Wer wünscht sich da nicht, Gelassenheit in Beziehungen?

Gute und verlässliche Beziehungen sind eines der Grundbedürfnisse des Menschen.

In diesem Beitrag erfährst du, warum manche Menschen schwierig sind, und wie du aus schwierigen Beziehungen gute Beziehungen machst. Dabei zeige ich dir, auf was du ganz besonders achten musst, um dauerhaft verlässliche Beziehungen zu haben, und auch mit schwierigen Menschen entspannt umgehen zu können.

Das ist drin.

 

Neulich habe ich beim Einkaufen unfreiwillig ein Gespräch zwischen zwei Frauen mitgehört. Die eine erzählte der anderen, wie schrecklich eine gewisse Person doch sei, was sie angestellt hat, und wie unmöglich sie das findet.

Sie würde ihr jetzt das Leben schwer machen, und sie wüsste gar nicht wie sie damit umgehen solle. Deshalb habe sie jetzt vor etwas zu unternehmen, indem sie…

Ich führe das jetzt nicht weiter aus.

1 – Du kennst solche Situationen auch

Es ist immer dasselbe unglückliche Spiel

Irgendwer hat sich nicht so benommen wie es als angenehm angesehen würde, und jemand anderes plant etwas zu tun, um der betreffenden Personen eins auszuwischen.

Dabei benimmt die sich beklagende Person eigentlich selbst genauso schwierig.

Nur fällt es ihr nicht auf.

Wenn man selbst in Rage ist, dann glaubt man im Recht zu sein.

Aber eigentlich ist man doch selbst schwierig, oder?

Eine schwierige Person kommt niemals allein.

Es gibt immer jemanden der mit kommt.

2 – Fehlende Gelassenheit in Beziehungen? Menschen sind nicht bewusst anstrengend

Sie sind es deshalb, weil sie ein Problem haben

  • Das Problem kann eine aktuelle oder vergangene Lebenssituation sein
  • ein Mitmensch, oder …
  • einfach zu grosse Herausforderungen mit viel zuviel Stress

Letztlich steckt dahinter immer ein Problem, das sie eigentlich mit sich selbst haben.

Das spiegelt sich dann im Umfeld.

Und je nachdem wie das Umfeld darauf reagiert, kann der Stress stärker werden, oder weniger.

Zu welcher Sorte willst du gehören?

  1. Zu denen die das Problem verstärken?
  2. Zu denen die es ignorieren?
  3. Oder zu denen, die helfen es zu beseitigen?

Eines ist klar…

Wer mit sich selbst im Reinen ist, der hat keine Probleme mit anderen Leuten.

Auch nicht mit anstrengendem Leuten.

  • Wer mit sich selbst im Reinen ist der versteht, dass zu diesem Zeitpunkt Stress oder Belastungen die Stimmung definieren, und bleibt entspannt
  • Wer in sich ruht, bezieht anstrengendes Verhalten einfach nicht auf seine eigene Person

Ich finde solche Menschen immer sehr faszinierend

Sie bleiben auch in schwierigen Situationen locker und entspannt.

Mir gelingt das leider auch nicht immer so, wie ich es mir wünsche. Aber ich arbeite dran. Und was ich dabei heraus finde, das gebe ich dir hier weiter.

Grundsätzlich halte ich es es für eine sehr gute Idee, sobald man mit jemandem kollidiert, dass man sich erstmal selbst entspannt. Dass man selbst ganz bewusst gelassen bleibt, und den anderen erst einmal einfach Mensch sein lässt.

Das ist eine äußerst hilfreiche Maßnahme.

Dann ändert sich nämlich alles.

Wer weis was passiert ist?

3 – Was treibt mein Gegenüber gerade an?

Mit einiger Wahrscheinlichkeit weiß ich ja gar nicht, was den anderen momentan antreibt. Was mag wohl die wahre Ursache für diese Stimmung, dieses offenbar sehr anstrengende Lebensgefühl sein?

Möglicherweise würde ich in derselben Situation noch viel schlimmer reagieren

Diese Frage lässt sich übrigens klären, wenn man die Person mal freundlich anspricht, und sich erkundigt was grad los ist. Oft ist es nämlich gar nicht so gemeint gewesen, wie es angekommen ist.

Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wann immer ich in solchen Situationen erfahren darf was eigentlich los ist, stelle ich fest, dass es nachvollziehbare Schwierigkeiten gibt. Diese bestimmen das Verhalten der betreffenden Person. Deshalb wird sie schwierig.

Schwierige Menschen sind schwierig, weil sie Schwierigkeiten haben.

Wenn die anstrengende Stimmung dich auch erwischt

Falls sich das nicht klären lässt, falls du einen verbalen Watschen bekommst, dann entspanne dich sofort erst mal selbst.

“… halte die andere Wange hin.” (erinnerst du dich? Das ist sehr ähnlich.)

Um das Thema nicht noch weiter eskalieren zu lassen.

