“Eigentlich wollte ich nur …. und dann passiert DAS!” – du kennst so Sätze, mit denen oft unerwartete Ereignisse eingeleitet werden. Meist erleben wir das als Katastrophen, und ganz schrecklich. Weil es uns blockiert und behindert. Oder weil es weht tut, weil wir uns oder jemand anderes verletzt haben.

Aber das bringt dich nicht weiter.

Wenn du glücklich sein willst, egal was passiert, sieh immer die Chance darin!

  • Eigentlich wolltest du nur einen Tee kochen, und dann verbrühst du dich mit dem heissen Wasser
  • Vielleicht wolltest du auch nur im Garten die Petersilie giessen, und setzt die gesamte Nachbarschaft unter Wasser
  • Oder es passiert etwas anderes, das du nicht haben wolltest.

Du hast nach jeder Katastrophe zwei Möglichkeiten

#1 – Leide

Du kannst das ganz schrecklich finden und darunter leiden. Wenn die Brandwunde weht tut, dann tust du das sowieso.

Deine innere Einstellung, dass alles ganz schrecklich ist, und dass du ein hilfloses Opfer bist dem niemand beisteht, die macht dich schwach. Und die Ansicht, dass niemand für dich Verständnis oder Mitgefühl hat, das macht es noch viel schlimmer. Damit gibst du dir selbst den Rest. Toll!

Mach dich selbst richtig fertig. Werde zu einem bemitleidenswerten Häufchen Elend, das im inneren Sumpf versinkt. Wen willst du damit beeindrucken? Und hast du diese Art von Eindruck wirklich nötig? Ist DAS dein Weg? Bringt dich das weiter? Wohin?

#2 – Erschaffe

Oder du beschließt dich nicht unterkriegen zu lassen. Du bist kein Opfer. Sondern du bist Schöpfer deiner eigenen Wirklichkeit.

Der Macht deines eigenen Geistes bist du dir ganz klar bewusst. Und nun wirst du aus dieser unerwarteten Situation das Beste machen, was geht. Ganz klar und geradeaus. Weil dir die Kraft deines eigenen Geistes bewusst ist, und weil du lieber glücklich als unglücklich bist. Deshalb. Das ist der wichtigste Grund überhaupt.

Wer sich der Kraft seines Geistes bewusst ist, erlebt immer Gutes: Entweder weil es so ist, oder weil er was lernt.

Lernen ist gut, weil es das Leben verbessern hilft

Zu welcher Gruppe von Menschen gehörst du? Zu denen die sich selbst bemitleiden und bei anderen um Anerkennung für ihr Leiden buhlen?

Oder zu denen, die kraft souveräner Willkür beschließen Schöpfer zu sein – statt Opfer?

Welchen von beiden geht es besser?

Egal was passiert, sieh immer die Chance darin

Finde die Vorteile dieser Situation.

Ja ich weiß, es tut weh. Ok.

Aber versuche es mal.

Mache dir eine Liste von Vorteilen.

Es ist erstaunlich, was das aus macht.

Mach einfach mal, leg los.

7 Fragen, um das Beste aus jeder Katastrophe zu machen

Stelle dir der Reihe nach diese Fragen, und finde die jeweils beste Antwort. Sie helfen dir dich selbst zu hinterfragen und aus jeder, wirklich jeder, Situation das Beste zu machen.

  1. Vielleicht stimmt etwas ganz grundsätzlich nicht, und du hast das jetzt endlich auch kapiert? Was ist es?
  2. Was kannst du jetzt nicht tun, das du vorhattest? Und warum könnte das von Vorteil sein?
  3. Für welche neuen Aktivitäten oder Ansichten hat das Ereignis Raum geschaffen?
  4. Warum könnte es gut sein dass DIR das passiert ist, und nicht jemand anderem, der viel schlimmer darunter leiden würde? Wen hast du gerettet?
  5. In welchem Bereich hat das Ereignis für eine neue Perspektive oder Sichtweise gesorgt?
  6. Hast du etwas daraus gelernt? Was?
  7. Welche neuen, grösseren und hilfreichen Verbindungen entstehen daraus?

Wenn du das Gefühl hast, bei dir klappt das mit den Fragen nicht, dann erlebst du gerade eine innere Blockade. Etwas in dir WILL nicht, dass es dir gut oder wenigstens besser geht. In dem Fall empfehle ich dir mein Webinar zum Thema “Positive Gefühle stärken”

Gehe aktiv auf die Suche nach positiven Aspekten

Suche mit solchen und ähnlichen Fragen wie den obigen ganz gezielt nach möglichen Chancen und Vorteilen des schlimmen Ereignisses. Mache eine Liste, schreibe sie auf.

Und dann sei froh – es hätte alles viel schlimmer kommen können.

Sorge gut für dich, in dieser veränderten Situation.

Am besten sorgst du für dich mit positiver Stimmung.

Und dann setze das Gelernte um, mach es zukünftig besser.

Sei zufrieden mit dem was ist und mach das Beste draus.

Das macht glücklich.

Sonst nix.