Was tun gegen innere Unruhe und Angst? Nun, um dich daraus zu befreien, gibt es einige einfache Maßnahmen, die sofort helfen. Gehe diese Schritte genau in der hier beschriebenen Reihenfolge. Dann wirst du dich aus der Umklammerung von Unruhe und Angst befreien.

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Schritt 1: Spüre ganz bewusst das Gewicht deines Körpers

Konzentriere dich darauf, die Kontaktflächen deines Körpers mit dem Untergrund genau zu spüren. Wenn du sitzt, dann sind das Gesäss und Füsse. Wenn du auf dem Rücken liegst, dann ist es die gesamte Körperrückseite.

Spüre bewusst dein Gewicht, mit dem du in deinen Untergrund drückst.

Schritt 2: Erkunde die Form deiner Auflageflächen

Weite deine bewusste Wahrnehmung, und erkunde spürend die genaue Form deiner Auflageflächen. Wenn du sitzt, dann spüre – zusätzlich zum Gewicht – die beiden zusammenhängenden Auflageflächen deiner Gesäßhälften auf dem Stuhl oder Sessel.

Erkunde ebenso die genaue Form der Auflagefläche deiner Füsse, Hände, … usw.

Alle Stellen, über die du Kontakt mit dem Untergrund hast, erkunde ganz genau.

Schritt 3: Visualisiere das Bild der Form deiner Auflageflächen

Stell dir vor deinem geistigen Auge genau vor, wie deine Auflagefläche als Bild aussehen würde. Lass vor deinem geistigen Auge dieses Bild entstehen.

Wenn du magst, dann lass es in deiner Lieblingsfarbe erstrahlen. Mache dieses Bild richtig schön.

Schritt 4: Sieh dich selbst von einer höheren Warte aus

Stell dir jetzt vor, du würdest hinter dir stehen, und dich beobachten. Liebevoll beobachten.

Welchen Eindruck hast du von deiner Körperhaltung? Von deiner Wirkung?

Wie erlebst du aus dieser anderen Perspektive die Situation, in der du dich befindest?

Verändert sich möglicherweise deine Einschätzung der Lage? Kommt sie dir jetzt deutlich weniger bedrohlich vor? Sehr gut!

Lass diesen Eindruck stärker werden, immer mehr.

Du bist auf dem besten Weg, dich aus deiner Angst zu lösen. Denn Angst entsteht oft aus einer zu kleinen, engen Perspektive. Angst kommt ja auch von “Enge”.

Enge – Ängste – Angst … Alles klar?

Es hilft gegen Angst, wenn man in die innere Weite geht.

Genau das hast du mit obiger Übung getan. Du bist aus deiner inneren Enge ausgestiegen, und hast deine Wahrnehmung auf Weite eingestellt.

Infografik zur Spürübung: Was tun gegen innere Unruhe und Angst?

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Warum die Einstellung der inneren Weite eine hilfreiche Maßnahme gegen Unruhe und Angst ist

Du hast dich aus einer weiteren, grösseren und höheren Perspektive heraus betrachet.  Durch diese Veränderung hast du dich aus der engen Angst gelöst. Geniesse das. Deine Eingangs-Frage “Was tun gegen innere Unruhe und Angst?” ist damit geklärt.

Wende diese Übung so oft an, wie du magst. Sie wird dir immer weiter helfen. Besonders gut ist es, wenn du immer mehr in die Weite gehst, bis du irgendwann aus dem Weltall auf die Erde schaust. Welche Rolle spielt deine Frage dann noch?