Was macht innere Unruhe mit uns? Was sind die Ursachen innerer Unruhe? Meistens sind sie psychischer Natur, oder liegen in unseren Denkgewohnheiten. Hier zeige ich dir einen sehr starken Weg, wie du da raus kommst. Ich erzähle ihn anhand einer Geschichte.

Lies diese Geschichte, und am Ende folge meinen weiteren Tipps. Da bekommst du bewährte Empfehlungen von mir, mit denen du die Ursachen deiner innere Unruhe erkennen und loswerden kannst.

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Luise hat innere Unruhe

Luise geht mit entschlossenen Schritten von der Arbeit nach Hause.

Es ist wieder alles drunter und drüber gegangen, und sie weiß nicht wo ihr der Kopf steht. Es gab verschiedene Konflikte mit Kollegen. Insgesamt ist nichts dramatisches passiert, der ganz normale Alltag.

Die Geschehnisse des Tages wandern durch ihren Kopf, und sie fragt sich, ob sie irgendwas hätte anders machen sollen. Sie ist einfach unsicher, ob ihre Arbeit von ihren Kollegen und vor allem von ihrem Chef akzeptiert wird. Hie hat das Gefühl zu wenig Feedback zu bekommen, um das beurteilen zu können. Das macht sie unruhig.

Wenn immer für sie versucht es durch Fragen herauszufinden, wird sie nur verwundert angeschaut. Es gibt komische Kommentare, nach der Art ob sie irgendein Problem hätte. Also lässt sie das.

Sie beschließt zum Sport zu gehen, um dort ihre angestaute Energie loszuwerden.

Zügig geht sie nach Hause, packt ihre Tasche, und geht los. Immer noch mit sehr schnellen Schritten, zielgerichtet, um keine Zeit zu verlieren. Sie mag es nicht, wenn Zeit ungenutzt verstreicht.

Dabei grübelt sie intensiv vor sich hin. Die Geschehnisse des Tages lassen sie nicht los. Das Gedankenkarussell dreht sich, und immer wieder kommen dieselben Dinge in Ihrem Geist. Eigentlich, sagt sie sich, ist alles o. k.

Nur loslassen, das kann sie nicht.

Luise und Thomas geraten aneinander

Beim Sport angekommen, zieht sie sich schnell um, und setzt sich zum aufwärmen wie gewohnt aufs Fahrrad. Sie gibt ordentlich Gas, und dreht den Widerstand der Pedalen ein wenig höher. Als sie nach einiger Zeit merkt, dass es anstrengend wird, und dass sie dies gut tut, ist sie zufrieden.

Sie beschließt heute besonders lange zu radeln.

Sie merkt, dass sie das sehr gut tut, weil es ihr hilft zu entspannen.

Nach einiger Zeit kommt ein Trainingskollege herein und fragt sie, was passiert sei. Sein Name ist Thomas. Thomas wirkt ein wenig beleidigt, und er möchte wissen, ob etwas aufgefressen hätte. Sie schaut ihn verwundert an und fragt ihn wie er darauf komme. Es sei nichts anders als sonst.

Dann erzählte ihr dass sie auf ihrem Weg zum Sport in 30 cm Abstand und mit bewusst abgewandtem Gesicht an ihm vorbei gezischt sei.

Sie ist ganz verblüfft.

Sie kann sich nicht erinnern ihn gesehen zu haben und sie versucht ihm das zu erklären.

Nach einiger Zeit der Erklärungen zuckt er nur die Schultern, und geht.

Sie fühlt sich hilflos.

Wieder diese Situation, wie auf der Arbeit.

Sie bekommt den Kontakt zu den Menschen nicht, obwohl sie sich wirklich sehr bemüht. Sie weiß nicht warum das so ist.

Was steckt dahinter?

Sie ist unglücklich, und tritt noch mehr in die Pedale, konzentriert sich auf ihr Training. Es kommt immer mal wieder Leute herein diese kurz grüßen, und an ihre Geräte gehen, um dort zu trainieren.

Nach 30 Minuten ist sie soweit, dass auch sie an die Geräte geht.

Sie findet schnell etwas das frei ist, und beginnt dort zu üben. Eigentlich ist es nicht das Gerät, an dem sie gerne beginnen wollen würde, denn dieses ist besetzt. Und ihre Stimmung ist heute nicht so, dass sie sich in die Gruppe derer die dort bereits sich aufhalten integrieren möchte.

