Wie oft passiert es dir, dass dein Partner dich nicht versteht?

Dass du irgendwelche Ideen, Ansichten oder Vorhaben hast, mit denen du alleine da stehst?

Kommt es dann vor, dass du Angst hat deine Beziehung könnte darunter leiden? Oft passiert es in solchen Situationen ja, dass man von seinen Ideen oder Vorhaben wieder ablässt – der lieben Beziehung wegen.

Aber ist das immer so gut? Immer ganz sicher nicht. Man muss auch zu sich selbst stehen. Das ist dir bewusst.

Aber wo ist die Grenze? Und wie genau geht man mit Grenzsituationen um?

Um hilfreiche und wichtige Tipps dazu zu erfahren, lies weiter.

Das ist ein Beitrag der [Rocking-Community] – wöchentliche Beiträge aus dem echten Leben.

Nicht nur von mir, auch von dir.

Von uns, für alle, die aktiv an mehr Lebensfreude durch Gelassenheit und Entspannung arbeiten. Alle sind herzlich eingeladen sich hier mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen einzubringen. Hier gibts die Anleitung zur Rocking-Community.

Wie Beziehung und Meinungsverschiedenheit zusammen passen

Du möchtest deinen eigenen Standpunkt wahren, und dein Partner ist völlig anderer Ansicht. Wie schaffst du es, dieses Konfliktpotential so zu entschärfen, dass die Beziehung nicht darunter leidet? Ohne, daß du dabei deine Eigenständigkeit verlierst?

Das ist lösbar.

In 3 Schritten: Eigenständigkeit wahren UND Beziehung stärken

#1 – Erkenne an, dass die Ansichten und Vorhaben deines Partners ihren Wert haben

Es gibt keinen Grund sich gegenseitig fertig zu machen, nur weil man unterschiedlicher Meinung ist. Jeder von euch hat seine eigene Lebensgeschichte und Erfahrungen. Auf der Basis dieser Erfahrungen entstehen unterschiedliche Ansichten und Vorhaben. Das ist absolut richtig so.

Erkenne also einfach an, dass du nachvollziehen kannst, wie dein Gegenüber, auf der Basis seiner eigenen Lebenserfahrungen, zu seiner (von deiner abweichenden) Meinung kommt.

Etwas verstehen zu können bedeutet nicht, dass du es gut findest.

Es bedeutet, dass du dein Gegenüber mit seiner Individualität anerkennst und respektierst.

#2 – Hilf deinem Partner eine ähnliche Haltung zu deinem Standpunkt einzunehmen

Es kann sein, dass dein Partner momentan noch nicht soweit ist, dass er mit einer innerlich ruhigen und gelassenen Haltung deine abweichende Meinung akzeptiert. Das beruht oft auf der (falschen) Vorstellung dass Akzeptanz mit “Gut-Finden” gleichzusetzen wäre.

Hilf ihm dabei, in dem du es vor machst (Schritt #1). Gib ihm die Informationen aus deinen Lebenserfahrungen die er braucht, um deine Ansicht oder deine Pläne nachvollziehen oder akzeptieren zu können. Also welche Erlebnisse sind die Basis für deine (abweichende) Meinung. Erzähle deine Geschichte so, als würdest du eine Doku dazu anfertigen. Neutral, sachlich, nachvollziehbar.

Sorge dafür, dass das er weiß, dass du diese Akzeptanz nicht automatisch als ein “gut finden” ansiehst, sondern lediglich als ein Nachvollziehen.

Sobald dieser Schritt umgesetzt wurde, seid ihr auf Gleichstand: gegenseitige Akzeptanz.

Das ist die zwingende Voraussetzung für den nächsten Schritt, das Zueinander-Finden.

Wenn zwei Personen gegenseitig ihre Unterschiedlichkeiten anerkennen, ist die wichtigste Voraussetzung gegeben, um die Gemeinsamkeiten stärken zu können

#3 – Stärkt die gemeinsame Basis

Arbeitet heraus was euch verbindet. Dadurch stärkt ihr das verbindende Element, und nähert euch auf Herzensebene einander an.

  • Das können inhaltliche Aspekte der aktuellen Thematik sein
  • Ähnliche oder sogar gleiche Lebensabschnitte
  • Oder gemeinsame Lebenserfahrungen
  • Und natürlich eure Herzensverbindung
  • Aber auch, was ihr euch gegenseitig ermöglicht, das ohne eure Verbindung nicht ginge
Irgendwas gibt es immer, sonst wärt ihr nicht miteinander verbunden!
  • Findet dieses gemeinsame Element, oder die vielen gemeinsamen Elemente
  • Stärkt das Gemeinsame, indem ihr in euch die gemeinsamen Erinnerungen daran hervor holt
  • Konzentriert euch auf das Verbindende, auf alles was euch im Positiven verbindet

Macht das so lange, bis euch beiden bewusst ist wie stark eure Verbindung tatsächlich ist. Es geht um einen Bewusstwerdungs-Prozess. Das ist ein wichtiger psychologischer Baustein, mit dem ihr weiter kommt. Also nehmt euch die erforderliche Zeit dafür.

Macht euch die verbindenden Elemente bewusst. Das stabilisiert eure Verbundenheit wie sonst nichts.

Was macht eine wirklich starke Partnerschaft aus?

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Eine wirklich starke Verbundenheit zwischen zwei Partnern kommt nicht ins Schwanken, wenn es in einigen Lebensbereichen zu unterschiedlichen Auffassungen oder Meinungsverschiedenheiten kommt. Die hält das aus.

Wichtig ist es dafür in erster Linie, dass die gemeinsame Basis stimmt und bewusst gepflegt wird.

Oft vergessen wir sie zu pflegen, weil wir sie als selbstverständlich hin nehmen. Das ist eine grosse Gefahr in allen Beziehungen. Deshalb …

Stärkt eure Verbundenheit indem ihr euch gegenseitig an die verbindenden Elemente erinnert. Jetzt, und jeden weiteren Tag.

Sobald die gemeinsame Basis für beide deutlich spürbar ist, kann man mit dem aktuellen Konflikt ganz anders umgehen. Im Beitrag dieser Woche kannst du lesen, wie es danach weiter geht.

Anleitung: Wie ein freundliches Nein deine glückliche Beziehung stärkt

Mahashakti Uta Engeln

Liebe Grüsse, deine Mahashakti

Das war mein Rocking-Highlight der Woche.

Und du?

Was war deins?

Was hast du diese Woche Besonderes erkannt, verstanden, oder erlebt? Erzähle es uns im Kommentar. Bestimmt hast du auch wichtige Anregungen für uns. 🙂