Sage zu dir selbst:

Wer in sich ruht, hat keinen Stress mit anderen, sondern lediglich eine zwischenmenschliche Aufgabe.

Und dann handle entsprechend

Konzentriere dich auf die zwischenmenschliche Aufgabe. Was ist zu tun?

Meist ist es das hier:

  1. Wann immer es Probleme mit jemandem gibt, fange bei dir selbst mit Aufräumen an.
  2. Stärke deine eigene Gelassenheit, um gelassen reagieren(er) zu können. Alles andere macht es nur schwieriger

Dazu gehe diese Schritte.

4 – In 6 Schritten: Wie du aus schwierigen Beziehungen gute Beziehungen machst

Nochmal, weil es so wichtig ist:

#1 • Ruhe in dir selbst

Nimm dich selbst so an wie du bist. Wenn du innerlich an dir selbst rum meckerst, dann wirst du auch an anderen rum meckern. Also lass das.

Akzeptiere dich selbst so unvollkommen wie du nun mal bist.

Freunde dich mit dir selber an.

Dann projizierst du zumindest nicht deine eigenen Fehler auf andere.

Das hilft schon mal enorm.

In schwierigen Situationen akzeptiere deine eigene Unvollkommenheit, um sie nicht auf andere zu übertragen.

Das bringt schon mal etwas Entlastung.

#2 • Gestalte eure Beziehung bewusst positiv

Als nächstes beginne damit euer gemeinsames Lebensgefühl bewusst positiv zu gestalten.

Es macht keinen Sinn sich gegenseitig einen reinzuwürgen. Das macht nichts besser. Im Gegenteil. Ganz egal wer angefangen hat.

  • Um positive Beziehungen zu haben, ist es wichtig sich seines Gestaltungs-Potentials bewusst zu werden.
  • Jeder kann seine Beziehungen bewusst positiv(er) gestalten.
  • Und zwar indem er die innere Verbundenheit stärkt, und notfalls auch klare Grenzen setzt
  • Dazu muss man den ersten Schritt machen, und sich als erster positiv-gestaltend verhalten

Meistens stellt man dann fest, dass der andere die neue Positivität erleichtert und sehr gerne annimmt. Weil es besser wird.

Das habe ich schon sehr oft so erlebt.

Wer den schwierigen Aspekt einer Beziehung loslässt, und statt dessen positive Impulse einbringt, bekommt positive Impulse zurück.

Dann wird es deutlich entspannter, und man kann gemeinsam weiter gehen.

#3 • Aktiviere den inneren Lernprozess

Der dritte Schritt ist ein gemeinsamer Wachstumsschritt.

Finde daher deine Wachstumsaufgabe. Was ist zu tun? Was ist jetzt dran?

  • Möglicherweise hast du dich mit den Problemen und Sorgen “des anderen” nie ausführlich genug beschäftigt, um sie überhaupt verstehen zu können. Dann fang jetzt damit an
  • Es kann sein, dass du selbst die anstrengende Person bist, und an dir selbst arbeiten darfst. Starte jetzt sofort damit
  • Oder es gehört ab jetzt zu deinen Aufgaben einem Menschen zu helfen seine inneren Hürden zu überwinden, indem du dieselbe Hürde bei dir selbst – sichtbar – überwindest. Dann tu das

Wenn du den anstehenden inneren Wachstumsprozess selbst mitmachst, dann bist du authentisch, und wirst nicht als belehrend wahr genommen. Das funktioniert immer am besten.

Schliesslich kann man sowieso immer was dazu lernen, und authentisches Lernen ist für alle nützlich. Schliesslich ist niemand von uns perfekt oder vollkommen.

Wo immer du eine Gelegenheit dazu findest, nutze sie um zu lernen und zu wachsen.

Gemeinsame Lern- und Wachstumsprozesse sind übrigens was ganz wunderbar Verbindendes.

Das ist nämlich als nächstes dan.

#4 • Verbinde dich mit deinem Beziehungs-Partner

Verbinde dich ganz bewusst auf der geistigen Ebene mit deinem Gegenüber. Auch und besonders, wenn du ihn gerade als schwierig empfindest.

  • Stell dir einfach vor, du wärst an seiner Stelle
  • Du würdest seine Aufgaben erledigen müssen
  • Und du hättest seine Verantwortung.
  • Wie würdest du dich dabei fühlen?

Du weißt möglicherweise nicht, welche Schwierigkeiten und Schmerzen dein Beziehungs-Partner in seinem Leben bereits bewältigt hat. Aber wahrscheinlich war es einiges. Jeder hat bereits einiges in seinem Leben erlebt, und seine Lektionen eingesteckt.

Diese Lektionen formen uns, und prägen unser Verhalten.

Auch das falsche Verhalten.

Versetze dich mental in die Situation deines Partners, und überlege dir wie es dir dann gehen würde. Wie würdest du an seiner Stelle handeln, wenn du dasselbe erlebt hättest?

Ich habe schon oft erlebt, dass mein innerer Unmut bei diesem Gedankenspiel völlig dahin geschmolzen ist. Weil mir plötzlich etwas Wichtiges klar geworden ist. Ich habe eine Einsicht bekommen.

