösen.

#5 • Du fühlst dich vom Leben eingeengt

Das hat viel mit dem eigenen Denken und vor allem den Denkgewohnheiten zu tun.

Wer sich eingeengt fühlt, sieht nicht wo es in die Weite geht.

Deshalb konzentriere dich auf die innere Weite. Löse dich innerlich von den äußeren Zwängen indem du sie erst mal einfach hin nimmst. Vermutlich haben sie ihren Sinn.

Mache dir bewusst, dass es IMMER noch einen anderen Weg gibt. Es gibt im Leben keinen endgültigen Stillstand. Es gibt nur Situationen, wo wir das so sehen wollen. Und von dieser Art des Denkens können wir uns befreien.

Es gibt immer noch einen anderen Weg. Du musst ihn nur erkennen können.

Um diesen anderen Weg erkennen zu können, musst du erst mal die Denkgewohnheiten stoppen. Befreie dich von negativen Emotionen, und geh in die innere Stille. Und dann sei einfach offen für das was kommt. Mache das jeden Tag, je mehr um so besser.

Irgendwann ist der neue Gedanke, die neue Perspektive da. Und damit er kommen kann, braucht er Platz. Freien Raum in deinem Denken. Solange es dort besetzt ist, kann die neue Perspektive nicht zu dir kommen. Deshalb stoppe deine Gedanken und befreie dich von negativen Emotionen. Und dann sei geduldig und warte. Es kommt.

#6 • Von den Eltern übernommene Denkgewohnheiten

Die Eltern sind die Helden unserer Kindheit. Was sie haben oder tun, das streben wir an. Zumindest in der allerersten Zeit unseres Lebens. Was sollen wir denn auch sonst tun? Wir sind abhängig von den “Großen” und kennen nichts anderes. Und kritisches Hinterfragen ist in diesen frühen Lebensjahren einfach noch nicht dran. Das kommt erst später.

Deshalb übernehmen wir unreflektiert die Verhaltens- und Denk-Muster unserer Eltern.

Wer sich im Lauf der Jahre eine gewisse Bewusstheit im Umgang mit den eigenen Emotionen und Gedanken zugelegt hat, der kann das beobachten. Da kommen plötzlich innere Impulse hoch, die völlig überschießend sind, oder auf etwas Falsches abzielen, und gar nicht hilfreich. Wo kommen die her?

In vielen Fällen wirst du erkennen können, dass es tatsächlich oft beobachtete Muster der eigenen Eltern sind.

Viele Gedankenmuster und Handlungsimpulse wurden in der frühen Kindheit unreflektiert von den Eltern übernommen. Sie machen heute keinen Sinn mehr. Löse sie auf.

Der nächste Schritt besteht dann darin sich von diesen Mustern zu befreien, und durch was passenderes zu ersetzen. Da solche Situationen in der Regel mit starken Emotionen begleitet werden, ist es wichtig sich erst mal von Emotionen zu befreien, um dann wie oben beschrieben in den Konflikt zu entspannen und ihn aufzulösen.

#7 • Du fühlst dich wie im falschen Film

Das gibts auch. Und kann ziemlich doof sein, wenn man einfach nicht weis, warum man in einer Situation steckt, und was die eigene Aufgabe daran ist. Man fühlt sich dann wirklich, wie im falschen Film.

Das Beste daran ist: Du kannst erkennen, dass das nicht dein Lebensumfeld sein kann, und das dann bewusst ändern.

Wenn du im falschen Film bist, dann wechsle den Film, oder den Kinosaal.

Mache das wie oben bereits beschrieben: Zuerst löse die negativen Emotionen auf, dann gehe in die innere Stille und lass deine innere Weisheit zu Wort kommen. Und bleib geduldig. Du wirst erfahren warum du in dieser Situation bist, was du daraus lernen kannst, und wie es danach weiter geht.

Dein zukünftiger Weg “gegen die Strömung”

Der Strom schlechter Gedanken lässt sich dauerhaft abstellen.

Mit positiven Gedanken lebt es sich deutlich besser, das lohnt sich.

Um sich dauerhaft von allen Varianten kreisender und schlimmer Gedanken zu befreien, empfehle ich dir diese Vorgehensweise:

Dein Weg gegen die Strömung (Anleitung)

  1. Löse jegliche negative oder unangenehm innere Regung auf, indem du dich bewusst auf das jeweilige Gegenteil konzentrierst. Beispiel: Wenn du dich ängstlich fühlst, dann konzentriere dich auf deine innere Souveränität. Welche Situation gibt dir innere Festigkeit und Stabilität? Hole diese Erinnerung hervor, und konzentriere dich darauf. Du möchtest dazu eine Anleitung? Die bekommst du in der Lebensschule.
  2. Meditiere täglich – das hilft enorm die inneren Unruhen abzustreifen und bei sich selbst anzukommen. Da hilft schon die Gedankenstopper-Meditation enorm weiter
  3. Was auch immer an schlimmen Gedanken hoch kommt, akzeptiere es als Reste deiner unbewussten Zeit. Du bist ja auf dem Weg der Besserung. Bleib dran und sei zuversichtlich. Das dauert ein bisschen, kommt aber.
  4. Es dauert zwar, bis die schlimmen Gedanken verschwinden, aber du kannst bald beobachten, dass sie “milder” werden. Das ist ein gutes Zeichen für die richtige Richtung. Nochmal: sei geduldig und bleibe dran
  5. Je mehr du dich darauf konzentrierst positive Gedanken zu stärken, und dadurch negativen Gedanken einfach den Raum nimmst, um so besser kommst du voran
  6. Akzeptiere, dass das Leben nun mal so ist, dass es uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Und sei gewiss, jeder bekommt immer nur die Aufgaben, die er gerade noch bewältigen kann. Also schreite mutig weiter voran.
  7. Je konsequenter du auf deinem Weg bleibst, um so besser wird es dir in Zukunft ergehen. Konsequenz im Umgang mit den eigenen Gedanken ist eine Investition in die eigene Zukunft.
  8. Löse dich innerlich von den Bewegungen die um dich herum stattfinden. Bleibe dabei für andere ein zuverlässiger und angenehmer Mensch. Nimm dir nur nicht alles zu Herzen, was so passiert. Es sind nur Übungsaufgaben des Lebens, damit du an ihnen wachsen kannst. Sonst nichts.

Jeder bekommt vom Leben immer genau die Herausforderungen, die er gerade noch bewältigen kann, und die optimal zur Entwicklung einer reifen Persönlichkeit führen.

Hier gehts weiter:

Wenn du Fragen oder Anmerkungen hast, dann melde dich bitte. Entweder im Kommentarbereich (da antworte ich dir auch), oder per Mail. Als Bezieher meiner Mails weist du ja, wie du mich erreichst.

Ich wünsche dir viel Freude auf deinem Weg.

Mahashakti-zeigt-dir-den-Weg-1206x679Liebe Grüße
deine Mahashakti

 

 

Wenn du im falschen Film bist, dann wechsle den Film, oder den Kinosaal.