Sie ist unglücklich, und fühlt sich abgelehnt. Das ist der Grund, weshalb sie gar nicht erst versucht, sich in die dort trainierende Gruppe zu integrieren. Deshalb hat sie ein anderes Gerät gewählt.

Sie stellt alles ein wie sie es benötigt, und legt los.

Still und nach innen gekehrt zieht sie ihr Übungsprogramm durch. Als sie hier fertig ist geht sie weiter zum nächsten Gerät, danach auch wieder zum nächsten usw.

Sie bleibt allein.

Während des Trainings beobachtet sie, wie die anderen miteinander scherzen und lachen. Sie fühlt sich ausgeschlossen, und hilflos.

Als sie fertig ist mit dem Training, spürt sie das Bedürfnis sich noch etwas zu unterhalten.

Luise fühlt sich einsam

Deshalb setzt sie sich an die Theke, um einen Eiweißdrink zu nehmen.

Sie hofft auf ein wenig Kontakt, und etwas Small Talk. Etwas, dass er hilft ihre Einsamkeit loszuwerden. Außerdem hat sie sich mit der Frau an der Theke schon öfter nett unterhalten. Die Frau heisst Tina.

Als sie sich setzt, bekommt sie auch schnell Tinas Aufmerksamkeit. Tina hat sie während des Trainings beobachtet. Ihr ist aufgefallen, dass Luise etwas unglücklich wirkt.

Deshalb fragt sie nach: “Was ist los? Du wirkst etwas unglücklich.”

Luise erzählt ihr bereitwillig von den Unruhen auf der Arbeit, und ihrer inneren Unruhe. Ursachen findet sie keine. Aber sie sieht, das es sie nicht loslässt.

Auf ihre Gefühle von Einsamkeit geht sie dabei nicht weiter ein.

Dies ist für sie normal, sie kennt es nicht anders.

Tina versteht die Ursache der inneren Unruhe

Tina hört freundlich zu, und zeigt Verständnis.

Sie lächelt sie an, und meint: “was du brauchst, das ist etwas das dir hilft deine innere Unruhe loszulassen dann kannst du entspannter trainieren. Du hast vorhin etwas verbissen gewirkt, deshalb komme ich darauf.”

Luise nickt. “Ja das stimmt. Du hast recht. Irgendwie bin ich nicht besonders zufrieden mit meiner Situation. Ich weiß nur nicht, was ich tun soll. Ich finde die Ursachen nicht.”

Tina nickt. “Ja das kenne ich auch. Wenn wir angespannt sind, dann sind wir so in unserer Unruhe gebunden, dass wir uns nicht in der Lage fühlen Kontakt zu anderen aufzunehmen”.

Tina beobachtet Luise, um herauszufinden, wie diese auf diesen Satz reagiert.

Luise schaut sie an und nickt. “Ja das stimmt. Ich fühle mich dann immer ganz besonders blöd. Nicht nur weil mich die Arbeit beschäftigt, sondern auch sonst irgendwie so leer”.

Tina versteht Luises Problem

Sie versteht, dass Luise sich anderen nicht zuwenden kann, weil sie in ihren Ängsten und ihrer inneren Unruhe gebunden ist. Erst dann, wenn wir unsere innere Unruhe loslassen können, sind wir in der Lage uns für Kontakte zu anderen Menschen zu öffnen. Und erst dann kommen wir in Kontakt mit anderen. Erst dann finden wir den Weg aus unserer Einsamkeit.

Tina erkennt, dass hier genau Luises Problem liegt.

Vorsichtig erklärt Tina Luise ihre Gedanken.

Bewusst meidet sie dabei Luises Einsamkeitsempfindungen anzusprechen. Sie hat dies beobachtet, und glaubt dass Luise sich einsam fühlt. Und sie hat beobachtet, dass Luise nicht darüber spricht. Daraus schließt sie, dass dies schmerzt. Das ist der Grund, warum sie es nicht anspricht.

Sie formuliert es lieber indirekt, indem sie über die weitverbreiteten Auswirkungen innerer Unruhe spricht: “Wenn wir zu sehr auf unsere innere Unruhe konzentriert sind, können wir uns anderen nicht öffnen”.

Tina beobachtet, wie dieser Satz bei Luise ankommt.

Luise nickt.

Es ist nicht ein freundliches, zugewandtes Nicken, wie es in typischen Small Talk Situation auftaucht.

Es ist ein tiefgründiges und nach ihnen gerichtetes Nicken.

Tina sieht, dass Luise über diese Dinge nachdenken will. Und lässt sie in Ruhe.