Einsicht verändert alles.

Du fängst an zu verstehen. Du entwickelst Verständnis.

WICHTIG:

  1. Verstehen heißt nicht, dass du schwieriges Verhalten plötzlich gut findest.
  2. Verstehen heißt nur, dass du verstehst wie es dazu kommt.

Diese andere Sichtweise hilft dir sehr viel gelassener mit der Situation umzugehen.

Weil du nun verbunden bist, und aus deinem Verständnis heraus handeln kannst.

#5 • Erschaffe deine positive Ausstrahlung

Als nächstes entwickelst du ganz bewusst eine positive Ausstrahlung. Entfalte aus dir selbst heraus das Wunsch-Lebensgefühl, dass für euch beide jetzt in dieser Situation am hilfreichsten ist. Damit erschaffst du die gewünschte Gelassenheit in Beziehungen.

Also sowas wie: entspannt-liebevoll, unkompliziert-fröhlich, verbindlich-kommunikativ, gelassen-verlässlich, …

Wähle ein Lebensgefühl, eine Stimmung, die für beide Seiten hilfreich ist.

  • Finde das positive Gefühl, dass jetzt hilfreich ist
  • Fühle dieses positive Gefühl in dir selbst
  • Lasse es auf dein Gegenüber wirken
  • Beobachte was geschieht

Du wirst sehen, dass sich eure Situation oder Stimmung in eine bessere Richtung bewegt.

Dabei können wunderbare Freundschaften und tiefe Liebe entstehen.

Müssen es aber nicht.

In manchen Fällen reicht es auch, wenn man einfach nur miteinander klar kommt.

Das ist auch schon gut.

#6 • Finde deine Richtung und gehe deinen Weg

Im sechsten Schritt überlege dir, was du in Zukunft willst. Wie soll sich dein Lebensgefühl weiter entwickeln?

  • Welches Lebensgefühl tut dir gut, und welches weniger? Wo willst du hin?
  • Nur wenn du weißt wo du hinwillst, weißt du wohin du abbiegen musst
  • Wenn du keine Vorstellung hast wo du hin willst, dann kommst du auch nirgendwo an

Überlege dir also: Wie möchtest du leben?

Wie soll sich dein Leben anfühlen?

Wenn du das richtige Lebensgefühl lebst, dann stärkst du automatisch die zu deinem Lebensgefühl passenden Stimmungen bei anderen.

Alles klar?

Dann gehts hier weiter.

5 – Wie sollen sich zukünftig dein Leben und deine Beziehungen anfühlen?

Wähle deine Lebensqualität, indem du die Qualität deiner Beziehungen wählst

Wähle die Qualität der Beziehungen zu deinem Nachbarn, Kollegen, und im allgemeinen Bekanntenkreis. Wie wünschst du es dir?

Entscheide dich vor allem für eine gute Qualität deiner engeren Beziehungen, zu den Menschen in deinem ganz persönlichen Leben. Dazu gehören Lebenspartner, Familie, Verwandte, und deine besonders guten Freunde.

Wie soll die Qualität eurer Gemeinschaft sein?

  1. Wenn du dir dessen bewusst bist, dann kannst du dich darauf ausrichten. Dann ziehst du auch genau das an, oder du erschaffst es, mit der Kraft deiner Ausstrahlung
  2. Falls du nicht weißt wo du hin willst, dann wirst du automatisch zum Spielball der Zufälle des Lebens. Willst du das?

Wenn du weißt wo du hin willst, dann weißt du was du tun musst um weiter zu kommen.

Das ergibt sich ganz automatisch.

Wenn du weißt wo du hin willst, dann bist du in der Lage die richtige Ausstrahlung zu produzieren, das richtige Verständnis, und kommst zu den richtigen Entscheidungen. In der Folge finden dich die richtigen Menschen, und entwickeln die richtigen Qualitäten

6 – So kommst du zu wunderbaren und grossartigen Beziehungen

Gehe den oben beschriebenen Weg konsequent und unumstößlich.

Der Kerngedanke ist dieser:

Verstärke bewusst die angestrebte Qualität, um sie anzuziehen und zu stärken.

Dazu fälle deine Entscheidung wo du hin willst, und achte darauf, konsequent auf deinem Wachstumspfad zu bleiben.

Lass dich niemals davon ab bringen

Wenn du nicht weist wie du das ohne Unterstützung und alleine hin bekommen sollst, dann empfehle ich dir diese Mental-Instrumente.

Da bekommst du genau das was du jetzt brauchst, um diesen Weg gehen zu können.

Und dabei anzukommen.

An deinem Ziel.

Das ist der Weg, der mich selbst enorm voran gebracht hat. Und viele andere.

Der hat sich bewährt.

Wenn du Fragen hast, dann melde dich bitte.

Deine Mahashakti

 

 

Gelassenheit in Beziehungen: Wie du den Umgang mit schwierigen Menschen bewältigst