Die Auswirkungen von innerer Unruhe

Während Tina sich anderen Aufgaben zuwendet, denkt Luise über das eben Gehörte nach. Ja das stimmt, sie ist so nach innen fokussiert, dass sie die äußere Welt nicht wirklich wahrnimmt. Und dort sind die anderen Menschen.

So dürfte es auch geschehen sein, dass sie Thomas, den Trainingskollegen, übersehen hat, obwohl sie in beinah umgerannt hat. Die Ursache der inneren Unruhe ist dabei gar nicht relevant. Die innere Unruhe an sich ist das Problem.

Nach einer Zeit des Sinnierens schaut sie Tina wieder an.

Tina spürt den Blick und dreht sich um.

Tina schaut Luise entspannt an, offen und freundlich. “Kann ich noch etwas für dich tun?” fragt sie.

Luise zuckt die Schultern und wiegt den Kopf. Dann fragt sie „Hast du eine Idee, wie ich diese innere Unruhe loslassen kann? Ich glaub ich brauche da einen Tipp. Ich weiß nicht wie ich das angehen soll”.

Tina nickt.

Sie sieht, dass Luise ihren Hinweis verstanden hat.

Und dass sie etwas ändern möchte.

„Ja, ich glaub da habe ich etwas für dich. Ich habe selbst gute Erfahrungen gemacht mit einer Yogalehrerin, die ein sehr meditatives und ruhiges Yoga unterrichtet. Also nicht diese Akrobatik-Dinger, wie man sie überall in den Zeitschriften sieht. Auch kein fitnessorientiertes Yoga, nichts schweißtreibendes.

“Also nicht so wie hier” … sagt sie und lacht.

Luise schaut interessiert.

Daraufhin gibt Tina ihr die Adresse, und empfiehlt ihr da einfach mal zu einer Probestunde hinzugehen. Sie soll es ausprobieren.

Luise findet dass es eine gute Idee sei und nimmt sich direkt am nächsten Tag vor diesem Tipp zu folgen. Heute hat sie keine Lust mehr.

Luise recherchiert

Stattdessen recherchiert sie später zu Hause im Internet, um sich über Yoga zu informieren. Sie weiß gar nicht so genau, worum es dabei eigentlich geht.

Sie hat immer gedacht es wäre irgendwie eine Form von Gymnastik mit viel Dehnung. Dieser meditative Aspekt, von dem Tina gesprochen hat, der ist dir neu. Das macht sie neugierig.

Ihre Recherche fördert zutage, dass Yoga nicht nur ein uraltes System ist, sondern dass es als Fokus tatsächlich die geistige Selbstbeherrschung hat. Sie lernt, dass es aus Yoga-Perspektive keinen Sinn macht zu innerer Unruhe Ursachen zu finden.

Statt dessen wird direkt auf den unruhigen Geist eingewirkt. Er wird beruhigt – egal ob die innere Unruhe Ursachen hat oder nicht, und ob diese bekannt sind, oder nicht.

Yoga lehrt, dass der Mensch entweder zum Sklaven seines Geistes wird, oder dass der Mensch seinen Geist zum Sklaven machen muss.

Es gibt keine Alternative. Soweit die Yoga-Weisheit.

Wann immer der Mensch seinen Geist nicht beherrscht, wird er von ihm beherrscht.

Die innere Unruhe an sich ist das Problem, nicht die Ursache der Unruhe

In dieser etwas radikalen Formulierung findet sich Luise wieder.

Genau das ist ihr Thema.

Ihr unruhiger Geist beherrscht ihr Leben und sogar ihre Kontakte.

Das will sie nicht.

Das will sie ändern.

Und Yoga scheint ein passender Weg zu sein.

Sie schreibt eine Mail an die Yogaschule, um sich anzumelden. Sie möchte das wirklich ausprobieren, und erfahren wie das bei ihr wirkt.

Nachdem sie die Mail abgeschickt hat, geht sie schlafen.

Sie ist gespannt auf ihre erste Yogastunde. Sicher wird sie bald einen Weg finden, Innere Unruhe inklusive der Ursachen zu beseitigen.

Sie ist sich ganz sicher!

… und schläft ein.

Die Fortsetzung

► Lies hier, wie es mit Luise weiter geht. Wie sie die Lösung ihres Problems findet, und endlich zur Ruhe kommt: Gegen innere Unruhe – was tun?

► Starke Tipps, um Anspannung, Unruhe und unerwünschte Emotionen zu beenden.


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